Politik | 27.06.2017

LEADER-Region Rhein-Eifel erarbeitet Konzept

Sicherung der ärztlichen Versorgung

Guido Nisius (Vorsitzender der LAG Rhein-Eifel), Dr. med. Antje Erler (Institut für Allgemeinmedizin der Universität Frankfurt am Main) und Bernhard Faller (Quaestio Forschung und Beratung) bei der Vertragsunterzeichnung. Sweco GmbH, Hannah Reisten

Bad Breisig. Die Lokale Aktionsgruppe (LAG) Rhein-Eifel (Verbandsgemeinden Adenau, Bad Breisig, Brohltal, Vordereifel und Stadt Mayen) hat sich zum Ziel gesetzt, die Gesundheitsversorgung in der Region langfristig zu sichern. Hierzu hat die Lokale Aktionsgruppe die Firma Quaestio aus Bonn (im Zusammenschluss mit dem Institut für Allgemeinmedizin der Universität Frankfurt am Main) mit der Erarbeitung eines Konzepts zur Sicherung der ärztlichen Versorgung, beauftragt. Bezuschusst wurde das Vorhaben zu 75 Prozent aus dem EU-Förderprogramm LEADER.

Der Leitgedanke des Konzepts sei, dass eine intensivere Kooperation ein entscheidender Baustein zur Entwicklung und Umsetzung neuer, demografiefester Versorgungslösungen sei, so Guido Nisius, Vorsitzender der Lokalen Aktionsgruppe und Bürgermeister der Verbandsgemeinde Adenau.

Dabei soll es sowohl um neue Lösungen zur Sicherung der medizinischen Grundversorgung (zum Beispiel Nachfolge beziehungsweise Nachwuchsgewinnung im hausärztlichen Bereich) und der notärztlichen Versorgung/Erstversorgung als auch um die wichtiger werdenden Schnittstellen zur pflegerischen und häuslichen Versorgung gehen. Als Ergebnis sollen konkrete und umsetzungsreife Maßnahmenvorschläge entstehen.

Weitere Informationen zum Projektverlauf, zu LEADER und der LAG Rhein-Eifel finden sich unter www.leader-rhein-eifel.de.

Pressemitteilung Verbandsgemeindeverwaltung Bad Breisig

Guido Nisius (Vorsitzender der LAG Rhein-Eifel), Dr. med. Antje Erler (Institut für Allgemeinmedizin der Universität Frankfurt am Main) und Bernhard Faller (Quaestio Forschung und Beratung) bei der Vertragsunterzeichnung. Foto: Sweco GmbH, Hannah Reisten

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