Politik | 30.06.2023

Dr. Thorsten Rudolph, MdB

MdB Rudolph: Lebenshilfe Mayen-Koblenz ist überaus wichtiger Baustein im sozialen Gefüge unserer Region

MdB Thorsten Rudolph (3. von rechts) tauschte sich mit Abteilungsleiterin Gabriele Schmid (2. von links), Abteilungsleiter Dirk Schmitz (3. von links), Abteilungsleiterin Susanne Lauer (4. von links), Geschäftsführer Josef Brodam (2. von rechts) und Daniela Hoffmann (Assistentin der Geschäftsführung, rechts) über die Arbeit der Lebenshilfe aus.  Quelle: Lebenshilfe Mayen-Koblenz / Simone Deisen

Region. Menschen mit geistiger Behinderung die selbstverständliche Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen – das ist eines der Hauptziele der Lebenshilfe Mayen-Koblenz. Dass die Lebenshilfe aber über die Integration von Menschen mit Behinderung hinaus noch deutlich mehr leistet, davon konnte sich vor Kurzem der Koblenzer-SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Thorsten Rudolph bei einem Besuch im Lebenshilfe-Haus in Mayen überzeugen. „Ich bin sehr beeindruckt von der Breite des Angebots, dem Engagement des Teams und den Räumlichkeiten hier in Mayen. Die Lebenshilfe ist mit ihren zahlreichen Hilfs- und Dienstleistungsangeboten ein überaus wichtiger Baustein im sozialen Gefüge unserer Region“, so Rudolph.

Bei seinem Besuch bekam der Abgeordnete von Geschäftsführer Josef Brodam und seinem Team einen umfassenden Einblick in die Arbeit der unterschiedlichen Abteilungen mit ihren insgesamt mehr als 320 Mitarbeitenden geboten. Abteilungsleiter Dirk Schmitz zeigte zum Beispiel auf, wie die Jugendhilfe funktioniert. Diese unterstützt – oft in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt – Familien und will Jugendlichen mit Gewalt- oder Drogenproblemen Orientierung geben. Zu diesem Zweck hält die Lebenshilfe 70 stationäre Plätze vor. Zudem bietet sie zum Beispiel auch ein Anti-Gewalt-Training und eine Tagesgruppe an. Darüber hinaus betreut sie auch eine Wohngruppe für unbegleitete Flüchtlinge.

Breit gefächert ist auch das Aufgabenspektrum der Erwachsenhilfe, zu der etwa ambulante und betreute Wohngruppen für Menschen mit Behinderung, eine Tagesförderstätte sowie ein ambulanter Pflegedienst gehören. Man könne den Bereich noch deutlich ausbauen, erläuterte Abteilungsleiterin Susanne Lauer, der Bedarf sei enorm.

In Sachen Kleinkindbetreuung spielt die Lebenshilfe in Mayen eine große Rolle. Mehr als 250 Kinder werden in den unterschiedlichen Einrichtungen betreut. Unter diesen befindet sich auch eine integrative Kindertagesstätte, die in großzügigen und modern eingerichteten Räumen Platz für insgesamt 84 Kinder bietet. Im Rahmen der frühkindlichen Förderung sei man Kooperationspartner des Heilpädagogisch Therapeutischen Zentrums in Neuwied, führte Abteilungsleiterin Gabriele Schmid aus. Des Weiteren ist die Lebenshilfe gerade dabei, eine Förderschule aufzubauen, mit der man die Regelschulen entlasten will, da diese zunehmend Probleme hätten, Förderschülerinnen und -schüler in den Unterrichtsalltag zu integrieren, wie Projektleiterin Daniela Hoffmann erklärte.

Im Gespräch mit Thorsten Rudolph gingen die Vertreter der Lebenshilfe auch auf Probleme ein. So sei es in einigen Bereichen zunehmend schwerer, geeignete Fachkräfte zu finden. Zudem stelle die Kita-Gesetzgebung gerade die privaten Träger vor Probleme in Sachen Finanzierung und Planung. „Uns fehlt die verlässliche Finanzierung“, erklärte Geschäftsführer Josef Brodam.

