Politik | 20.06.2017

Zusätzliche Schwimmzeit für Grundschüler schaffen

CDU-Fraktion stellt am 27. April eine Anfrage zum Reinigungsdienst im Beatusbad

Koblenz. Seit vor nun rund fünf Jahren das Stadtbad in der Weißer Gasse aus statischen Gründen geschlossen werden musste, wird ersatzweise das Beatusbad von Schulen, Vereinen und Freizeitschwimmern genutzt. Aufgrund der hohen Nachfrage ist das Bad an sieben Tagen in der Woche fast durchgehend belegt. Die betriebsbedingten Reinigungsarbeiten müssen daher mehrmals täglich vom Personal während des Badebetriebes durchgeführt werden. „Um dauerhaft Schäden beispielsweise durch Schimmelbefall zu vermeiden, muss darüber hinaus mindestens einmal in der Woche eine Grundreinigung erfolgen. Die hierzu erforderlichen speziellen Reinigungsmittel können jedoch nur eingesetzt werden, wenn sich keine Gäste im Bad aufhalten. Zudem müssen Einwirkzeiten beachtet werden“, erklärt die sportpolitische Sprecherin der CDU-Stadtratsfraktion, Monika Sauer. Die Intensivreinigung durch sechs Mitarbeiter des Bades erfolge daher bewusst außerhalb der Öffnungszeiten montags zwischen 6:30 Uhr und 12 Uhr. „In dieser Zeit muss das Beatusbad geschlossen bleiben. Gerade aber den Koblenzer Grundschulen käme es sehr entgegen, wenn es mit Blick auf die hohe Belegungsdichte vormittags grundsätzlich geöffnet wäre“, findet CDU-Fraktionsvorsitzende Anne Schumann-Dreyer. Aus diesem Grund hat die CDU-Fraktion am 27. April eine Anfrage an die Stadtverwaltung gerichtet, in der sie darum bat, zu prüfen, ob die Reinigungsarbeiten nicht auch zu einer anderen Zeit vorgenommen werden könnten. Aus der nun vorliegenden Antwort des Oberbürgermeisters geht hervor, dass dem Anliegen der CDU-Fraktion durchaus Rechnung getragen wird und ein Kompromiss möglich scheint. „Demnach sei eine Verlegung der Generalreinigung in den Zeitraum nach 15 Uhr zwar schwierig, da dies einen Verein deutlich einschränken würde und zudem die Trainingszeiten vertraglich geregelt seien. Die Prüfung seitens des Sport- und Bäderamts habe jedoch ergeben, dass ein früherer Beginn der Reinigungsarbeiten montags morgens denkbar wäre“, so Sauer weiter. Wenn die Reinigung in die Zeit von 4:30 Uhr bis 10 Uhr vorverlegt würde, könnten die Koblenzer Grundschulen zwischen 10 Uhr und 12 Uhr sechs Bahnen sowie das Nichtschwimmerbecken nutzen. Der hierdurch entstehende personelle Mehrbedarf könne durch Saisonkräfte, Abrufkräfte oder auch Fremdreinigungskräfte kompensiert werden. Laut Oberbürgermeister soll eine entsprechende Regelung bereits mit Beginn des neuen Schuljahrs umgesetzt werden. Dies ist schon einmal ein erster begrüßenswerter Schritt, um die Schwimmzeiten für Grundschüler auszuweiten, so Anne Schumann-Dreyer und Monika Sauer abschließend.

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