Politik | 12.09.2025

Senioren-Union Andernach besuchte das Europa-Museum in Schengen

Teilnehmer der Senioren-Union Andernach versammelten sich auf dem informativ illustrierten Platz vor dem Eudopa-Museum in Schengen. Foto: Guide des Europa-Museums

Andernach. Mit dem Wort „Schengen“ verbinden wir automatisch Reisefreiheit und offene Grenzen. Dieser Komfort beim Reisen ins europäische Ausland ist nicht selbstverständlich und hat eine lange Geschichte. In dem kleinen Winzerort an der Mosel in Luxemburg wurde am 14. Juni 1985 auf einem Moseldampfer das erste Schengener Abkommen unterzeichnet. Der 500-Einwohner-Ort Schengen war als Ort für dieses Ereignis ausgesucht worden, da Luxemburg den Vorsitz des Benelux-Rates innehatte und Schengen am Dreiländereck Frankreich-Deutschland-Luxemburg liegt. In dem Vertrag wurden erste Schritte zum Wegfall von Pass- und Zollkontrollen sowie dem freien Personen- und Warenverkehr festgelegt. Dass dieses aus heutiger Sicht historische Ereignis nur auf Ebene der Staatssekretäre der 5 beteiligten Staaten verhandelt und unterzeichnet wurde zeigt, dass die künftige Bedeutung und Entwicklung dieses ersten Schrittes allen nicht bewusst war. Inzwischen sind 29 Länder Europas dem Abkommen beigetreten, sogar Nicht-EU-Staaten wie Island, Norwegen, Schweiz und Liechtenstein.

Die Senioren aus Andernach konnten sich vor Ort ein Bild dieses historischen Ortes machen und erhielten im Rahmen der Führung auch Zugang zu dem Ausflugsdampfer „Princesse Marie-Astrid“, auf dem das Abkommen vor 40 Jahren unterzeichnet worden war. Das Schiff war zwischenzeitlich nach Regensburg verkauft worden und fungierte als Ausflugsdampfer auf der Donau. Aus Anlass des 40-jährigen Jubiläums war die Princesse Marie-Astrid zurückgekauft und renoviert worden und trägt nun als wesentlicher Bestandteil des Europa-Museums den Namenszusatz „Europa“. Am Ort der Unterzeichnung sind jetzt auf einem Foto des damaligen Ereignisses die 5 Staatssekretäre der Unterzeichnerstaaten zu sehen, für Deutschland hat damals Staatssekretär Waldemar Schreckenberger unterschrieben. Auf dem Museumsgelände konnten die Besucher aus Andernach auch die vielen Exponate studieren, die die Entwicklung des Schengener Abkommens bis heute wiederspiegeln. Die interessante Führung brachte auch ein Detail über die Mosel in Erinnerung: Die Mosel bildet wie die weiter nördlich zufließenden Flüsse Sauer und Our zwar die Grenze zwischen Deutschland und Luxemburg, die Grenzen verlaufen jedoch nicht in der Mitte des Flusses, sondern an den jeweiligen Ufern, so dass Mosel, Sauer und Our zwischen unseren beiden Ländern jeweils internationale Gewässer sind (außer im Raum Vianden). Nach Abschluss des Besuches in diesem wahrlich historischen Ort folgte der Abschluss der Exkursion im Mannebacher Brauhaus im Hunsrück bei leckerem frisch gebrautem Bier und wohlschmeckendem Essen. Der Vorsitzende Richard Welter dankte allen für die zahlreiche Teilnahme und gab einen Ausblick auf die nächsten Veranstaltungen der Senioren-Union, nämlich Mitgliederversammlung mit Vorstandswahl, Fahrt zum DLR in Köln, Jahresabschluss mit Döbbekooche im Parkhotel und Fahrt zum Landtag in Mainz auf Einladung von Anette Moesta mit Besuch des Weihnachtsmarktes.

Pressemitteilung

Senioren-Union Andernach

Teilnehmer der Senioren-Union Andernach versammelten sich auf dem informativ illustrierten Platz vor dem Eudopa-Museum in Schengen. Foto: Guide des Europa-Museums

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