Politik | 04.04.2022, 11:13 Uhr

Beim Versuch die Brücke anzuheben, sackte eine der vier Kranstützen ins Erdreich ab

Wegen Schneefällen: Brückeneinhub in Sinzig abgebrochen

Sinzig. Der Einhub des neuen Christinenstegs mittels eines Schwerlastkrans musste am Samstagmorgen abgebrochen werden.

Denn beim Versuch die Brücke anzuheben, sackte eine der vier Kranstützen in das Erdreich ab. Die Schneefälle in der Nacht hatten das Ahrufer wohl zu sehr aufgeweicht. Das rund 40 Meter lange und rund 21 Tonnen schwere Brückenprovisorium war in der Woche zuvor von den rund 20 Helfern der Brückenbauer des THW aus Sinzig, Bad Kreuznach und Neustadt, zusammengebaut worden. Die Brückenteile sind neu und kommen aus England. Da die Standsicherheit des Krans nicht gewährleistet war musste die Aktion trotz intensiver Bemühungen der THW-Helfer aus Sicherheitsgründen abgebrochen werden.

Nächster Versuch in dieser Woche

Die vorbereitenden Arbeiten für die Standsicherheit des Krans plant und organisiert das Büro IMC für diese Woche. Zwischen der abgesackten Stütze und dem Ahrufer soll Erdreich aufgeschüttet und verdichtet werden, um eine große Stahlplatte zur besseren Gewichtsverteilung auflegen zu können. Falls alles klappt, kann der Einhub am nächsten Wochenende stattfinden. Selbst wenn der Einhub am kommenden Samstag funktionieren sollte, ist die Brücke noch nicht passierbar. Sie liegt etwa einen Meter höher als der ursprüngliche Christinensteg. So müssen zunächst noch die Anrampungen gebaut werden. BL

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