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Grüne Mayen-Koblenz starteten mit Kick Off-Camp in den Haustürwahlkampf

Wenn Tabea zweimal klingelt ...

17.08.2017 - 14:55

Kobern-Gondorf. Da staunten die Menschen zwischen Lonnig und Rhens nicht schlecht. Ein Samstagnachmittag Mitte August: Es klingelt. Vor der Tür steht eine Frau in grüner Jacke im strömenden Regen: „Am 24. September ist Bundestagswahl. Mein Name ist Tabea Rößner, ihre Kandidatin von den Grünen“. Mit einem strahlenden Lächeln überreicht die rheinland-pfälzische Spitzenkandidatin und Bundestagsabgeordnete Infos zur Bundestagswahl und Grüner Politik. Gemeinsam mit den Mayen-Koblenzer Grünen startete Rößner in den Haustürwahlkampf.

„Grün ist mehr als Bienenglück und Tofu-Wurst“, erläutert Rößner, „am 24. September entscheidet sich, ob wir dem Klimawandel entgegenwirken und die Lebensgrundlagen unserer Kinder und Kindeskinder erhalten“.

Judith Haag, Sprecherin der Kreisgrünen, ergänzt: „Unsere Freiheit sichern, Fluchtursachen bekämpfen, kein Oder zwischen Wirtschaft und Umwelt, gleichberechtigt leben – darum braucht es Grün. Dafür lohnt es sich, um jede Stimme zu kämpfen“.


Vor Ort für Grüne Politik werben


Neben Tabea Rößner waren zahlreiche bekannte Grüne aus ganz Rheinland-Pfalz nach Kobern-Gondorf gekommen, um mit engagierten Mitgliedern vor Ort für Grüne Politik zu werben. „Trotz Wind und Regen zogen unsere Landtagsabgeordneten Pia Schellhammer und Daniel Köbler sowie die Landesvorsitzenden Jutta Paulus und Josef Winkler gemeinsam mit Tabea Rößner und uns Mayen-Koblenzer Grünen durch verschiedene Orte im Kreisgebiet. Das ist echter Einsatz für die Sache“, erklärt Kreissprecher Matthias Kaissling.

Nach dem Haustürwahlkampf fanden sich alle wieder im Grünen Camp in Kobern-Gondorf ein. Schon von Weitem stachen einem im tristen Grau des Sommerregens knallgrüne Banner, ein bunt geschmückter Campingbus und ein aufblasbares AKW ins Auge. Abends fand das alljährliche Sommerfest der Mayen-Koblenzer Grünen statt. Nach einer langen Nacht mit vielen politischen Gesprächen, Gitarrenklängen selbstkomponierter Lieder und echtem Team-Spirit fielen alle müde in ihre Schlafsäcke. Auch die Landesvorsitzende Jutta Paulus ließ es sich nicht nehmen, mit ihren Mitgliedern vor Ort zu campen. Am nächsten Morgen ließ sich auch die Sonne wieder blicken und bei einem gemeinsamen Frühstück mit Blick auf Mosel und Weinberge fand ein super Wochenende seinen perfekten Ausklang.

„Wir starten nun mit viel Energie in die heiße Phase des Bundestagswahlkampfes. Grün macht eben den Unterschied“, verkündet Kreissprecherin Judith Haag entschieden. Pressemitteilung von

Bündnis 90/Die Grünen

Mayen-Koblenz

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Kommentare
Uwe Klasen:
Zitat Andreas Biebricher:"Die ... Grünen ... maßen sich an, alleine zu definieren, was richtig ist, was man sagen darf und was nicht, kurz: was politisch und moralisch korrekt ist. Andersdenkende werden in die Ecke gestellt und stigmatisiert. Das ist intolerant und undemokratisch." --- Wie Recht Herr Biebricher damit hat! Und meine Anerkennung, den Mut zu haben dies so klar zu formulieren!
juergen mueller:
Dieses Thema geht uns ALLE an und ich stelle einfach mal in den Raum, dass die überwiegende Mehrheit der Ratsmitglieder, u.damit meine ich in erster Linie diejenigen der CDU,Freie Wähler sowie natürlich die AfD, die sich in Sachen Integration ja bereits einen Negativ-Namen gemacht hat u.macht im Aufsuchen einer Badeanstalt eine Minderheit ausmacht.Deshalb wäre eine Bürgerbefragung das Ziel gewesen.Das was hier mal wieder "im kleinen Rahmen" beschlossen wurde nenne ich intolerant u.undemokratisch.Die Aufklärungsarbeit von CDU-Biebricher ist widersprüchlich u.spiegelt seine alleinige Auffassung/Meinung dar,die zumindest mich nicht im geringsten interessiert,da sie kein Maßstab für die der Bürgerschaft darstellt.Politisch wurde sich (auch) mal wieder selbst übertroffen,indem Bade- u.Schulordnung Gegensätze aufzeigen,die inakzeptabel sind.Das was Sie,Herr Biebricher, hier predigen hat mit Offenheit,Respekt,Toleranz u.Aufeinanderzugehen nicht das Geringste zu tun.Das ist pure Polemik.
Uwe Klasen:
Mit den Worten einer (berühmten) Zeitgenossin: "Nun sind sie halt da! - Wir schaffen das!"

„Verschwunden – Letzte Spur Lahnstein“

JAHN, SABIENE :
Danke der Redakteurin für diesen guten Beitrag, der detailverliebt die Stimmung des Abends wiedergibt. Eine schöne Sprache hat sie. Ein kleiner Fehler ist leider unterlaufen. Nicht in Lahnstein fließen Rhein und Mosel zusammen, sondern in Koblenz. Das aber schmälert nicht den ansonsten gut recherchierten Beitrag. Glückwunsch Lahnstein, es war ein schöner Anlass in dieser tollen Stadt zu gastieren. Feiert froh durch das neue Jahr, Euerm Jubiläumsjahr! Beste Grüsse, Sabiene Jahn
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