Bündnis 90/Die Grünen nominieren Kandidierende für den Beirat für Migration und Integration
Spitzenkandidierende Osama Rahhal und Marie-Odile Ronez
Kreis MYK. Der grüne Kreisverband in Mayen-Koblenz hat erstmals eine Liste zur Wahl für den Beirat für Migration und Integration aufgestellt. Als Spitzenkandidierende wurden Osama Rahhal auf Platz 1 und Marie-Odile Ronez auf Platz 2 gewählt. Auf Platz 3 folgt Rebecca Stallbaumer. Insgesamt gab es im Kreisverband mit 15 Bewerbenden auf 10 Listenplätze ein enormes Interesse, sich für die wichtigen Aufgaben des Beirats zu engagieren.
„Ich kandidiere für den Beirat, um die Integration von Menschen mit Flucht- und Migrationshintergrund im Kreis Mayen-Koblenz aktiv zu fördern. Es ist mir wichtig, ihre Herausforderungen und Engagement in die politischen Prozesse einzubringen und ihnen eine starke Stimme zu geben. Mein Ziel ist es, Vorurteile abzubauen, gleiche Chancen zu schaffen und den sozialen Zusammenhalt in unserer Region zu stärken“, erklärt Osama Rahhal. Rahhal kam im Jahr 2015 aus Syrien nach Deutschland und hat sich zuvor bereits im Beirat Migration und Integration der Stadt Kleve engagiert. Aktuell ist der gelernte Bauzeichner und Architekturstudent außerdem Mitglied im Kreisbauausschuss.
„Der Beirat spielt eine wesentliche Rolle bei der Förderung des Zusammenlebens von Einwohnenden unterschiedlicher kultureller, religiöser und nationaler Herkunft. Er setzt sich ganz besonders ein für den Austausch zwischen lange hier lebenden Deutschen und Menschen mit Migrationsgeschichte. Zu seinen Aufgaben gehört die Unterstützung von Menschen jeden Alters sowie von Familien mit Migrationshintergrund.
Hieran konnte ich in den letzten fünf Jahren als Beiratsmitglied mitarbeiten und würde dies gerne weitere fünf Jahre machen“, ergänzt Marie-Odile Ronez. Die erfolgreichen Bemühungen um die deutsch-französische Freundschaft sieht die gebürtige Französin als ein herausragendes Beispiel für die Kraft interkultureller Verständigung, auch unter schwierigsten Ausgangsbedingungen.
„Diese Wahl bietet Menschen mit Migrationshintergrund die Möglichkeit, stärker an der Gestaltung der lokalen Politik mitzuwirken. Besonders im Bereich der Integration in den Arbeitsmarkt sehe ich meine Schwerpunkte.
Dies ist besonders im Hinblick auf den Fachkräftemangel von herausragender Bedeutung, wobei es stetes Leitbild meines Handels ist, dass zu uns Menschen kommen, nicht nur Arbeitskräfte“, erläutert Rebecca Stallbaumer, Sprecherin des Kreisverbandes. Die 44-Jährige, die selbst
14 Jahre ihres Lebens im Ausland verbracht hat, unter anderem in Westafrika und den USA, möchte insbesondere ihre Erfahrungen in der Berufsberatung für internationale Studierende in die Ratsarbeit einbringen.
Die Wahl zum Beirat Migration und Integration finden am 10. November als reine Briefwahl statt. In Mayen-Koblenz lebende Ausländer*innen erhalten automatisch ihre Wahlunterlagen per Post. Deutsche Staatsangehörige mit Migrationsgeschichte müssen sich bis zum 20. Oktober ins Wählerverzeichnis eintragen lassen.
Weitere Informationen unter https://www.kvmyk.de/landkreis/politik/wahlen/wahl-beirat-fuer-migration-und-integration/ und www.gruene-myk.de.
Pressemitteilung
Bündnis 90/Die Grünen MYK
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