Politik | 09.05.2019

Mayen-Koblenzer Landtagsabgeordnete Marc Ruland zur Vorstellung der Kriminalstatistik

Ruland: „Rheinland-Pfalz wird noch sicherer!“

Marc Ruland, MdL (SPD).Foto: privat

Kreis Mayen-Koblenz. „Die Zahl der Straftaten in Rheinland-Pfalz ist erneut zurückgegangen. Dies ist Dank der professionellen und erfolgreichen Arbeit der Polizistinnen und Polizisten gelungen. Damit zählt unser Land weiterhin zu den sichersten Bundesländern der Republik“, erklärt der Mayen-Koblenzer Landtagsabgeordnete Marc Ruland (SPD) zur Vorstellung der rheinland-pfälzischen Kriminalstatistik durch Innenminister Roger Lewentz. Die Statistik weist 244.468 Straftaten aus und somit einen Rückgang der Straftaten um rund drei Prozent. „Rund 28 Prozent der Straftaten betrafen Diebstähle, fast jede fünfte war ein Vermögens- oder Fälschungsdelikt. Einfache, gefährliche und schwere Körperverletzungen nahmen gering ab. Die Morddelikte sanken um rund die Hälfte auf 13 Fälle. Hier betrug die Aufklärungsquote 100 Prozent. Gestiegen ist dagegen die Zahl der Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung um mehr als elf Prozent auf 3101. Die Zunahme ist insbesondere auf den Anstieg der sexuellen Belästigungen nach einer Gesetzesänderung zur Verbesserung des Schutzes der sexuellen Selbstbestimmung zurückzuführen“, wie Innenminister Lewentz der Presse gegenüber erklärte. „Besonders die so genannte Häufigkeitszahl, die Straftaten pro 100.000 Einwohner errechnet, belegt die geleistet Arbeit der Polizei eindrucksvoll. Diese verzeichnet mit 5859 im Jahr 2018 den niedrigsten Wert seit 1992 und liegt damit deutlich unter dem Bundesdurchschnitt“, so Ruland weiter. „Ich begrüße ausdrücklich die anhaltend hohe Aufklärungsquote. Diese konnte die rheinland-pfälzische Polizei 2018 nochmals auf 63,7 Prozent steigern. Das ist seit Einführung der bundeseinheitlichen Kriminalstatistik im Jahre 1971 der beste Wert. Dies ist auch darauf zurückzuführen, dass ebenso grenzüberschreitend ermittelt wird.“ Diese Entwicklungen sind konkret im Land vor Ort bemerkbar, wie sich im Dialog mit der Polizei vor Ort zeigt. „Im Februar habe ich gemeinsam mit dem SPD-Stadtverband die Polizeiinspektion Andernach besucht und mir dort einen Eindruck von den gesamten Arbeitsumständen verschafft. Die Inspektion ist für Andernach, die Verbandsgemeinde Pellenz und die Verbandsgemeinde Weißenthurm zuständig. Die Polizei dort hat die Trends, die die landesweite Kriminalstatistik aufweist, bestätigt.“ Ein Handlungsbedarf besteht derzeit im Bereich der Internetkriminalität. In diesem Bereich wird mittlerweile fast die gesamte Bandbreite an Delikten begangen – es sind vor allem Vermögens- und Fälschungsdelikte einschlägig. 12.600 Fälle wurden hier im letzten Jahr registriert, was einen Anstieg von knapp 6 Prozent bedeutet. Ebenso ist in diesem Sektor der Kriminalität von einer sehr hohen Dunkelziffer auszugehen. „Hier hat die SPD-geführte Landesregierung bereits gehandelt und in Zusammenarbeit mit der Polizei mit Informationsveranstaltungen und über soziale Medien Aufklärungsarbeit geleistet. Zusätzlich wird die Polizei durch weitere IT-Spezialisten im Bereich der Cyberkriminalität unterstützt“, so Ruland. „Jede Polizistin und jeder Polizist leistet täglich sein Bestes, um in unserem Land weiterhin die Sicherheit zu gewähren. Dass dies gelingt, zeigt die Statistik eindrucksvoll! Daher ist es umso verachtenswerter, dass die Gewalt gegen Polizei und auch weitere Not- und Rettungshelfer wie Feuerwehrmänner zunimmt. Das ist eine erschreckende Entwicklung! Die SPD-geführte Landesregierung hat hierfür die Aktionstage unter dem Motto „Respekt. Bitte!“ gestartet, womit auf die Problematik hingewiesen wird. Das unterstütze ich sehr und füge hinzu, dass jeder, der sich über unserem demokratischen Rechtsstaat zu sehen meint und diesen inklusive seines Gewaltmonopols nicht anerkennt, die unmittelbare Kraft unserer wehrhaften Demokratie spüren wird. Die Sicherheit und das gute Leben aller rechtstreuen und demokratischen Bürgerinnen und Bürger hat in unserem Land höchste Priorität“, so Ruland abschließend.

Pressemitteilung

Marc Ruland, MdL (SPD)

Marc Ruland, MdL (SPD). Foto: privat

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