SPD: Förderprogramm für Balkonkraftwerke in St. Sebastian
5.000 Euro Unterstützung für Bürgerinnen und Bürger – finanziert aus KIPKI-Mitteln
St. Sebastian. Der Gemeinderat der Ortsgemeinde St. Sebastian hat nach Beratung in den zuständigen Gremien mehrheitlich ein Förderprogramm für Balkonkraftwerke beschlossen.
Der Beschluss basiert auf einem Antrag der SPD-Fraktion und wurde nach Behandlung im Ausschuss sowie im Gemeinderat gefasst.
Vergleichbare Förderprogramme werden bereits in zahlreichen Kommunen der Verbandsgemeinde Weißenthurm sehr erfolgreich umgesetzt.
Ziel des Förderprogramms ist es, allen Bürgerinnen und Bürgern den Einstieg in die eigene klimafreundliche Stromerzeugung zu ermöglichen und den Ausbau erneuerbarer Energien im Ort zu unterstützen. Gleichzeitig wird ein wichtiger Beitrag des Ortes zur Erreichung der Klimaziele des Landkreises Mayen-Koblenz geleistet: Klimaneutralität bis zum Jahr 2040.
Das Förderangebot richtet sich ausdrücklich an alle Einwohnerinnen und Einwohner von St. Sebastian, egal ob jung oder alt, zur Miete wohnend oder im Eigenheim.
Die Finanzierung erfolgt aus Mitteln des KIPKI-Programms des Landes Rheinland-Pfalz. Ziel ist die Förderung von Projekten für Klimaschutz und Klimaanpassung in Kommunen. Der Ortsgemeinde St. Sebastian stehen dafür insgesamt rd. 40.000 Euro zur Verfügung. Davon fließen nach Gremienberatung rund 30.000 Euro in LED-Straßenbeleuchtung, 5.500 Euro in die Schulhofbeschattung der Lindenbaum-Grundschule und 5.000 Euro in ein Förderprogramm für Balkonkraftwerke.
Der Start des Förderprogramms ist für das Frühjahr 2026 geplant. Informationen zu Förderbedingungen, Antragsverfahren und Fristen werden rechtzeitig veröffentlicht. Alle Interessierten sind eingeladen, einen Antrag zu stellen, damit die bereitgestellten Mittel möglichst vielen Bürgerinnen und Bürgern zugutekommen.
Die SPD St. Sebastian freut sich über den Beschluss des Gemeinderates und sieht in den geplanten Maßnahmen sinnvolle Investitionen in die Zukunft des Ortes im Rahmen der KIPKI-Förderung.
Pressemitteilung SPD St. Sebastian
