Politik | 11.04.2018

Tarifstreit im Öffentlichen Dienst geht weiter

Streiks in Koblenz und Umgebung

Zweite Verhandlungsrunde gescheitert

Auch die Stadtverwaltung in Koblenz wird bestreikt. Symbolfoto: Archiv komba gewerkschaft rheinland-pfalz

Koblenz/Bendorf/Vallendar. Die komba gewerkschaft und der dbb beamtenbund und tarifunion rufen ihre Mitglieder für Mittwoch, den 11.04.2018, ab 07:30 Uhr zu einem ganztägigen Warnstreik auf. Bestreikt werden neben der Stadtverwaltung Koblenz, dem Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein ebenfalls die Stadtverwaltung Vallendar und die Stadtverwaltung Bendorf. Auch in der zweiten Verhandlungsrunde am 12. und 13.03.2018 in Potsdam kam es zu keinerlei Bewegung in den Tarifverhandlungen für die Beschäftigen im öffentlichen Dienst für Bund und Kommunen.

Fatal ist, dass die Arbeitgeber derart mauern und nicht erkennen wollen, dass eine nachhaltig positive Einkommensentwicklung ein wesentlicher Garant für die Attraktivität des öffentlichen Dienstes und somit der Stabilität Deutschlands ist. Andreas Hemsing, Bundesvorsitzender der komba gewerkschaft und stell-vertretender Geschäftsführer der dbb Bundestarifkommission, „Es ist sichtlich genug Geld da: Im Jahr 2017 wurde ein Rekordüberschuss erzielt, der sich nach den Prognosen in den kommenden Jahren noch steigern soll. Doch an-scheinend ist dabei nie genug Finanzkraft für uns übrig. Dabei muss dringend investiert werden, damit der öffentliche Dienst im hartumkämpften Arbeitsmarkt noch geeignete Fachkräfte für sich gewinnen kann. Sonst sehe ich schwarz - leider genauso, wie für einen Abschluss in der dritten Verhandlungsrunde.“

Vor der nun folgenden entscheidenden Runde, die für den 15. bis 17. April 2018 angesetzt ist, gilt es, die Kolleginnen und Kollegen bundesweit verstärkt zu mobilisieren.

Pressemitteilung komba gewerkschaft rheinland-pfalz

Auch die Stadtverwaltung in Koblenz wird bestreikt. Symbolfoto: Archiv komba gewerkschaft rheinland-pfalz

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