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Anreize statt Verbote sollen für grüne Gärten sorgen und damit Steingärten eindämmen

Ruland: „Anreize für persönlichen Klimaschutz setzen!“

Ruland: „Anreize für
persönlichen Klimaschutz setzen!“

Marc Ruland.Foto: privat

20.05.2019 - 10:48

Kreis MYK. In der vergangenen Zeit sind Steingärten von einzelnen Bürgerinitiativen sowie teilweise öffentlichen Verwaltungen als umweltschädlich kritisiert worden. Grund hierfür ist, dass die Steingärten vermehrt die ehemaligen Grünflächen auf Grundstücken ersetzen und so viele Insekten ihren Lebensraum verlieren. Besonders Bienen sind von dieser Entwicklung betroffen. Die Auswirkungen für die Umwelt und das ökologische System sind langfristig für den Menschen bedrohlich. Die Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler hat bereits ein Verbot von Stein- und Schottergärten für alle Bauprojekte in Neubaugebieten beschlossen. Die rheinland-pfälzische Umweltministerin Ulrike Höfken (Grüne) will nun im Bund eine gemeinsame Kampagne gegen Steingärten ins Leben rufen.

Der Mayen-Koblenzer Landtagsabgeordnete Marc Ruland unterstützt solche Verbots-Bestrebungen indessen nicht: „Ich spreche mich deutlich gegen solche Verbotsaktionen von Seiten der Politik aus. Zeitgleich sehe ich natürlich, dass Handlungsbedarf besteht, damit unsere Umwelt langfristig für kommende Generationen erhalten bleibt. Diesen Weg möchte ich aber möglichst im Einvernehmen mit allen Bürgern vor Ort gehen. Plumpe Verbote denken hier zu kurz und sorgen nur für Frustration und fehlende Akzeptanz gegenüber dem grundlegend so wichtigen und wertvollen Ziel des Umweltschutzes. Als Landtagsabgeordneter, der ehrenamtlich in der Kommunalpolitik aktiv ist, sehe ich viel mehr die Lösung des Problems der zunehmenden Steingärten in Anreizen und Entlastungen, die Politik setzen kann, damit ein einzelner sich für einen bunten, grünen Garten entscheidet. Das fängt zunächst damit an, dass die Gemeinden oder Landkreise bei der Gartenpflege beratend tätig sein können und geht bis zu der Idee, dass das Land mit Fördermitteln gezielt unterstützen kann. Die Stadt Andernach soll hier als gutes Beispiel vorangehen: Ich mache mich dafür stark, dass es für die essbare Stadt Andernach ein solches Förderprogramm für grüne Oasen in den Vorgärten, wie es im Gut-Leben-in-Andernach-Programm steht, geben wird.

Eines muss aber klar sein: Ein nicht perfekt gepflegter Garten ist kein Zeichen für Unachtsamkeit, sondern die Entscheidung eines einzelnen, der vielleicht nicht genügend Zeit zur Gartenpflege hat, dennoch aber ein gesundes Öko-System unterstützen möchte. Eine Verteufelung von Steingärten, wie sie manche betreiben, ist hingegen fehl am Platz. Jeder Mensch darf sein zu Hause nach seinen Ideen gestalten. Außerdem können wir von außen nicht darüber urteilen, was ein einzelner bereits für den Klimaschutz persönlich leistet. Klimaschutz ist mehr als das Kritisieren von Steingärten. Klimaschutz beginnt für jeden Menschen zunächst beim eigenen Konsumverhalten.“

Pressemitteilung des Büro

von Marc Ruland, MdL

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21.05.2019 12:44 Uhr
juergen mueller

