Leserbrief:
„Wie geht es weiter mit dem Schulsport an der Ahr?“
Die Bedeutung des Sportunterrichts an den Schulen wurde während Corona wieder einmal deutlich - also dann, als er während des Lockdowns, wenn überhaupt, nur aus der Ferne stattfinden konnte. Die Folgen der mangelnden Bewegung bei den Schülerinnen und Schülern sind vielerorts immer noch zu sehen - und werden uns noch lange beschäftigen bzw. noch lange anhalten. Ob fehlender Bewegungswille, Antriebslosigkeit oder auch körperliche Defizite, alles Folgen fehlender Bewegung - für die der Sportunterricht an den Schulen in normalen Zeiten sorgt - neben der freizeitlichen Bewegung im Vereinssport. Schulsport ist von besonderer Bedeutung, beugt er doch dem Bewegungsmangel der heutigen Zeit vor, unterstützt dabei, Gesundheitsrisiken entgegenzuwirken, fördert Fitness und Wohlbefinden und hilft bei sozialen Problemen - denn das miteinander wird im Schulsport besonders gefördert.
Nachdem im letzten Jahr in ganz Deutschland „Corona“ die Lage für die Kinder schwer gemacht hat, schlug im Sommer die Flutkatastrophe an der Ahr zu und verhinderte für die schwer von der Flut getroffenen Kinder, weiter Sport zu treiben. Sportanlagen und Turnhallen wurden im ganzen Ahrtal zerstört. Zwischen Insul und Sinzig gibt es kaum mehr funktionierende Sportstätten - und hiervon ist nicht nur der Schulsport betroffen, sondern auch der Vereinssport.
Der Wiederaufbau der Sportstätten im Ahrtal muss daher schnell und problemlos beginnen.
Die motorische, soziale und psychische Entwicklung der Kinder an der Ahr sollte es allen Wert sein, schnell mit einem Wiederaufbau zu beginnen - für unsere Kinder und deren Entwicklung.
Markus Bleffert, Reimerzhoven
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