Erinnerungsabend in der Sinziger Pfarrkirche St. Peter
„Katakombenpakt“ beim II. Vatikanischen Konzil
Remagen-Brohltal. Unter dem Titel „Verzeiht mir meine Träume… - Erinnerung an der Katakombenpakt“ findet am Montag, 16. November um 20 Uhr ein Abend mit Musik und Texten in der Sinziger Pfarrkirche St. Peter statt. Im Rahmen des zweiten Vatikanischen Konzils legten 40 Bischöfe ein Gelübde für eine „Kirche der Armen“ ab. Am 16. November 1965 versprachen sie in den Katakomben Roms, dass sie nach der Rückkehr vom Konzil, das am 8. Dezember 1965 zu Ende ging, etwas Grundsätzliches in ihrem Leben und in ihrer kirchlichen Tätigkeit ändern zu wollen. So verpflichteten sich die Unterzeichner, ein einfaches Leben zu führen und Machtinsignien zu entsagen sowie die Welt mit den Augen der Armen zu sehen und dementsprechend handeln zu wollen. Einer der zentralen Personen dabei war der brasilianische Erzbischof Dom Helder Camara, von dem das Zitat „Verzeiht mir meine Träume“ stammt. Musikalisch gestaltet wird der Abend vom Duo Monika Tschurl, Klavier, und Michael Dartsch, Violine. Beide konzertieren seit vielen Jahren zusammen. Seit längerer Zeit legen sie ihren künstlerischen Schwerpunkt auf die Literatur für Violine und Klavier und präsentieren diese in Duo-Recitals. Pfarrer Johannes Steffens (Kooperator der Pfarreiengemeinschaft Remagen) und die Pastoralreferenten Nicole Stockschlaeder und Christoph Hof (Dekanat Remagen-Brohltal) stellen den Text des Katakombenpaktes vor, erinnern an das historische Umfeld zum Ende des II. Vatikanums und stellen einen Zusammenhang mit der Situation der Kirche heute her: „Wir wollen an diesem Abend an die Kraft dieser richtungsweisenden Entscheidung erinnern und sie in unser Leben holen.“ Veranstalter ist das Dekanat Remagen-Brohltal. Der Eintritt ist frei, um eine freiwillige Spende wird gebeten. Weitere Informationen: Pastoralreferent Christoph Hof, Quellenstraße 73, Remagen, Tel. (0 26 42) 4 17 59, E-Mail: christoph.hof@bistum-trier.de.
