Politik | 26.04.2021

AfD-Kreistagsfraktion

Weitere Windkraftanlagen richten mehr Schaden als Nutzen an

Kreis Ahrweiler. Aus der Presse ist zu entnehmen, dass in verschiedenen Regionen des Landkreises aktuell über neue Windkraftanlagen nachgedacht wird. So in Remagen und Sinzig, der Verbandsgemeinde Adenau und auch für den Bad Neuenahrer Stadtteil Ramersbach gibt es erste konkretere Überlegungen.

Wurde in der frühen Anfangszeit noch nachvollziehbar mit einer umweltschonenden Stromerzeugung durch Windkraft argumentiert, so wird inzwischen das (weltweite) Klima vor dem Menschen „geschützt“. In einem langen Prozess ist die anfängliche Diskussion über Nutzen und Mehrwert von Windkraftanlagen für eine alternative Stromerzeugung inzwischen unter die Räder gekommen und von einer zunehmenden Überhöhung des „Klimaschutzes“ gekennzeichnet. Ursache dafür ist die erkennbar einseitige Positionierung von weiten Teilen der Politik und manchen Medien in der Frage, was die Ursache für die zweifelsohne stattfindende Klimaveränderung ist. Der „Übeltäter“ sei nach dem aktuellen Stand der Forschung das CO2. Ist das tatsächlich so? Erhebliche Zweifel an dieser Hypothese sind gut begründet, fließen aber inzwischen so gut wie nicht mehr in die gesellschaftliche und politische Debatte ein. Dabei hat nach Auffassung von Experten die periodisch unterschiedlich starke Aktivität der Sonne den maßgebenden Einfluss auf das weltweite Klima. Ist es wirklich noch angemessen und guten Gewissens vertretbar, die immer deutlicher zutage tretenden gravierenden Nachteile für Mensch, Natur und Umwelt durch den Bau zusätzlicher Windkraftanlagen, weiter zu steigern? Die Umwelt leidet inzwischen massiv unter den Folgen der Windkraft: diese dezimiert erheblich den Bestand an Raubvögel, was unter Fachleuten schon lang bekannt und ein offenes Geheimnis ist. Fledermäuse können den Rotorblättern zwar ausweichen, ihre Lungen platzen allerdings infolge der Druckunterschiede in der Nähe der Anlagen; sie werden massenhaft dezimiert. Ergebnisse des Deutschen Zentrums für Luft und Raumfahrt geben konkrete Anhaltspunkte, dass rund 1200 Milliarden Insekten beim Durchfliegen von Windkraftanlagen vernichtet werden. Wie ist das eigentlich mit dem viel beschworenen Schutz der Insekten in diesem Zusammenhang? Große Waldflächen werden für die Anlagen und die Zufahrtwege gerodet und die Böden auf Dauer versiegelt. Wo sind da eigentlich die teilweise gewaltbereiten „Bewahrer“ des Hambacher Forstes? Die umweltschonende Entsorgung der Windkraftanlagen steckt noch in den Kinderschuhen und auf manchen Verpächter wartet u.U. eine böse Überraschung bei der Frage, wer dafür letztlich die Kosten trägt. Zuletzt: Die Infraschallemissionen und die dadurch verursachten gesundheitlichen Schäden für Menschen werden mehr oder weniger schlicht ignoriert oder bagatellisiert.

Der Landkreis Ahrweiler weist z.B. einen hohen Bestand an schützenswerten Vogelarten auf. Der Tourismus ist ein sehr starker Wirtschaftsfaktor im Kreis, der eine Vielzahl von Touristen anzieht, die die noch weitestehend windkraftfreie Sicht in die Natur genießen wollen. Die AfD-Fraktion im Kreistag setzt sich dafür ein, dass dies auch so bleibt. Sie ist überzeugt, dass weitere Windkraftanlagen im Kreis keinen Mehrwert bringen und spricht sich daher für eine breit angelegte Debatte zu Nutzen und Schaden durch Windkraftanlangen aus. Interessierte können sich dazu gerne an die AfD-Fraktion und ihren Vorsitzenden Dr. Johannes Hüdepohl wenden.

Pressemitteilung der

AfD-Kreistagsfraktion

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Bildergalerien
Daueranzeige
Kreishandwerkerschaft
Holz Loth-Entsorgung
Anzeigensponsoring Sommerbunt - o.B.
Heimat aktiv erleben - Anzeige Biergarten
Zukunft trifft Tradition KW 26
Vorabrechnung, Nr. AF2025.000354.0, Juni 2026
Empfohlene Artikel
Die Straße „Am Gartenschwimmbad“ wird für 2,1 Millionen Euro fit für den Verkehr zum Are-Gymnasium und zum neuen Hallen- und Freizeitbad gemacht.  Foto: GS
251

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Der Rat der Kreisstadt hat die Vorplanung zur flutbedingten Wiederherstellung der Straße „Am Gartenschwimmbad“ freigegeben und die Aufbau- und Entwicklungsgesellschaft (AuEG) mit der weiteren Umsetzung beauftragt. Bestandteil der Maßnahme ist die Wiederherstellung der Verkehrsanlagen einschließlich einzelner Entwässerungseinrichtungen.

Weiterlesen

: Blick auf den trockengelegten Mühlenteich mit dem Mühlrad am Herderweg.  Foto: GS
69

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Kein Stadtrat in Bad Neuenahr-Ahrweiler ohne das Thema Wiederaufbau. So wurde in der jüngsten Sitzung am Montagabend erneut die Aufbau- und Entwicklungsgesellschaft (AuEG) einstimmig mit entsprechenden Maßnahmen beauftragt. Ein Blick in die Details.

Weiterlesen

Noch ist der Ahrradweg in Sinzig ein Provisorium – temporär eben.  Foto:GS
185

Sinzig. Eigentlich ist beim Ahrradweg in Sinzig noch alles in der Schwebe. Der Weg erstreckt sich im Bereich der Barbarossastadt von der Ahrmündungsbrücke bis hin nach Bad Bodendorf zur Ehlinger Ley. Derzeit wurde der Ahrradweg im Bereich Eisenbahnbrücke bis Spessartsteg und vom Ehrenfriedhof in Bad Bodendorf bis zur Ehlinger Ley temporär hergestellt. Temporär deshalb, da zum Zeitpunkt der Planung noch nicht festlag, wo die endgültige Trasse verlaufen soll.

Weiterlesen

Weitere Artikel
So wird es vom 04. bis 06.09.2026 auf dem Flugplatzgelände aussehen. 50000 Besucherinnen und Besucher werden erwartet
1359

Kruft. Rund 15 interessierte Bürgerinnen und Bürger folgten der Einladung zu einer Informationsveranstaltung im Vorfeld der Jalsa Salana, die vom 04. bis 06.09.2026 auf dem Flugplatzgelände in Mendig stattfindet. Im Mittelpunkt standen Fragen zur Verkehrsführung zu den Auswirkungen der Veranstaltung auf die Anwohnerinnen und Anwohner.

Von Andreas Lung aus Kruft

Weiterlesen

Symbolbild. Foto: ROB
790

Junge war am späten Donnerstagabend aus der elterlichen Wohnung verschwunden

27.06.: Andernach: Vermisster 12-Jähriger wiederaufgefunden

Andernach. Der vermisste Zwölfjährige aus Andernach ist laut Polizei wieder da. Zuletzt war der Zwölfjährige am späten Donnerstagabend gegen 22.20 Uhr gesehen worden. Danach verließ er die elterliche Wohnung und fuhr vermutlich mit einem weißen Fahrrad weg.

Weiterlesen