Sind Wölfe vom Aussterben bedroht?
Das Koordinationszentrum weis doch bestimmt, wieviel junge Wölfe im letzten Jahr geboren wurden und wie viele zurzeit schwanger sind. Neben der Partnersuche eines Wolfes im Sauerland, wie kürzlich in der Presse zu lesen, muss die Erfassung der Rudel, die Forschung, die Geschlechtszugehörigkeit und die DNA- Zugehörigkeit eines jeden Wolfes ermittelt werden. Vielleicht sind auch das Alter und die Todeszahlen relevant. Wenn nicht, muss durch die Landesregierung, die Personaldecke im Koordinationszentrum Wolf auf Kosten des Steuerzahlers erhöht werden. Wichtiger wäre wohl, wenn diese immensen Gelder für Kindergärten, Schulen und die Straßenausbaubeiträge verwendet würden.
Apropos die Wolfsrisse-Serie im Westerwald. Die Damwild Halter und Schafzüchter sind doch selbst schuld, die Zäune sind nicht hoch genug.
Jetzt im ernst: Welche bürokratischen Hürden, welche Beweise sind nötig, bevor ein Problemwolf geschossen werden darf? Viele Jahre hat der verstorbene Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel von der CDU vor der ungebremsten Vermehrung gewarnt und die Aufnahme ins Jagdrecht gefordert, leider ohne Erfolg. Ich bin sicher, Wölfe sind sehr kluge Tiere die schnell auf eine Bejagung reagieren und wieder Abstand zu den von Menschen besiedelten Gebieten halten würden.
Die derzeitige Ampelregierung in Mainz bremste bisher jede Lockerung in dieser Beziehung.
Vielleicht denkt sie auch mal an ängstliche Menschen, denen der erholsame Waldspaziergang oder die ausgiebige Wanderung schon ein Problem darstellen, weil sie vielleicht nicht nur einem Wildschwein begegnen könnten.
Karl-Heinz Maxein
Neuwied-Gladbach