Handlungsbedarf,damit unsere Umwelt langfristig - ein gesundes Öko-System ...das übliche dämliche Gerede mit dem ausdrücklichen,überflüssigen Hinweis auf seine Person als "ehrenamtlich" (in der Politik hat dieses Wort schon lange seine eigentliche Bedeutung verloren) in der Kommunalpolitik tätiger Landtagsabgeordneter.Das ist es,was auch ihm wichtig ist - Selbstdarstellung u.Selbstinszenierung.Während "draussen" in großem Stil (Dank der Politik) eben dieses Öko-System vor die Hunde geht,ergeht sich diese sich selbst überschätzende Clique von Dialektikern in Klugscheisserei,der jegliche positive Substanz fehlt.
Im übrigen: Hauptverantwortlich für das Insektensterben sind NICHT Windkraftanlagen,sondern der maßlose,politisch geförderte Umgang mit Pesti-/Insektiziden.



20.05.2019 11:15 Uhr
Uwe Klasen

Zitat:“… eine gemeinsame Kampagne gegen Steingärten ins Leben rufen …“ --- Es stimmt schon, so mancher Kuhfladen auf einer Wiese beherbergt mehr Leben als ein Steingarten, genauso beinhaltet dieser Fladen aber auch mehr Hirnschmalz als so mancher Politdarsteller der, hyperventilierend, Umweltschädlich oder Klimaalarm von sich gibt! Die gleichen Leute, die lautstark Insektenschutz propagieren, ignorieren die vielen (Internationalen) Studien, die bereits falsifiziert und peer-reviewed sind, und worin die Windkraftanlagen als Hauptverantwortliche für den millionenfachen Tod von Vögeln, Fledermäusen und Insekten genannt werden! Insbesondere die flugfähigen Insekten sind betroffen, da viele zur Eiablage in den Höhen fliegen wo sich die Rotoren drehen und so nachhaltig mehrere Generationen ausgelöscht werden! Windkraftanlagen gehören in gänze Verboten!



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Uwe Klasen:
Angeblich werden in Deutschland 869 Millionen t/a CO² erzeugt, wovon die Atmung der 83 Millionen Einwohner bereits über 80 Prozent (747 t/a CO²) dieser Emissionen ausmacht! Um die selbstgesetzten Einsparungsziele umsetzen müsste das Land also Entvölkert werden, hierin ist die Fauna noch nicht eingerechnet!
Uwe Klasen:
Wenn die, bewusst geschürte, Klimahysterie eines geschafft hat, dann ist das die vollständige Destruktion der Lern- und Denkfähigkeit bei denen, die sich als Aktivisten bezeichnen oder deren Mitläufer sind. Sie sind nicht willens oder in der Lage, vermeintliche Studien, die jenseits des wissenschaftlich Diskutablen sind und nur zur Lenkung der auf diese Weise beeinflussten benötigt werden, zu hinterfragen!
K. Schmidt:
Und wieder eine Meldung zur AfD, mit Leserkommentaren zur AfD, bei der mir dutzende Beispiele der anderen Parteien einfallen die es keinen Deut anders, geschweige denn besser machen. Und das ist dann auch der Grund, wieso die AfD überhaupt noch gewählt wird. Ein Bollinger kann sich so doof anstellen und darstellen wie er will, solange genug andere Politiker schlicht nicht mehr gewählt und angesehen werden (können) weil sie sich auch nur doof anstellen und darstellen werden sie weiterhin zu viele Wähler zu Bollinger und Co. verjagen.
Karsten Kocher:
Den Worten im Leserkommentar von Frau Schulz ist zuzustimmen: Der Hang zur immer wiederkehrenden eitlen Selbstdarstellung bei Jan Bollinger ist an Peinlichkeit kaum noch zu überbieten.
Uwe Klasen:
„Das Betreiben von Parteiausschlußverfahren …. Ein äußerst seltsames Demokratieverständnis“ --- So wie in der SPD gegen Herrn Sarrazin oder in der CDU gegen Frau Schirdewahn oder die Forderungen bei den Grünen bezüglich Herrn Palmer. Einem liberalen Demokraten wird dabei Angst und Bange!
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