Senioren-Union Wachtberg mahnt verbindliche und umfassende Barrierefreiheit an
Wachtberg. Die Senioren-Union Wachtberg fordert zu dem Beschluss des Bundeskabinetts in Berlin zur Änderung des Behindertengleichstellungsgesetzes (BBG) mehr verbindliche Barrierefreiheit auch im privaten und vor allem im Gesundheitsbereich.
Dazu erklärt Dieter Braun, Vorsitzender der Senioren-Union Wachtberg und Mitglied im Bundesvorstand der Bundes Senioren-Union (Berlin), gegenüber der Presse: „Die Novellierung des Behindertengleichstellungsgesetzes ist ein wichtiger und längst überfälliger Schritt – aber sie darf nicht bei guten Absichtserklärungen stehen bleiben. In einer älter werdenden Gesellschaft ist Barrierefreiheit eine Frage des Menschenrechtes auf Teilhabe. Der Zugang zu allen öffentlichen Einrichtungen sowie zu Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen jeder Art muss ausnahmslos und flächendeckend barrierefrei sein. Aber auch der private Bereich darf faktisch nicht völlig außen vor bleiben. Es ist in der heutigen Zeit nicht hinnehmbar, dass Menschen weiterhin an Stufen, fehlenden Aufzügen oder unverständlicher Kommunikation scheitern.“
Gerade im öffentlich zugänglichen Raum sieht die Senioren-Union erheblichen Nachholbedarf. Braun: „Von Behörden über Bahnhöfe, Haltestellen bis hin zu sämtlichen Einrichtungen mit Publikumsverkehr muss Barrierefreiheit endlich konsequent zur Selbstverständlichkeit werden. Barrierefreiheit ist eine gesamtgesellschaftliche Pflicht.
Hier erwarten wir mehr Tempo und mehr Verbindlichkeit. Die Forderung gilt im Übrigen nicht nur für ältere Menschen, sie sollte für alle Menschen mit Handicap jeglichen Alters Selbstverständlichkeit sein“.
„Wir, die Senioren-Union des Bundes, werden das weitere Gesetzgebungsverfahren aufmerksam begleiten und darauf drängen, dass Barrierefreiheit verbindlich geregelt, ausreichend finanziert und zügig umgesetzt wird,“ so Braun.
Pressemitteilung
Senioren-Union Wachtberg
