Politik | 21.08.2023

Stadt Mülheim-Kärlich sucht Investor für Freizeitbad Tauris

Mülheim-Kärlich. Die Stadt Mülheim-Kärlich hat sich entschieden, einen Investor für das Freizeitbad Tauris zu suchen. Diese Entscheidung ist gefallen, weil der Druck der Landesregierung auf die Städte und Gemeinden, ausgeglichene Haushalte vorzulegen, so stark wurde und die Kosten für die Generalsanierung so enorm angestiegen sind. Bis Ende des Jahres soll feststehen, wer die Freizeiteinrichtung übernimmt, saniert bzw. erneuert und weiter betreibt. Dafür hat die Stadt einen Investorenwettbewerb in einem förmlichen Ausschreibungsverfahren EU-weit ausgelobt, der im Schwerpunkt auch die Vorlage eines Nutzungskonzeptes vorgibt. Entscheidend dabei ist der Wunsch der Stadt Mülheim-Kärlich, die Zugangsmöglichkeit für Bürgerinnen und Bürger zu sichern sowie den Erhalt als Familienbad.

Baby-, Spaß- und ein 25-Meter-Sportbecken, Riesenrutsche und Strömungskanal, dazu ein Saunabereich und eine große Liegewiese machen das Tauris seit seiner Eröffnung 1991 zu einem beliebten Freizeitbad in der Region. Schulen, aber auch Vereine und private Anbieter nutzten das Bad in der Vergangenheit für Schwimm- und Fitnesskurse. „Dieses breite Angebot einer modernen Wasser-Erlebniswelt soll auch in Zukunft zur Verfügung stehen, wir wollen den Weiterbetrieb des Tauris sichern“, sagt Mülheim-Kärlichs Stadtbürgermeister Gerd Harner. Im März hatte der Stadtrat die geplante Interimsöffnung des Freizeitbades abgesagt, das während der Pandemie schließen musste. Die technische Ertüchtigung des über 30 Jahre alten Bades und den Weiterbetrieb will die Stadt nun in die Hände eines Investors legen. „Wichtig ist ein schlüssiges Nutzungskonzept, das insbesondere die Aspekte Familienbad, Gesundheit und Wellness sowie Schulschwimmen berücksichtigt“, betont Stadtbürgermeister Harner. Außerdem legt die Stadt Wert auf eine energetische und nachhaltige Sanierung, die z. B. auch regenerative Energien mit einbezieht. Dafür soll das Gebäude des Freizeitbades in das Eigentum des Investors übergehen. Für das Grundstück ist ein Erbbaurechtsvertrag vorgesehen. „Ende des Jahres wollen wir im Stadtrat entscheiden, wer den Zuschlag bekommt“, erklärt der Stadtbürgermeister. Anfang 2024 könnten dann die Maßnahmen starten. Für Harner ist klar: „Wir hoffen auf viele Interessenten am Investorenwettbewerb und dann auf eine möglichst kurze Realisierungszeit des Siegerkonzeptes, damit die Menschen in der Region das Tauris bald wieder nutzen können.“ Pressemitteilung der

Stadt Mülheim-Kärlich

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Kommentare
29.08.202310:21 Uhr
K. Schmidt

Die (durchaus notwendige) Generalsanierung wurde zuletzt mit bis zu 23 Millionen veranschlagt. Zuviel für die Stadt. Jetzt kommt ein Investor, kümmert sich drum, Preisfrage: Wieviele Zuschüsse wird der aus dem Kommunenhaushalt brauchen, um das Ding zu sanieren und zu betreiben, und wie lange dauert es wohl, bis es dann unterm Strich für die Steuerzahler teurer ist, als wäre es doch selbst gemacht worden? Oder kann der private Investor Sanierung und Betrieb günstiger gestalten, als es die öffentliche Hand könnte? Wenn ja, läuft nicht auch dann etwas schief?

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