Stichwahl in Vallendar

Wolfgang Heitmann ist neuer Stadtbürgermeister

Mit 62,13 % gewinnt der SPD-Bürgermeisterkandidat überraschend hoch

18.06.2019 - 08:12

Vallendar. Die Stichwahl zum Bürgermeister der Stadt Vallendar wird von dem Berwerber Wolfgang Heitmann (SPD) mit einem in dieser Höhe nicht erwarteten klaren Abstand zum bisherigen Amtsinhaber und Mitbewerber Gerd Jung (CDU) gewonnen. Keine der vielfachen Prognosen zum Ausgang dieser Stichwahl hatte im Entferntesten mit der Realität zu tun. Jede der Parteien zeigte sich siegessicher und war von einem knappen Unterschied im Endergebnis überzeugt. Dementsprechend groß war der Jubel der Freunde, Partei- und Familienmitglieder sowie Anhänger Heitmanns. Viele hatten im Foyer der Rathauses der VG Vallendar auf das Ergebnis der Bürgermeisterwahl gewartet – die auf einem Großbildschirm eingeblendeten Zahlen der einzelnen Wahlbezirke wurden mit begeistertem Beifall zur Kenntnis genommen. Sichtlich berührt dankte Wolfgang Heitmann den Anwesenden: „Der erste Sozialdemokrat seit 70 Jahren, der in das Amt des Stadtbürgermeisters gewählt wurde, eigentlich ein tolles historisches Ergebnis, mit dem ich so nicht gerechnet habe. Wir hatten einen super Wahlkampf, wir hatten eine tolle Mannschaft, es war ein fairer, sauberer und ruhiger Wahlkampf. Wir haben uns nur auf unsere Themen konzentriert, es war ein in sich runder Wahlkampf", so Heitmann voller Freude. Natürlich wurde an diesem Abend noch gebührend gefeiert – zuerst in kleinerem Kreis und anschließend auf dem Burgplatz stattfindenden Volksfest mit der Vallendarer Bevölkerung. Am Dienstag, 25. Juni um 19 Uhr wird in der Stadt und Kongresshalle Vallendar eine öffentliche konstituierende Sitzung des Stadtrates der Stadt Vallendar stattfinden. So werden unter verschiedenen Tagesordnungspunkten Ernennungen von Ehrenbürgen, Verabschiedungen von ausscheidenden Ratsmitgliedern sowie Verpflichtung der jetzigen Ratsmitglieder auch die Ernennung, Verpflichtung und Amtseinführung des neuen ehrenamtlichen Bürgermeisters der Stadt Vallendar stattfinden.


Artikel bewerten

rating rating rating rating rating
Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.
Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag erstellen zu können.
Weitere Berichte

Installation von neuer Verkehrszeichenbrücke führt zu Verkehrsbehinderungen

Koblenz: Vollsperrung der B9

Koblenz. Zum Einheben einer neuen Verkehrszeichenbrücke in Höhe der Falckensteinkaserne muss die B 9 in der Nacht von Donnerstag, 28. Oktober 2021 auf Freitag, 29. Oktober 2021 zwischen den Anschlussstellen Eifelstraße und Metternich in beiden Fahrtrichtungen voll gesperrt werden. Die Umleitungsstrecken werden ausgeschildert und verlaufen für beide Fahrtrichtungen über die B 416 Mayener Straße / Nordtangente / Am Weinacker/ Bubenheimer Weg / Eifelstraße und umgekehrt. mehr...

Die Gefahr von Verklausungen an Brücken soll vermindert werden

Flutgebiete: Brennholz darf nicht mehr draußen gelagert werden

Kreis Ahrweiler. Die schweren Schäden, die das Julihochwasser im Kreis Ahrweiler verursachten, sind oftmals nicht auf die Wassermassen zurückzuführen, sondern auf Treibgut, das von der Flut mitgerissen wurde. Das Material sammelte sich an Brückenpfeilern und staute so das Wasser. Solche Verklausungen verschärfen die Situation, da das Wasser nicht abfließen kann. Deshalb ist es in den Gebieten im Ahrtal,... mehr...

Lesen Sie Jetzt:
solidAHRität Shop
aktuelle Beilagen
Inhalt kann nicht geladen werden

Kommentare
S. Schmidt:
Diskriminierung erleben heute in Deutschland wieder Menschen die nicht gegen eine Erkrankung an COVID-19 geimpft sind, ebenfalls wird ihnen das Leben schwer gemacht, bis hin zur Unmöglichkeit der Teilnahme am gesellschaftlichen Leben oder dem Einkauf, siehe Ausweitung der sogenannten 2G Regeln!...
juergen mueller:
Gute Nacht Politik Koblenz - schlaft gut und vor allem träumt weiter von einem Einstieg in die Elektromobilität, der eh nicht zu Ende gedacht wurde....
P. Van der Land :
Unfassbar, welches Gremium der Ahnungslosen hat diesen Unfug entschieden? ...
S. Schmidt:
"In Friedenszeiten ersetzt die Verwaltung den Feind", in diesem Spruch liegt viel Wahrheit!...
Gerda Nehls:
Da der Nabu strickt gegen das Aufräumen war und ist, sollte der Nabu jetzt mal einen Teil der verursachten Schäden/ Kosten übernehmen. Treibgut war in erster Linie eben altes liegengelassenes Gehölz/ Bäume, nicht gemähte Ufer usw. Jetzt unterschreiben lassen, dass sie für die Zukunft für die Schäden...
 
Service
LESETIPPS
GelesenEmpfohlen