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CDU Senioren-Union im Bezirk Koblenz-Montabaur

Neuwahlen beim Bezirksdelegiertentag

Karl-Heinz Totz wurde einstimmig als Vorsitzender bestätigt

Neuwahlen beim Bezirksdelegiertentag

Der neue Vorstand des Bezirksdelegiertentages.Foto: privat

13.12.2019 - 17:30

Dieblich. Die Delegierten aus elf Kreisverbänden der CDU Senioren-Union (SU) Koblenz-Montabaur waren zum Bezirksdelegiertentag nach Dieblich eingeladen. Sie vertreten im größten Bezirksverband von Rheinland Pfalz etwa 1900 Mitglieder.

Der Vorsitzende Karl-Heinz Totz begrüßte als Gastredner Ralf Seekatz MdEP sowie den CDU-Bezirksvorsitzenden Matthias Lammert MdL, den Landesvorsitzenden der SU Dr. Fred Holger Ludwig und den Bezirksvorsitzenden Rheinhessen-Pfalz Hubertus Stawik, die in ihren Grußworten die Arbeit und Verbundenheit zum SU-Bezirk betonten.

In seinem Tätigkeitsbericht ging Karl-Heinz Totz auf die Aktivitäten des Bezirksvorstandes im Berichtszeitraum ein, die unter den Überschriften Altersdiskriminierung, Alterseinsamkeit und Altersarmut standen. Als krasses Diskriminierungsbeispiel nannte er unter anderem das Verbot einer Schöffentätigkeit über das 69. Lebensjahr hinaus. Er betonte noch einmal die Einführung und Notwendigkeit der Ehrenamtskarte, die eine Forderung der SU war. Er stellte die Arbeitspapiere zum Versorgungsstrukturgesetz 4 und dem damit verbundenen Patientenrechtegesetz und dem neuen Teil des Pflegegesetzes heraus.


Ärztliche Versorgung und Mobilität


Sorge bereitet der SU die flächendeckende Versorgung mit Hausärzten, gut erreichbaren Krankenhäusern und Apotheken im ländlichen Raum. An einer Lösung der Problematik wird aktiv mitgearbeitet. Totz forderte ein verstärktes barrierefreies und bezahlbares Bauen und Wohnen und größere Beachtung von Barrierefreiheit im öffentlichen Bereich, was mit einer dringenden Änderung in der Baugesetzgebung in RLP wie auch den Straßenbaurichtlinien geboten ist.

Der immer wieder sporadisch geäußerten Forderung, dass Senioren ab einem gewissen Alter ihren Führerschein generell abgeben sollen oder nur nach einer wiederkehrenden halbjährlichen ärztlichen Zwangsuntersuchung behalten dürfen, erteilte er eine Absage. Mobilität und Freiheit seien ein wichtiges Gut auch im Alter. Er forderte die Automobilindustrie auf, verstärkt seniorenfreundliche Autos mit Fahrerassistenzsystemen, abgestimmt auf die Informations- und Unterstützungsbedürfnisse unterschiedlicher Altersgruppen, zu bauen.

Er wies auf die vom Bezirksvorstand erstellten Arbeitspapiere mit Hilfen und Tipps zu verschiedenen Themen hin, die auch auf der Internetseite www.seniorenunion-komo.de heruntergeladen werden können.


Über die aktuelle Entwicklung in Europa referiert


Über die aktuelle Entwicklung in der EU referierte der Europaabgeordnete Ralf Seekatz und benannte die wichtigsten Ziele der kommenden Legislaturperiode. Hierzu gehört ein europäisches Klimagesetz mit dem Erreichen der der europäischen Klimaneutralität bis 2050, die Förderung der Wirtschaft, die Digitalisierung innerhalb der Europäischen Union, die Sicherung der Außengrenzen sowie eine einheitliche Asylpolitik und die Stärkung der EU-Außenpolitik.

