BLICK aktuell hat sich bei Besuchern an der Ahr umgehört
Touristen spüren den Aufschwung
Helene Krämer mit Ehemann. Foto: KS
Ahrweiler. Sommerzeit ist Reisezeit. Wenn auch viele dieses Jahr die Möglichkeit nutzen, wieder ohne Corona-Beschränkungen ins Ausland zu reisen, gibt es auch eine große Anzahl an Touristen, die lieber heimische Gefilde erkunden. Die Orte entlang der Ahr waren und sind ein beliebtes Ziel für solche Reisen. Doch wie schätzen die Gäste das Fortschreiten der Arbeiten nach den Zerstörungen durch die Flut vor zwei Jahren ein? Hier eine Momentaufnahme von einem Parkplatz an der Stadtmauer in Ahrweiler: Ein Blick auf die Kennzeichen der abgestellten Autos zeigt, dass die Besucher u.a. aus Dinslaken, Saarbrücken, Köln, Jülich und Borken kommen, aber auch Nummernschilder aus Holland, Dänemark und der Schweiz sind zu sehen.
„Wir waren gerade in Altenahr,“ berichtet Helene Krämer aus Köln. Dort hat sie nach dem Gebäude gesucht, in dem ihre Schwester, die im Badischen lebt, sich mehrmals eine Ferienwohnung gemietet hatte. Sie hat es nicht gefunden. „Insgesamt tut sich was in der Region, vieles ist schon wieder hergerichtet“ so ihre Einschätzung. Auch in Dernau in der Winzergenossenschaft haben sie und ihr Mann gespürt, dass es voran geht. Aufgefallen sind ihnen allerdings auch die mit Brettern vernagelten Geschäfte in Bad Neuenahr. Die beiden sind der Meinung, dass das, was in den zurückliegenden zwei Jahren geschafft worden ist, angemessen ist, auch unter Berücksichtigung von Handwerker- und Materialknappheit.
Aufbau könnte schneller gehen
Ein anderer Gast macht gerade mit einem Quad eine Tour von der Ahrquelle bis nach Sinzig. Der Westerwälder ist regelmäßig an der Ahr unterwegs, zuletzt war er vor drei Wochen hier. Seiner Meinung nach ist schon viel gemacht worden in den letzten beiden Jahren, aber an der Ahr gäbe es noch viele Zerstörungen und es könnte mit dem Aufbau schneller gehen.
Die Bonnerin Hannelore Nagel ist mit ihrer Enkelin und deren Freund zu einem Tagesausflug an die Ahr gekommen. „Nach zwei Jahren komme ich auch wieder mit Gästen an die Ahr“, berichtet sie. Im vergangenen Jahr hat sie sich bis nach Schuld und Neuenahr getraut. „Da waren die Zerstörungen deutlich sichtbar. Aber jetzt sind die Fortschritte erkennbar,“ so ihre Einschätzung.
Emile Zeeuw und seine Frau kommen aus den Niederlanden. „Dies ist ein schöner Ort. Ich komme jedes Jahr hierher,“ berichtet er. Besonders beeindruckt hat ihn, dass nach der Flut so viele Helfer und Handwerker hergekommen und mit angepackt haben. Seiner Meinung nach gibt es beim Wiederaufbau gute Erfolge, auch wenn es noch viele leerstehende Geschäfte gibt. „Vielleicht kommt das Geld nicht immer da an, wo es hin sollte,“ mutmaßt er. KS
Helene Krämer mit Ehemann. Foto: KS
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- Graf: Ja, sehr GUT Ukraine, ist doch bekannt , dass koruptestes Land in Europa ist. Mit den Politiker, sind unsere bezahlt worden? Wunderbar !
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