Politik | 16.11.2022, 09:00 Uhr

Über 800 Mitglieder sind dem Aufruf zum heutigen gemeinsamen Warnstreik aller tarifgebundenen Betriebe gefolgt.

Warnstreik: IG Metall-Mitglieder gingen in Andernach auf die Straße

Streikende in Andernach.  Foto: Max Gerlach
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Andernach/Neuwied. Die IG Metall hatte, nachdem Arbeitgeber kein verhandlungsfähiges Angebot vorgelegt haben, letzte Woche erneut zu Warnstreiks aufgerufen. Über 800 Mitglieder sind dem Aufruf zum gemeinsamen Warnstreik am Dienstag, 16. November aller tarifgebundenen Betriebe gefolgt. Darunter Mitglieder von thyssenkrupp Rasselstein, der Mittelrh. Metallgießerei Beyer und SPIE SAG aus Andernach. Von ZF Aftermarket, Eaton Industries, Winkler + Dünnebier, Becker & Co. und AGO Stahlbau aus Neuwied. Außerdem ZF Friedrichshafen aus Bad-Neuenahr Ahrweiler, Integral und Morgan MECD aus Remagen, Clarios aus Buchholz und Niedax aus Linz / St. Katharinen.

Markus Eulenbach, Geschäftsführer der IG Metall Neuwied: „Seit Wochen liegt die prozentuale Forderung der IG Metall Mitte auf dem Tisch, seit Wochen erklären wir den Arbeitgebern, dass eine Lösung des Konflikts nur mit einer dauerhaften Entgelterhöhung zu erzielen ist. Eine zukunftsorientierte Tarifpolitik erfordert mehr inhaltliche Substanz.“

Am Dienstag um 11.30 Uhr setzte sich ein langer Demonstrationszug vom Andernacher Bollwerk Richtung Rheinpromenade in Bewegung, wo dann ab 12 Uhr die Kundgebung stattgefunden hat. Es war deutlich zu spüren, dass alle Teilnehmer bereit sind, für die Forderung nach acht Prozent tabellenwirksamer Entgelterhöhung weiter zu kämpfen. Sollte bis Ende der Woche kein Ergebnis erzielt werden, werden die Warnstreiks auf bis zu 24 Stunden ausgeweitet.

Pressemitteilung

IG Metall Neuwied

Streikende in Andernach. Foto: Max Gerlach

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