Politik | 26.10.2019, 12:08 Uhr

Stadt und Verbandsgemeinde Montabaur lud zu lokalgeschichtlichen Vortrag

Wie der Gerberhof zu seinem Namen kam

Referent Bernd Schrupp erntete viel Applaus am Ende seines informativen Vortrags.Foto: Stefan Baumgarten
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Montabaur. Die Straße am neuen Verbandsgemeindehaus trägt den Namen Gerberhof und greift damit eine historisch gewachsene Bezeichnung für das Quartier zwischen Wallstraße und Steinweg auf. Diesen Zusammenhang zeigte Referent Bernd Schrupp vom Stadtarchiv Montabaur in seinem lokalgeschichtlichen Vortrag „Vom Gerberviertel zum Gerberhof“ auf, zu dem Stadt und Verbandsgemeinde Montabaur in die Bürgerhalle im alten Rathaus geladen hatten. Schon im 14. Jahrhundert, so Schrupp, lebten und arbeiteten die Montabaurer Ledergerber in dem Gebiet am Unterlauf des Stadtbachs; noch um 1870 konnten dort vier Betriebe nachgewiesen werden. „Es lag also auf der Hand, diese Handwerkszunft für die Namensgebung heranzuziehen“, so Schrupp. Zuvor hatte er ausgeführt, welche Gebäude der Stadt Montabaur in den letzten Jahrhunderten als Rathaus gedient hatten. Die Verbandsgemeindeverwaltung war nach ihrer Gründung 1972 zunächst auf die vier Standorte „Villa Sonnenschein“, Katharinenschule, Feuerwache Eichwiese und das historische Rathaus verteilt, bis 1983 die Verwaltung im neu gebauten Rathaus zusammengeführt wurde. Für seine mit feinem Humor gewürzten Ausführungen erhielt Schrupp am Ende viel Applaus von den rund 50 Zuhörern in der Bürgerhalle.

Pressemitteilung

Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur

Referent Bernd Schrupp erntete viel Applaus am Ende seines informativen Vortrags.Foto: Stefan Baumgarten Foto: Baumgarten, Stefan

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