Politik | 17.09.2025

Maximilian Mumm in seine dritte Amtszeit gestartet

Ernennungsurkunde im Polcher Ratssaal überreicht

Bürgermeister Maximilian Mumm mit den Laudatoren Landrat Marko Boos und 1. Beigeordnetem Torsten Welling.  Fotos: TE

Polch. Bei der offiziellen Ratssitzung am Dienstag gab es diesmal nur einen Tagesordnungspunkt, wie der 1. Beigeordnete Torsten Welling ausdrücklich betonte. Dennoch präsentierte sich der Ratssaal proppenvoll mit erwartungsfreudigen Offiziellen der Verbandsgemeinde Maifeld und zahlreichen Ehrengästen, die allesamt zum Gratulieren erschienen waren. Die galt dem alten und neuen Bürgermeister Maximilian Mumm, der mit der Überreichung der neuerlichen Ernennungsurkunde heuer für weitere acht Jahre in seine dritte Amtszeit startete.

Dabei waren es mit Landrat Marko Boos und Torsten Welling zwei versierte Laudatoren, die dem Chef der Verbandsgemeinde für sein bisheriges Wirken ein hervorragendes Zeugnis ausstellten und ihm auch für die nächsten Amtsjahre viel Erfolg und eine glückliche Hand in seiner verantwortungsvollen Tätigkeit wünschten. Ein Bürgervotum von über 86 Prozent hatte Maximilian Mumm bei den Kommunalwahlen Ende März diesen Jahres das Vertrauen ausgesprochen. Ein Ergebnis das sein Vorzeige-Engagement für die Verbandsgemeinde Maifeld nicht deutlicher hätte ausdrücken können. Als zugezogener Großstädter aus Köln, wurde Mumm 2001 bereits zum Stadtbürgermeister von Münstermaifeld gewählt, dem 2009 die Wahl zum Verbandsgemeindebürgermeister folgte. Damit musste er damals sein Amt als Polizeibeamter aber an den Nagel hängen, fühlt sich dieser Institution laut eigenen Aussagen aber noch bis heute verbunden. „Er ist eine von allen Seiten geschätzte Führungspersönlichkeit, der nicht über, sondern hinter seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern steht“, so Welling in seinen Ausführungen. Für Marko Boos verliert Mumm bis heute nicht den Blick für das Wesentliche, und für die Menschen auf dem Maifeld ist sein Einsatz von Ernsthaftigkeit, Herzblut und dem echten Gespür für ein Miteinander geprägt. Nach Überreichung der Urkunde durch Welling, war es dann Maximilian Mumm, der sich für das entgegengebrachte Vertrauen der Bevölkerung und die Unterstützung seiner Mitarbeiter sowie die vielen Glückwünsche bedankte. Er selbst wünscht sich auch für die nächsten acht Jahre weiterhin ein gutes Verhältnis und eine gute Stimmung im Verbandsgemeinderat und im Rathaus. Einige Projekte stehen noch an – wie beispielsweise der weitere Ausbau der erneuerbaren Energien und weitere Energiesparmaßnahmen. Ganz besonders am Herzen liegt ihm aber die Sanierung der Landesstraßen auf dem Maifeld. Hier steht er in engem Kontakt zum Landesbetrieb Mobilität (LBM) und weist immer wieder auf Missstände hin. Mit Erfolg: Diesen Herbst steht die Sanierung der Münstermaifelder Obertorstraße an, im Frühjahr 2026 die Ortsdurchfahrt Rüber, im Herbst 2026 beziehungsweise Frühjahr 2027 der Ausbau der L 82 zwischen Münstermaifeld und Naunheim. 2033 soll endgültig Schluss sein: „Dann darf es gerne mal ein anderer machen“. Mit der Kommunalwahl 2034 will er auch den Kreistag verlassen: „Ich wünsche mir, dass es dann heißt: Schade, dass er geht und nicht Gott sei Dank, dass er geht.“ TE

Auch die Familie war bei der Feierstunde im Polcher Ratssaal zum Gratulieren mit von der Partie.

Auch die Familie war bei der Feierstunde im Polcher Ratssaal zum Gratulieren mit von der Partie.

Maximilian Mumm startet für die kommenden acht Jahre in seine dritte Amtszeit als Bürgermeister.

Maximilian Mumm startet für die kommenden acht Jahre in seine dritte Amtszeit als Bürgermeister.

Mit seiner Unterschrift war die erneute Ernennung in das verantwortungsvolle Amt abgeschlossen.

Mit seiner Unterschrift war die erneute Ernennung in das verantwortungsvolle Amt abgeschlossen.

Fotogalerie: Amtseinführung Maximilian Mumm 2025

Verbandsbürgermeister Maximilian Mumm startet in seine neue Amtszeit. Wir haben ein paar Bilder von seiner Amtseinführung:
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Bürgermeister Maximilian Mumm mit den Laudatoren Landrat Marko Boos und 1. Beigeordnetem Torsten Welling. Fotos: TE

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