Politik | 25.10.2021

CDU-Arbeitskreis Stromberg holt sich Hilfe aus dem Mainzer Landtag

Planung der neuen Busverbindung für Bendorf-Stromberg nicht zufriedenstellend

Sowohl für Peter Moskopp als auch Jörg Freisberg ist es unverständlich, weshalb die naheliegendste Lösung dafür, dass alle Strombergerinnen und Stromberger von der neuen Buslinie profitieren können nicht von den Verantwortlichen in Betracht gezogen wurde.Foto: privat

Bendorf. Ab Dezember 2021 wird es neue ÖPNV-Verbindungen im Landkreis Mayen-Koblenz geben. Für den Bendorfer Stadtteil Stromberg bedeutet dieses, dass er über die Linie 155 in einem 60-minütigen Takt mit der Bendorfer Innenstadt und Neuwied-Engers verbunden werden wird.

Der CDU-Arbeitskreis Stromberg hat bereits darüber berichtet, dass die derzeitige Planung der Linie leider unzufriedenstellend ist, da der Bus nur bis zum Kreisel in Stromberg-Süd fahren wird. Somit wird der Großteil des Ortes nicht an die neue Buslinie angebunden. Diese Lösung wollte der CDU-Arbeitskreis Stromberg so nicht akzeptieren. Aufgrund dessen, dass die Linie bereits ab Dezember fahren soll, war ein schnelles Handeln notwendig und es wurde eine entsprechende Anfrage an die Verwaltung gestellt. Diese blieb bisher leider ohne Antwort, so dass wohl keine zufriedenstellende Änderung in Sicht scheint.

Da die Zeit bis Dezember nicht mehr lang ist, muss die noch verbleibende Zeit jedoch dringend effektiv genutzt werden, um eine bessere Busanbindung für die Stromberger Bevölkerung zu realisieren. Damit sich in der Angelegenheit endlich etwas tut, hat sich der Verantwortliche vom CDU-Arbeitskreis Stromberg, Jörg Freisberg, Hilfe aus Mainz geholt und den Landtagsabgeordneten Peter Moskopp mit ins Boot genommen. Gemeinsam haben sie sich den geplanten Haltepunkt angesehen und sich vor Ort über Lösungsmöglichkeiten ausgetauscht. „Die bisher vorgestellte Planung kann für Stromberg nur eine Übergangslösung darstellen, die von den Bürgerinnen und Bürgern nur temporär hingenommen werden kann,“ so Peter Moskopp. Auch eine innerörtliche Lösung, das heißt dass der Bus durch eine der Nebenstraßen fährt und dort wendet, ist der Stromberger Bevölkerung in keiner Weise zuzumuten. Schließlich handelt es sich bei den Nebenstraßen um reine Wohngebiete, die nicht für einen Busverkehr ausgelegt sind. Darüber hinaus wohnen dort viele Familien mit kleinen Kindern. Ein stündlicher Busverkehr ist daher nicht akzeptabel.

Sowohl für Peter Moskopp als auch Jörg Freisberg ist es unverständlich, weshalb die naheliegendste Lösung dafür, dass alle Strombergerinnen und Stromberger von der neuen Buslinie profitieren können nicht von den Verantwortlichen in Betracht gezogen wurde: Eine Weiterführung der Strecke nach Caan und dann über die Querverbindung Richtung Nauort zurück nach Stromberg. Dieses wäre eine einfache Möglichkeit, die schnell zu realisieren ist und die vor allem keinerlei Kosten verursachen würde. Es ist unverständlich, weshalb diese Alternative bei der Planung der Buslinie 155 mit ihrer Taktung, den Abfahrtszeiten und den Anschlusszeiten in Bendorf bzw. Engers nicht von vornherein berücksichtigt wurde.

Auch die Möglichkeit des Baus eines Buswendeplatzes darf nicht außer Acht gelassen werden. Peter Moskopp: „Von Seiten der Stadt Bendorf sollte mit Nachdruck an dem Erwerb von Grundstücken am Ortsausgang Richtung Nauort gearbeitet werden, um hier einen entsprechenden Buswendeplatz herstellen zu können. Die Bürgerinnen und Bürger von Stromberg müssten es der Stadt Bendorf doch wert sein, diesen zu errichten, damit auch sie die ÖPNV bestmöglich nutzen können.“

Mit der derzeitigen Planung (Haltestelle Kreisel Stromberg Süd) ist zu vermuten, dass die Line von der Stromberger Bevölkerung nicht ausreichend genutzt wird und sie dann nach einiger Zeit mit der Begründung, dass kein Bedarf für diese Busanbindung bestehen würde, wieder abgesetzt wird. Diese Befürchtung teilen sowohl der CDU-Arbeitskreis Stromberg, Peter Moskopp als auch weite Teile der Stromberger Bevölkerung. Und genau dieser Entwicklung gilt es nun mit gezieltem Handeln vorzubeugen.

