Politik | 11.02.2026, 07:49 Uhr

Franziska Brantner in Andernach

Soziale Gerechtigkeit und Energiewende

Über 100 Menschen kamen am 7. Februar zum Auftritt von Franziska Brantner vor dem Historischen Rathaus in Andernach. Foto: Rüdiger Schmidt
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Andernach. Über 100 Menschen kamen am 7. Februar zum Auftritt von Franziska Brantner vor dem Historischen Rathaus in Andernach. Bei sonnigem Wetter machte die Bundesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN deutlich, worum es bei der Landtagswahl am 22. März geht – und warum Rheinland-Pfalz eine starke grüne Stimme braucht.

Brantner wandte sich gegen CDU-Pläne zur Privatisierung der Zahnarztkosten und betonte, dass sie stolz darauf sei, in einem Land zu leben, in dem man nicht an den Zähnen erkennt, ob jemand arm oder reich ist. Scharfe Kritik übte sie an Bundeskanzler Merz: Die meisten Bürgergeldaufstocker seien alleinerziehende Mütter, die wegen fehlender Kinderbetreuung nicht voll arbeiten könnten. Brantner meinte, es wäre gut, wenn Merz so hart zu Trump wäre wie er zu den Deutschen ist.

Schließlich warf die Bundesvorsitzende der GRÜNEN der Bundesregierung vor, den Ausbau der Erneuerbaren auszubremsen. Investoren wanderten ab, während China den Markt dominiere. Die GRÜNEN müssten dafür sorgen, dass Deutschland spitze ist, wenn die CDU diesen Anspruch aufgegeben habe. Sie forderte außerdem Investitionen in Bildung und die Kontrolle süchtig machender Online-Plattformen.

Simon Schmitz, Direktkandidat der GRÜNEN in Andernach, ergänzte: „Andernach hat genug Wind- und PV-Potential, um sich selbst zu versorgen. Dann bleiben pro Jahr 60 Mio. Euro bei uns, für die wir derzeit Gas und Öl einkaufen.“

Pressemitteilung

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Mayen-Koblenz

Über 100 Menschen kamen am 7. Februar zum Auftritt von Franziska Brantner vor dem Historischen Rathaus in Andernach. Foto: Rüdiger Schmidt

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