Bei allen Problemen, die nicht zu verleugnen sind, sprach sich der Abgeordnete für einen vernünftigen Energiemix unter Ausbau und Nutzung der technischen Möglichkeiten zum Klimaschutz aus. Sicherlich werden daher vorrangig in den Städten Elektroautos stärker eingesetzt werden können als im ländlichen Raum. Hier wird man auf lange Sicht noch nicht auf Benzin- und Dieselfahrzeuge verzichten können. Er begründete das auch mit dem nicht zu finanzierenden flächendeckenden ÖPNV und der derzeitigen Reichweitenproblematik von Elektroautos.

Die Versammlungsleitung lag in den bewährten Händen des Landesvorsitzenden der SU Dr. Holger Ludwig. Mit 100 Prozent der Delegiertenstimmen wurde Karl-Heinz Totz als Bezirksvorsitzender wiedergewählt, ebenso seine beiden gleichberechtigten Stellvertreter Karin Giovanella und Friedrich Schwarz sowie Anton Reiter zum Schriftführer.

Als Beisitzer komplettieren den Bezirksvorstand: Ingeborg Bernhards (Bad Breisig), Rudolf Bettscheider (Mendig), Gerlinde Born (Diez), Horst Föller (Daaden), Renate Hargarter (Altendiez), Wendelin Hoffmann (St. Goar), Hubertine Kammerscheid (Bell), Ilka Klein (Dickesbach), Rolf Lichtenberg (Guldental), Wolfgang Löhrke (Unkel), Paula-Maria Maaß (Rennerod), Anita Moskopp (Mertloch), Helmut Schlabach (Kirchen), Rolf Stöcker (Bad Neuenahr) und Elmar Weber (Ellenz-Polterdorf). Zur Mitgliederbeauftragten wählte die Versammlung Karin Giovanella.

In seinem Schlusswort wies der Vorsitzende nochmals auf die Bedeutung einer starken Senioren-Union in der Gesellschaft hin, weil diese die Interessen und Themen der Älteren wahrnehmen und durchsetzen kann. Mit guten Wünschen für das Weihnachtsfest und dem bevorstehenden Jahreswechsel schloss er die Delegiertentagung. Pressemitteilung CDU

