Politik | 11.01.2021

Kreis Senioren Union Ahrweiler zum Informationsstand der Bevölkerung

Senioren fordern Aufklärung zu Corona-Impfungen

Das muss einfacher werden: Terminvereinbarung ist für die Ältesten zu kompliziert

Kreis Ahrweiler. „Es ist ein Unding, dass die Älteren aus der höchsten Risikogruppe der Corona-Gefährdung darauf angewiesen werden, sich selbst um einen Impftermin zu kümmern“, bemängelt Dieter Lukas, der Kreisvorsitzende der Senioren-Union des CDU Kreisverbandes Ahrweiler. Aktuelle Beispiele zeigten, dass eine solche angeblich einfache Terminvereinbarung für die über 80- und 90-Jährigen, die nun geimpft werden können, praktisch unmöglich ist. Über die zentrale Hotline 0800/5758100 bleibe man in Warteschleifen oder es werde auf online-Möglichkeiten im Internet oder mit einer App verwiesen. Dies scheitere nur zu oft, weil die technischen Voraussetzungen bei den Hochbetagten nur ausnahmsweise oder gar nicht vorhanden sind. „Wir sind heute in den Verwaltungen in der Lage, auf Knopfdruck Gebührenbescheide oder Zählerablesungen zu versenden. Da muss es möglich sein, bestimmte Altersgruppen der Bevölkerung schriftlich, zielgerichtet und zeitnah mit Informationen zu Impfterminen zu versorgen“, fordert der Kreisvorsitzende. „Alles andere kommt einer Bankrotterklärung moderner Bürgernähe und Datenverwaltung gleich“, lautet die Kritik aus dem Kreis der CDU-Senioren. Ausreden, es gebe zu wenig Impfstoff, lässt Lukas nicht gelten. „Wenn weder telefonisch noch online (www.impftermin.rlp.de) eine Terminvereinbarung klappt, dann liegt es nicht am fehlenden Impfstoff, dann liegt der Fehler im System“, heißt es.Des Weiteren gibt es keine Klarheit, wie die über 80-Jährigen ab dem 07.01.21 zum Impfzentrum nach Grafschaft-Gelsdorf kommem sollen. Das Gleiche gilt für den mobilen Impfeinsatz für die Pflegenden in den Privatwohnungen. Da die Terminvergabe für das Impfzentrum nur über die zentrale Terminvergabestelle des Landes erfolgt, ist die Organisation vor Ort in Frage gestellt. Es war genügend Zeit vorhanden, ein Call-Center zur Impfterminführung einzurichten. „Wenn ärztliches Personal und fast jede zweite Pflegefachkraft das Impfangebot verweigern, weil Besorgnisse vor möglichen Folgewirkungen bestehen, dann gibt es offenbar erheblichen Informationsbedarf“, sagt der Kreisvorsitzende der Senioren Union. Es sei richtig und wichtig, dass Ärzte und Pflegepersonal zeitgleich mit den Bewohnern in Alten- und Pflegeheimen immunisiert werden. Die Senioren Union äußert die Hoffnung, dass die aktuellen Engpässe bei der Versorgung mit Impfstoffen in Deutschland schnell überwunden werden können.“ Nur wenn ausreichend viele Menschen geimpft sind, können wir auf einschneidende Maßnahmen wie die neu beschlossenen Einschränkungen des täglichen Lebens verzichten“, appelliert Lukas an die Impfbereitschaft der Bevölkerung.

Pressemitteilung
Senioren Union Ahrweiler

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