Politik | 13.02.2019, 17:30 Uhr

Leserbrief zur Situation in der Koblenzer Straße für Anwohner

„Wildparker“ und Raser

Hiermit machen wir auf unseren Unmut bezüglich der verheerenden Parksituation für uns Anwohner der Koblenzer Straße aufmerksam. Nach persönlicher Rücksprache einer Anwohnerin mit der Mitarbeiterin der Stadtverwaltung Sinzig wurde ihr mitgeteilt, dass nicht nur an den Werktagen, sondern nunmehr auch mit einem erhöhten Personaleinsatz an den Wochenenden „Wildparker“ in Sinzig geahndet werden.

Doch nur die Anwohner der Koblenzer Straße werden in überhöhtem Maße zur Kasse gebeten. Auffällig und durch mehrere Zeugen belegbar ist, dass mit zweierlei Maß Bußgelder verteilt werden. Soll heißen, in einer Reihe mehrerer geparkter Fahrzeuge werden oft bestimmten Anwohnern Verwarnungen auferlegt, obwohl andere PKWs zum Beispiel keine oder zeitlich unkorrekte Parkscheiben ausgelegt haben. Als Sinziger Bürger fühlen wir uns nicht ernst genommen.

Denkanstoß: Ob wir als Anwohner Bußgelder bezahlen müssen, oder die Stadt Sinzig gebührenpflichtige Parkausweise vergäbe, die Stadtkasse würde immer profitieren. Vielleicht ein Problem weniger!

Raserei in der Koblenzer Straße

Auf deutliche Nachfrage der Anwohner wurde ein Geschwindigkeitsmessgerät in der oberen Koblenzer Straße angebracht. Jeder Autofahrer, der um die Ecke der Gudestraße in die Koblenzer Straße einbog, konnte dieses Messgerät bereits von dort aus erkennen. Sinniger wäre es gewesen, man hätte das Messgerät an einer nicht direkt erkennbaren Stelle angebracht. Ergebnis der Geschwindigkeitsmessung bis heute: Null. Am Fahrverhalten der Autofahrer hat sich bis zum heutigen Tage nichts geändert.

Des Weiteren geht das Hupkonzert, insbesondere in den Abend- und Nachtstunden, munter weiter, das untermalt wird mit einem aufheulenden Motor und mächtigem Gasgeben.

Die meisten Autos kommen um die Ecke gerast, anders kann man das teilweise nicht benennen, sodass wir Angst haben müssen, aus unserer Garage zu fahren. Schon oft und erst vor Kurzem gab es Situationen, in denen nur eine Vollbremsung einen Unfall verhinderte.

Inzwischen gibt es wieder Anwohner mit Kindern. Muss es erst Schwerverletzte oder sogar Tote geben, damit sich die Ordnungsbehörde genötigt sieht zu handeln?

Denkanstoß: Eine probate Lösung, der Raserei entgegenzuwirken, könnte die Verlegung mobiler Geschwindigkeitshindernisse, siehe Mühlenbachstraße Sinzig, sein.Anwohner

Frank und Hiltrud Adrian,

Klaus und Jutta Weig, Sinzig

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