Politik | 03.12.2021, 10:11 Uhr

SPD-Landtagsfraktion vor Ort

Sportstätten im Ahrtal nach der Flutkatastrophe

Susanne Müller vor Ort.Fotos: privat
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Kreis Ahrweiler. Die Flutkatastrophe vom 14. auf den 15. Juli hat an den Sportstätten des Ahrtals große Schäden hinterlassen. Der Arbeitskreis Innen/Sport/ Landesplanung der SPD-Landtagsfraktion machte sich selbst ein Bild vor Ort und besichtigte die Sportanlagen in Bad Bodendorf, das Stadion in Bad Neuenahr, die Tennisanlage des HTC Bad Neuenahr und den Fußballplatz in Dernau. Der Sportkreisvorsitzende Fritz Langenhorst verschaffte Michael Hüttner (Arbeitskreis-Vorsitzender) und Susanne Müller einen Eindruck über die Sportstätten. Viele dieser Plätze sind fast komplett verwüstet. Davon betroffen sind nicht nur Sportplätze, Laufbahnen, Sporthallen, Tennisanlagen u.Ä., sondern auch Funktionsgebäude wie Vereinsheime, Sanitäranlagen an Sportplätzen, Lagerräume sowie Büro- und Verwaltungsräume.

Im Sinne einer übergreifenden und bedarfsorientierten Sportstättenentwicklung ist es wichtig, dass man den Wiederaufbau des Sports im Ahrtal nicht losgelöst von anderen Querschnittsbereichen und den dazugehörigen Infrastrukturen sieht, besonders in Sporthallen. Ein Beispiel ist das Zusammenwirken von Schul- und Vereinssportsport oder der gesamte Bereich der Jugendarbeit außerhalb von Sportvereinen.

Fritz Langenhorst berichtete, dass es viele solidarische Hilfsangebote nach der Flut gab, um Ausweichorte und Ausweichtermine für den Trainings- und Wettkampfbetrieb zu ermöglichen. Dennoch ist klar, dass die umfassende Schädigung und die Behebung und Wiederherstellung Zeit brauchen wird und bei manchen Standorten noch nicht geklärt ist, ob oder in welchem Maße wiederaufgebaut werden kann. Gerade für die Kinder- und Jugendarbeit wäre es wünschenswert, hier kurz- und mittelfristig, eventuell mit verkürzten Planungsverfahren, wieder Optionen für Spielstätten zu finden.

Da die Frage des Wiederaufbaus oder Neubaus für viele Stätten noch nicht klar ist, wird es mittelfristig darum gehen, Synergien zwischen Gemeinden, Schul- und Vereinssport sowie weiteren Querschnittsbereichen nutzbar zu machen. Dabei geht es um einen nachhaltigen Einsatz öffentlicher Mittel. Sportanlagen und Bewegungsräume sollten so geplant werden, dass sie möglichst vielen Nutzergruppen dienen. Weiterhin sollte darauf geachtet werden, so Susanne Müller, dass Sportstätten nicht nur wiederaufgebaut werden, sondern anhand der tatsächlichen Bedarfe vor Ort eine Weiterentwicklung geplant wird. „Hier müssen gesamtgesellschaftliche Entwicklungen wie zunehmender Ganztagsschulbetrieb, eine Flexibilisierung der Lebenswelten sowie neue Formen von Sport und Bewegung sowie Digitalisierung mitgedacht werden“ so die SPD-Landtagsabgeordnete Susanne Müller. Die SPD-Landtagsfraktion möchte die Vereine beim Wieder- und Neuaufbau eng begleiten. „Denn der Sport spielt gerade nach der Flutkatastrophe eine wichtige Rolle“ so Hüttner und Müller abschließend.

Pressemitteilung des

Büro von Susanne Müller

Sportstätten im Ahrtal nach der Flutkatastrophe

Sportstätten im Ahrtal nach der Flutkatastrophe

Susanne Müller vor Ort. Fotos: privat

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