Politik | 25.05.2021

Umsetzung wichtiger Punkte im Wahlprogramm der Grünen kommt in Fahrt

Tempo 30 innerorts soll Realität werden

Ortsdurchfahrt der B266 durch Kripp – Quellenstraße an einer der Engstellen. Quelle: B‘90/Die Grünen Remagen

Remagen. Remagen tritt keineswegs auf die Bremse, wie in der Presse zu lesen war. Remagen macht vielmehr einen großen Schritt in die Zukunft, um die Lebensqualität und Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger zu erhöhen. Tempo 30 innerorts soll Realität werden. Diese sinnvolle Maßnahme haben die Remagener Grünen schon seit längerer Zeit gefordert und unterstützen die nun geplante Umsetzung vorbehaltlos, denn sie ist zeitgemäß und bringt nur Vorteile für alle Bewohner*innen.

Tempo 30 sorgt für mehr Gleichberechtigung zwischen den verschiedenen Verkehrsteilnehmer*innen und erhöht signifikant die Sicherheit von Fußgänger*innen und Radfahrer*innen. Die Geschwindigkeiten nähern sich an, bessere Reaktionszeiten werden erreicht und somit die Kommunikation zwischen den einzelnen Verkehrsteilnehmer*innen verbessert. So lassen sich zum Beispiel Straßen gefahrloser queren. Anwohner*innen profitieren zusätzlich von Tempo 30, weil der Verkehrslärm deutlich reduziert wird, wie das Beispiel Reuterstraße in Bonn eindrucksvoll gezeigt hat. Auch für die Autofahrer*innen bringt ein ausnahmsloses Tempo 30 Vorteile: Die Regel ist eindeutig, der ständige nicht immer logisch nachvollziehbare Wechsel zwischen den verschiedenen erlaubten Geschwindigkeiten entfällt.

Wie auch beim Kreisel an der B9 sehen die Grünen sich hier gemeinsam mit dem Bürgermeister Björn Ingendahl in der Pflicht, konsequent die entsprechenden Punkte ihres teilweise gleichlautenden Wahlprogrammes umzusetzen. Denn Tempo 30 innerorts ist auch klimapolitisch der richtige Weg und andere Länder wie Spanien zeigen, dass dies keineswegs ins Verkehrschaos führen muss. Stefani Jürries, Fraktionsvorsitzende der Grünen Fraktion im Stadtrat und im Ortsbeirat Kripp betont, dass dies selbstverständlich gerade auch für die B266 in Kripp umgesetzt werden müsste, die gerade in den Sommermonaten und während der Stoßzeiten stark durch die Fähre frequentiert sei.

Die Remagener Grünen begrüßen auch, dass die Meinung der Bürger*innen zu diesem Thema vor einer Umsetzung gehört werden soll. Mehr Bürgerbeteiligung ist ein wichtiger Eckpunkt ihres Programmes. Die Grünen sind sicher, dass eine generelle Tempo 30 Regelung innerorts auf eine breite Zustimmung der Bevölkerung stoßen wird. So kann es gemeinsam mit der klaren Unterstützung der Bürger*innen gelingen, den Landesbetrieb Mobilität zu überzeugen, auch Straßen ihres Zuständigkeitsbereiches wie die Birresdorfer Straße und die bereits erwähnte Kripper Quellenstraße (B266) in die Tempo 30 Maßnahme einzubeziehen. Gerade wenn man bedenkt, dass in der vergangenen Woche sogar die Weltgesundheitsorganisation (WHO) eine einheitliche Tempo 30 Regelung innerorts gefordert hat, so dass Remagen hier in Deutschland und Rheinland-Pfalz eine Vorreiterrolle einnehmen könnte.

Pressemitteilung

Bündnis 90/Die Grünen Remagen

Ortsdurchfahrt der B266 durch Kripp – Quellenstraße an einer der Engstellen. Quelle: B‘90/Die Grünen Remagen

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