AfD-Kreistagsfraktion
Weitere Windkraftanlagen richten mehr Schaden als Nutzen an
Kreis Ahrweiler. Aus der Presse ist zu entnehmen, dass in verschiedenen Regionen des Landkreises aktuell über neue Windkraftanlagen nachgedacht wird. So in Remagen und Sinzig, der Verbandsgemeinde Adenau und auch für den Bad Neuenahrer Stadtteil Ramersbach gibt es erste konkretere Überlegungen.
Wurde in der frühen Anfangszeit noch nachvollziehbar mit einer umweltschonenden Stromerzeugung durch Windkraft argumentiert, so wird inzwischen das (weltweite) Klima vor dem Menschen „geschützt“. In einem langen Prozess ist die anfängliche Diskussion über Nutzen und Mehrwert von Windkraftanlagen für eine alternative Stromerzeugung inzwischen unter die Räder gekommen und von einer zunehmenden Überhöhung des „Klimaschutzes“ gekennzeichnet. Ursache dafür ist die erkennbar einseitige Positionierung von weiten Teilen der Politik und manchen Medien in der Frage, was die Ursache für die zweifelsohne stattfindende Klimaveränderung ist. Der „Übeltäter“ sei nach dem aktuellen Stand der Forschung das CO2. Ist das tatsächlich so? Erhebliche Zweifel an dieser Hypothese sind gut begründet, fließen aber inzwischen so gut wie nicht mehr in die gesellschaftliche und politische Debatte ein. Dabei hat nach Auffassung von Experten die periodisch unterschiedlich starke Aktivität der Sonne den maßgebenden Einfluss auf das weltweite Klima. Ist es wirklich noch angemessen und guten Gewissens vertretbar, die immer deutlicher zutage tretenden gravierenden Nachteile für Mensch, Natur und Umwelt durch den Bau zusätzlicher Windkraftanlagen, weiter zu steigern? Die Umwelt leidet inzwischen massiv unter den Folgen der Windkraft: diese dezimiert erheblich den Bestand an Raubvögel, was unter Fachleuten schon lang bekannt und ein offenes Geheimnis ist. Fledermäuse können den Rotorblättern zwar ausweichen, ihre Lungen platzen allerdings infolge der Druckunterschiede in der Nähe der Anlagen; sie werden massenhaft dezimiert. Ergebnisse des Deutschen Zentrums für Luft und Raumfahrt geben konkrete Anhaltspunkte, dass rund 1200 Milliarden Insekten beim Durchfliegen von Windkraftanlagen vernichtet werden. Wie ist das eigentlich mit dem viel beschworenen Schutz der Insekten in diesem Zusammenhang? Große Waldflächen werden für die Anlagen und die Zufahrtwege gerodet und die Böden auf Dauer versiegelt. Wo sind da eigentlich die teilweise gewaltbereiten „Bewahrer“ des Hambacher Forstes? Die umweltschonende Entsorgung der Windkraftanlagen steckt noch in den Kinderschuhen und auf manchen Verpächter wartet u.U. eine böse Überraschung bei der Frage, wer dafür letztlich die Kosten trägt. Zuletzt: Die Infraschallemissionen und die dadurch verursachten gesundheitlichen Schäden für Menschen werden mehr oder weniger schlicht ignoriert oder bagatellisiert.
Der Landkreis Ahrweiler weist z.B. einen hohen Bestand an schützenswerten Vogelarten auf. Der Tourismus ist ein sehr starker Wirtschaftsfaktor im Kreis, der eine Vielzahl von Touristen anzieht, die die noch weitestehend windkraftfreie Sicht in die Natur genießen wollen. Die AfD-Fraktion im Kreistag setzt sich dafür ein, dass dies auch so bleibt. Sie ist überzeugt, dass weitere Windkraftanlagen im Kreis keinen Mehrwert bringen und spricht sich daher für eine breit angelegte Debatte zu Nutzen und Schaden durch Windkraftanlangen aus. Interessierte können sich dazu gerne an die AfD-Fraktion und ihren Vorsitzenden Dr. Johannes Hüdepohl wenden.
Pressemitteilung der
AfD-Kreistagsfraktion
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