Pressemitteilung CDU-Fraktion

im Bendorfer Stadtrat

Sowohl für Peter Moskopp als auch Jörg Freisberg ist es unverständlich, weshalb die naheliegendste Lösung dafür, dass alle Strombergerinnen und Stromberger von der neuen Buslinie profitieren können nicht von den Verantwortlichen in Betracht gezogen wurde.Foto: privat

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Karl Matheis: Eine unendliche Geschichte, alle Beteiligten sollten mal darüber nachdenken, ob sie heute ein Haus bauen würden mit Plänen aus den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts! Bei Straßen wollen wir dies offensichtich machen.
  • Rainer Hohn: Wenn man um Cannabis so nen Wind machen würde, wie man hier unreflektiert und regelmässig den Alkohol feiert, würden sich alle wieder aufregen. Ein toxisches Nervengift, welches unter allen Drogen die meisten Toten zu verantworten hat.
  • illgen: was soll der mist dann . wenn sich jeder mal an die eigene nase packt dann würde es nicht da so gefährlich sein . auch die bussfahrer sollten sichmal sn die eigene nase packen und dort langsamer fahren.
Dauerauftrag 2026
Dauerauftrag Imageanzeige
Stellenanzeige
Torsten Welling & Martin Reis
Ostereierschießen in Oberzissen
Ostereierschießen in Oberzissen
Ostereierschießen Oberbreisig
Ostereierschießen in Oberzissen
Empfohlene Artikel
Die SPD-Fraktion spricht sich ausdrücklich dafür aus, alle in Betracht kommenden Optionen ergebnisoffen zu prüfen.
38

Lahnstein. Die SPD-Fraktion im Stadtrat Lahnstein hat beantragt, das im Jahr 2022 beschlossene Mobilitätsentwicklungskonzept (MEK) einer ergebnisoffenen Evaluierung zu unterziehen und dessen Fortschreibung zu prüfen. Auf Antrag der SPD wird sich der Stadtrat in seiner öffentlichen Sitzung am 25. März in der Stadthalle als letzten öffentlichen Tagesordnungspunkt mit dem Thema befassen.

Weiterlesen

Stau in der Sebastianusstraße.
16

Lahnstein. Nach dem jüngsten Gerichtsvergleich zur Beteiligung des Stadtrats an verkehrsplanerischen Entscheidungen hat die Diskussion über die zukünftige Verkehrsführung in Lahnstein neue Dynamik erhalten. In der aktuellen Berichterstattung werden dabei sowohl Forderungen nach einer schnellen Entscheidung zur Ringlösung als auch Vorschläge zu deren Verbesserung vorgestellt. Die Bürgerinitiative „Zurück zur ursprünglichen Verkehrsführung“ (BI) nimmt hierzu Stellung.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Die Leo-Stausberg-Schule in Brohl-Lützing ist eine der beiden betreuenden Grundschulen in der Verbandsgemeinde Bad Breisig. Foto: GS
108

Bad Breisig. Es war eine Arbeitssitzung ohne Kontroversen, die der Verbandsgemeinderat von Bad Breisig im Bürgerhaus von Brohl-Lützing absolvierte. Wichtigster Punkt für die Eltern in der Verbandsgemeinde war die neue Satzung für die betreuenden Grundschulen in Bad Breisig und Brohl-Lützing. Denn bereits im Dezember hatte das Gremium beschlossen, die Betreuungszeiten an den betreuenden Grundschulen...

Weiterlesen

Alt-Bundespräsident Christian Wulff bei seiner Fastenpredigt in Maria Laach.  Foto: GS
76

Maria Laach. „Die Fastenzeit ist eine Schule der Aufmerksamkeit: Sie lehrt, neu hinzusehen – auf Gott, auf den Menschen, auf das eigene Leben.“ So sehen es die Mönche am größten Maar der Eifel. Und an diese Übung knüpfen die Fastenpredigten in der Abteikirche der Benediktiner in Maria Laach an. Sie greifen Fragen der Gegenwart auf und verstehen sich als Einladung zum Innehalten auf dem Weg nach Ostern.

Weiterlesen

Symbolbild.  Foto: pixabay.com
71

Bad Neuenahr-Ahrweiler. In Bad Neuenahr-Ahrweiler sind für die Kalenderwochen 13 und 14 im Zeitraum vom 23. März bis zum 5. April mobile Geschwindigkeitskontrollen geplant. In der Kalenderwoche 13 (23. bis 29. März) wird insbesondere im Stadtteil Gimmigen auf der Bonner Straße kontrolliert. Für die darauffolgende Woche ist eine Messstelle im Stadtteil Bad Neuenahr in der Lindenstraße vorgesehen, wobei im ursprünglichen Hinweis vermutlich versehentlich von Kalenderwoche 12 die Rede ist.

Weiterlesen

Dauerauftrag 2026
Anzeige "Rund ums Haus"
Vorabrechnung, Nr. AF2025.000354.0, März 2026
Handwerkerhaus
Anzeigenauftrag #PR106350-2026-0187#
Anzeigenauftrag #PR106350-2026-0187#
Wahlanzeige 6 von 6
Verena Schütz- Unterstützeranzeige _Kappelmaier
Hannelore Knabe
Rolf Schumacher
rund ums Auto
Gerd Klasen
Titelanzeige
Ostereierschießen Oberbreisig
Ostereierschießen in Oberzissen