Politik | 19.02.2025

Die Linke Koblenz / Rhein-Lahn

Spenden der „Aktion gegen soziale Kälte“ aufgerundet und an das „Mampf“ übergeben!

V.li. Moritz Bartsch, Kathrin Müller, Lara Thum, Johannes Wirtz (Mampf) und Ursula Rosenbaum. Foto: Moritz Bartsch

Koblenz. Im Rahmen der „Aktion gegen soziale Kälte“ der Linken Koblenz/ Rhein-Lahn konnten Spenden in Höhe von 500 Euro gesammelt werden. Vor Kurzem wurden diese, zusammen mit Sachspenden in Form von Rucksäcken, Schlafsäcke und Kleidung, an das „Mampf“ übergeben.

Die „Aktion gegen soziale Kälte“ ging im vergangenen Dezember in die achte Runde. Wie jedes Jahr war die Linke an vier Samstagen mit einem Stand am Koblenzer Hauptbahnhof vertreten und verteilte warme Kleidung, Hygieneartikel, Heißgetränke, eine warme Mahlzeit, Kuchen, sowie Lebensmittel zum Mitnehmen. Außerdem wurden Decken, Schlafsäcke und Rucksäcke verteilt. Hintergrund der Aktion sind die immer steigenden Miet- und Heizkosten, sowie die steigenden Lebensmittelkosten, die besonders in den kalten Monaten für viele Menschen eine große Belastung darstellen.

Bei der „Aktion gegen soziale Kälte“ konnten 500 Euro Spendengelder gesammelt werden, die zu 100 Prozent an das „Mampf“ gehen. Das „Mampf“ ist ein Koblenzer Wohnungslosenrestaurant, in dem Obdach- und Wohnungslose Menschen täglich ein Frühstück und ein warmes Mittagessen bekommen.

Das „Mampf“ ist zum Großteil Spenden finanziert und bietet neben den Mahlzeiten einen niedrigschwelligen Zugang zu Unterstützung und Beratung.

Ursula Rosenbaum, ein Mitglied der Linken Koblenz/ Rhein-Lahn, sammelt jedes Jahr über das gesamte Jahr hinweg Sachspenden für wohnungslose und obdachlose Menschen und veranstaltet maßgeblich die „Aktion gegen soziale Kälte“. „Solidarität und linke Politik darf sich nicht nur in Worten widerspiegeln, sondern muss gelebt werden. Wir als Partei hören zu und packen an. Wir sind entsetzt darüber, dass die Stadt nur geringfügig für die Versorgung von obdach- und wohnungslosen Menschen aufkommt. Sie ist verpflichtet, Obdachlosen Menschen einen Zugang zu einer gesunden Ernährung, Übernachtungsmöglichkeiten und dem Zugang zu sanitären Einrichtungen zu gewähren. In unseren Augen kommt die Stadt ihrer Verpflichtung nicht nach. Darauf wollen wir aufmerksam machen!“, so die 82-Jährige.

Anika Gipp (Mitglied des Sprecher*innenrats der Linken Koblenz/ Rhein-Lahn ergänzt: „Solidarität und eine Politik, die Armut und die damit verbundene Stigmatisierung und Ausbeutung von Menschen bekämpft, sind Grundwerte der Linken. Besonders in einer Zeit, in der wir einen Rechtsruck innerhalb unseres Parteiensystem erleben, und versucht wird, von Armut betroffene Menschen gegeneinander auszuspielen, muss Solidarität die Antwort sein.“ Auch Moritz Bartsch (Co-Sprecher der Linken Koblenz/ Rhein-Lahn) stimmt zu: „Wir als Linke setzen uns für einen bundesweiten Mietendeckel ein. Mieten werden erhöht, die Löhne jedoch nicht entsprechend. Wohnen darf kein Privileg sein. Leerstand, während Menschen keine bezahlbare Wohnung finden verdeutlicht, wie verschoben das System ist. Dagegen gilt es zu kämpfen.“

Pressemitteilung

Die Linke Koblenz/Rhein-Lahn

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V.li. Moritz Bartsch, Kathrin Müller, Lara Thum, Johannes Wirtz (Mampf) und Ursula Rosenbaum. Foto: Moritz Bartsch

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