Politik | 20.06.2026, 21:49 Uhr

Freibad-Sanierung Rheinbach

SPD Rheinbach: Förderantrag ist wichtiger Schritt – Bürger müssen von Investitionen profitieren

Konzeptstudie Freibadsanierung
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Rheinbach. Die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Rheinbach unterstützt die Beantragung von Fördermitteln für die dringend notwendige Sanierung des Freibadbereichs im Monte Mare.

Der Rat hat sich mit der geplanten Antragstellung für das Bundesprogramm zur Förderung kommunaler Sportstätten befasst. Im Erfolgsfall könnten Fördermittel von bis zu 2,57 Millionen Euro nach Rheinbach fließen.

„Die Sanierung des Freibads ist seit Jahren überfällig. Ein modernes, sicheres und familienfreundliches Freibad ist ein wichtiger Bestandteil der öffentlichen Daseinsvorsorge und trägt wesentlich zur Lebensqualität in unserer Stadt bei“, erklärt Martina Koch, Ratsfrau der SPD-Fraktion.

Besonders deutlich geworden sei der Handlungsbedarf durch die erheblichen Schäden am Kinderbecken. Neben dessen grundlegender Erneuerung sollen auch die technische Infrastruktur modernisiert, die Barrierefreiheit verbessert und Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz umgesetzt werden.

Gleichzeitig übte die SPD-Fraktion Kritik am Verfahren. Die Antragsfrist für die Förderung endet bereits im Juni. Aus Sicht der SPD wäre bei einem Projekt dieser Größenordnung eine frühere politische Einbindung und Vorbereitung wünschenswert gewesen. „Leider erleben wir erneut, dass bei Förderprogrammen unter erheblichem Zeitdruck gehandelt wird. Dennoch ist es richtig, die bestehende Förderchance jetzt konsequent zu nutzen“, so Arne Ritter, Fraktionsvorsitzender. Die veranschlagten Gesamtkosten von rund 5,7 Millionen Euro stellen eine erhebliche Herausforderung für den städtischen Haushalt dar. Umso wichtiger sei es, jede realistische Fördermöglichkeit auszuschöpfen.

Für die SPD-Fraktion endet die Diskussion jedoch nicht mit der baulichen Sanierung. Die Fraktion erwartet, dass die Investitionen auch zu konkreten Verbesserungen für die Nutzerinnen und Nutzer führen. „Die Stadt ist Eigentümerin der Anlage und trägt Verantwortung für die notwendige Sanierung. Gleichzeitig erwarten wir, dass mit dem Betreiber Vereinbarungen getroffen werden, die den Bürgerinnen und Bürgern einen spürbaren Mehrwert bringen. Dazu gehören attraktive und verlässliche Öffnungszeiten, längere Öffnungszeiten, während der Freibadsaison und eine insgesamt bessere Nutzbarkeit insbesondere für Familien.“ erläutert Arne Ritter.

Darüber hinaus betont die SPD-Fraktion, dass die Freibadsanierung nicht losgelöst von der Zukunft des gesamten Monte-Mare-Standortes betrachtet werden dürfe. Die Fraktion wartet weiterhin auf das angekündigte Gutachten zum Gesamtzustand der Anlage.

„Dieses Gutachten ist für die weitere politische Beratung von zentraler Bedeutung. Es muss nun zeitnah vorgelegt werden, damit Rat und Öffentlichkeit eine belastbare Grundlage für die langfristige Entwicklung des Standorts erhalten.“

Für die SPD-Fraktion steht fest: Die mögliche Förderung bietet die Chance, einen wichtigen Schritt für die Zukunft des Freibads zu machen. Gleichzeitig müssen die Investitionen Teil einer langfristigen Strategie für das Monte Mare sein und den Menschen in Rheinbach unmittelbar zugutekommen.

Pressemitteilung SPD Rheinbach

Konzeptstudie Freibadsanierung Foto: Arne Ritter

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