Thorsten Rudolph war dankbar für die vielen Informationen. Er werde diese mit in die Gespräche auf politischer Ebene nehmen. „Gemeinnützige Vereine wie die Lebenshilfe sind ungemein wichtig für unsere Gesellschaft. Daher müssen wir auch dafür sorgen, dass sie unter guten Bedingungen arbeiten können und dass ihnen keine unnötigen Hürden in den Weg gestellt werden“, so Rudolph, der mit der Lebenshilfe Mayen-Koblenz in engem Austausch bleiben will. Pressemitteilung

Dr. Thorsten Rudolph, MdB

MdB Thorsten Rudolph (3. von rechts) tauschte sich mit Abteilungsleiterin Gabriele Schmid (2. von links), Abteilungsleiter Dirk Schmitz (3. von links), Abteilungsleiterin Susanne Lauer (4. von links), Geschäftsführer Josef Brodam (2. von rechts) und Daniela Hoffmann (Assistentin der Geschäftsführung, rechts) über die Arbeit der Lebenshilfe aus. Quelle: Lebenshilfe Mayen-Koblenz / Simone Deisen

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Bildergalerien
Dauerauftrag 2026
Dauerauftrag 2025
Rund ums Haus
Anzeigensponsoring Sommerbunt - o.B.
Anzeigensponsoring Sommerbunt - o.B.
Stellenanzeige Reinigungskraft
Titel
Tag der Architektur im Steigenberger Hotel Bad Neuenahr
Empfohlene Artikel
Die Straße „Am Gartenschwimmbad“ wird für 2,1 Millionen Euro fit für den Verkehr zum Are-Gymnasium und zum neuen Hallen- und Freizeitbad gemacht.  Foto: GS
247

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Der Rat der Kreisstadt hat die Vorplanung zur flutbedingten Wiederherstellung der Straße „Am Gartenschwimmbad“ freigegeben und die Aufbau- und Entwicklungsgesellschaft (AuEG) mit der weiteren Umsetzung beauftragt. Bestandteil der Maßnahme ist die Wiederherstellung der Verkehrsanlagen einschließlich einzelner Entwässerungseinrichtungen.

Weiterlesen

: Blick auf den trockengelegten Mühlenteich mit dem Mühlrad am Herderweg.  Foto: GS
65

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Kein Stadtrat in Bad Neuenahr-Ahrweiler ohne das Thema Wiederaufbau. So wurde in der jüngsten Sitzung am Montagabend erneut die Aufbau- und Entwicklungsgesellschaft (AuEG) einstimmig mit entsprechenden Maßnahmen beauftragt. Ein Blick in die Details.

Weiterlesen

Noch ist der Ahrradweg in Sinzig ein Provisorium – temporär eben.  Foto:GS
179

Sinzig. Eigentlich ist beim Ahrradweg in Sinzig noch alles in der Schwebe. Der Weg erstreckt sich im Bereich der Barbarossastadt von der Ahrmündungsbrücke bis hin nach Bad Bodendorf zur Ehlinger Ley. Derzeit wurde der Ahrradweg im Bereich Eisenbahnbrücke bis Spessartsteg und vom Ehrenfriedhof in Bad Bodendorf bis zur Ehlinger Ley temporär hergestellt. Temporär deshalb, da zum Zeitpunkt der Planung noch nicht festlag, wo die endgültige Trasse verlaufen soll.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Die B267 in Rech.  Foto: ROB
3841

Der Grund: Die Deutsche Bahn saniert

Ahrtal: Vollsperrung der B267 und Zugausfall ab 29.06.

Rech/Mayschoß. Die Bundesstraße 267 zwischen Rech und Mayschoß wird von Montag, 29. Juni, bis einschließlich Montag, 13. Juli 2026, für den Verkehr voll gesperrt. Grund hierfür sind Sanierungs- und Böschungsarbeiten der Deutschen Bahn. Die Vollsperrung ist notwendig, da die eingesetzten Arbeitsmaschinen beide Fahrstreifen in Anspruch nehmen und eine sichere Vorbeifahrt für Verkehrsteilnehmende nicht gewährleistet werden kann.

Weiterlesen

Aufgrund fehlender finanzieller Mittel muss das Taschenlampenkonzert in Koblenz entfallen.
1968

Finanzielle Mittel reichen nicht aus

Taschenlampenkonzert in Koblenz muss abgesagt werden

Bonn/Koblenz. Der Bunter Kreis Rheinland freut sich sehr, dass das diesjährige Benefizkonzert in Bonn am 12. September 2026 wieder wie geplant stattfinden kann. Dank der großartigen Unterstützung zahlreicher Sponsoren, engagierter Helferinnen und Helfer sowie vieler treuer Unterstützerinnen und Unterstützer ist die Durchführung dieser besonderen Veranstaltung gesichert. Der Verein spricht allen Beteiligten dafür seinen herzlichen Dank aus.

Weiterlesen