Senioren-Union Koblenz-Montabaur

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Nitrat im Grundwasser

juergen mueller:
Pressemitteilung 22.01.2020 - Bereits im November 2019 wurden in einer einzigen Probe von Blütenpollen eines "Ingelheimer Bienenvolkes" sage u.schreibe "34 verschiedene Pestizide" festgestellt.Zuständige Ministerien wurden informiert u.um Stellungnahme/Handlung gebeten = 0.Landwirtschaftsminister WISSING/FDP habe seinen Einsatz für "weitere" Zulassungen von Pestiziden angekündigt.Umweltministerin HÖFKEN/GRÜNE "schweigt" - Mainzer Staatskanzlei/Ministerpräsidentin DREYER = KEINE Stellungnahme. KLÖCKNER plädiert für eine intensivere, chemiegestützte Landwirtschaft !!! Das Lügengebilde POLITIK stabilisiert sich weiter, ausgerichtet auf das Profitinteresse der Agrarindustrie,von dem wiederum die Politik profitiert, in dem sie offen zu ihrer Abhängigkeit steht.Und diese beschwert sich dann noch über mangelnden Respekt aus der Bevölkerung gegenüber jenen "Die Verantwortung übernehmen". Meine Frau fragte mich eben:"Wie war dein Tag"? Antwort:"Kotztüten sind alle"!
juergen mueller:
Frau Demut unterscheidet sich in nichts von anderen Politikern.Lügen,Täuschen,Tarnen.In den letzten 30 Jahren ist trotz der negativen Kenntnislage NICHTS passiert.Trotz freiwilliger Maßnahmen liegen die Nitratkonzentrationen nach wie vor weit über dem zulässigen Grenzwert.Unstrittig ist,dass die Nitrateinträge aus diffusen Quellen stammen = häufigste Ursache:"Landwirtschaftliche Flächennutzung" = Mineraldünger/Gülle aus Mastställen/Biogasanlagen.Ein ganzheitliches Verursacherprinzip betrachten?Sie reden Müll Frau Demut.Frau Klöckner ebenso mit ihrer Spezialisierung u.Intensivierung der Landwirtschaft.damit ist zu befürchten,dass die Akzeptanz von freiwilligen Maßnahmen sich rückläufig entwickelt (Frau Demut sollte sich einmal in der Landwirtschaft umhören,Nachdenken bevor sie redet). .In einigen Regionen ist das natürliche Abbauvermögen bereits vollständig erschöpft.Die Umsetzung rechtlicher Vorgaben ist vom politischen Willen abhängig u.der führt seit Jahrzehnten einen Dauerschlaf.
Helmut Gelhardt:
Frau Demut wirft hier Nebelkerzen! Die EU-Forderungen sind richtig und müssen zum Schutz der Menschen erfüllt werden! Unterstützen Sie die Landwirte (konventionelle und biologische Landwirtschaft) lieber gegen die unsinnigen Freihandelsabkommen wie zuletzt JEFTA (EU mit Japan) und das Mercosur-Freihandelsabkommen (EU mit Brasilien, Argentinien, Uruguay, Paraguay, Venezuela). Diese Freihandelsabkommen schädigen in der EU und den sog. Partnerländern extrem die Umwelt (z.B. Abholzung von Regenwald für noch mehr Massentierhaltung) und beeinträchtigen extrem die finanzielle Wettbewerbsfähigkeit im real existierenden Neoliberalismus (marktextremistischer Kapitalismus) aller Landwirte, die NICHT der Agrarindustrie zuzurechnen sind. Diese Landwirte sind Spielball der Agrarindustrie hier wie dort!Wer die Freihandelsabkommen befürwortet, opfert die Landwirte außerhalb der Agrarindustrie gerade den ungezügelten Profitinteressen dieser Agrarindustrie und er/sie opfert die Umwelt dem Mammon! 'C'
Wally Karl:
"Zum Thema St. Elisabeth Krankenhaus „haben wir uns bisher – ebenso wie CDU und Grüne – mit Stellungnahmen, Beschuldigungen, Ausmachen von Verantwortlichen bewusst zurückgehalten“ Genau, man kennt sich, man hilft sich. Wozu fragt man sich, sollen Bürger verschiedene Parteien wählen, wenn doch alle einer Meinung sind. Wo bleibt die gesunde Opposition? Wird so die viel beschworene Demokratie praktiziert? Im Grunde ist es die Kapitulation vor dem Machbaren. Das haben sich die Mayener Bürger nicht verdient.
Karsten Kocher:
Frau oder Herr Wally Karl, wenn man sich den bisherigen politischen Aktionismus des rheinland-pfälzischen AfD-Landesvorsitzenden Michael Frisch, auch aus seiner Zeit vor der AfD, genauer ansieht, dann paßt die Einstufung christlich-radikal schon. Und wenn man sich die aktuellen Beiträge des Vereins DEMOS e.V. zu den Herren Schäfer und Salka von der AfD Westerwald anschaut, dann zeigt es deutlich, wie stark sich das extrem rechte Gedankengut im AfD-Kreisverband Westerwald schon festgesetzt hat.
Wally Karl:
Die unqualifizierte Einstufung von AfD - Politikern als rechtsradikal ist einigen Kommentatoren noch nicht genug. Als Steigerung wird jetzt neu der völlig abstruse Begriff christlich - radikal verwendet, was immer das auch heißen soll. Aus dem Geschichtsverständnis heraus könnte man höchstens die Kreuzritter als christlich - radikal bezeichnen.
Wally Karl:
Für den geneigten Leser entsteht der Eindruck, das Patrick Baum sich beruflich mit Hass und Hetze beschäftigt. Nicht anders ist seine ständige einseitige Kommentierung zu erklären und wenn es dann noch um die AfD geht läuft er zur Hochform auf. Hatten wir nicht in dieser Gesellschaft beschlössen uns von Hass und Hetze zu distanzieren um eines friedlichen Zusammenlebens willen?
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