Allgemeine Berichte | 06.11.2026, 08:58 Uhr

Erste Hilfe in Remagen

Praxisnaher Erste-Hilfe-Kurs der Nachbarschaftshilfe Remagen stärkt Sicherheit

Selbst ausprobieren: Beim Erste-Hilfe-Kurs des DRK Ahrweiler übten die ehrenamtlich Engagierten Remagener wichtige Handgriffe für den Ernstfall.
12

Remagen. Erste Hilfe aufgefrischt – Nachbarschaftshilfe Remagen macht sich fit für den Ernstfall - Praxisnaher Erste-Hilfe-Kurs sorgte für neue Erkenntnisse und so manchen Aha-Moment

Was tun, wenn jemand plötzlich zusammenbricht? Wie reagiert man richtig in einer Notfallsituation? Und welche Handgriffe sollte man unbedingt beherrschen?

Auf Wunsch der engagierten Helferinnen und Helfer der Nachbarschaftshilfe Remagen fand am 29. Oktober ein Erste-Hilfe-Kurs unter der Leitung des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Ahrweiler statt.

Neben den Ehrenamtlichen der Nachbarschaftshilfe nahmen auch Engagierte aus weiteren ehrenamtlichen Initiativen an der Schulung teil. Im Mittelpunkt standen typische Notfallsituationen, die auch bei der ehrenamtlichen Unterstützung im Alltag auftreten können. Gemeinsam wurden verschiedene Szenarien besprochen, Fragen geklärt und wichtige Maßnahmen praktisch geübt. Dabei zeigte sich schnell: Vieles hat man irgendwann schon einmal gehört – doch im entscheidenden Moment kommt es darauf an, das Wissen auch sicher anwenden zu können.

Besonders die kleinen Tipps und Kniffe aus der Praxis sorgten für den einen oder anderen Aha-Moment. Mit anschaulichen Erklärungen und praktischen Übungen gelang es, vorhandenes Wissen aufzufrischen, Unsicherheiten abzubauen und neue Erkenntnisse zu gewinnen. Auch der gemeinsame Austausch kam dabei nicht zu kurz. Für die Ehrenamtlichen war der Kurs eine wertvolle Gelegenheit, mehr Sicherheit im Umgang mit möglichen Notfallsituationen zu gewinnen. Denn wer anderen Menschen im Alltag zur Seite steht, möchte auch dann richtig reagieren können, wenn schnelle Hilfe gefragt ist.

Ein ganz praktischer Tipp aus dem Kreis der Ehrenamtlichen: Die Apps „Hilfe im Wald“ und „nora“ können im Notfall eine wertvolle Unterstützung sein. Während „Hilfe im Wald“ dabei hilft, den eigenen Standort und nahegelegene Rettungspunkte im Wald zu finden, ermöglicht die offizielle Notruf-App „nora“ das Absetzen eines Notrufs und die Übermittlung des eigenen Standorts an die zuständige Leitstelle. Neben vielen hilfreichen Tipps nahmen die Teilnehmenden vor allem eines mit: ein gutes Stück mehr Sicherheit für Situationen, in denen es darauf ankommt.

Ein herzliches Dankeschön galt dem DRK Ahrweiler für die anschauliche Schulung und allen Ehrenamtlichen, die ihre Zeit und Energie für andere Menschen einsetzen. Ihr Engagement ist alles andere als selbstverständlich und für ein gutes Miteinander in unserer Gesellschaft unverzichtbar.

Selbst ausprobieren: Beim Erste-Hilfe-Kurs des DRK Ahrweiler übten die ehrenamtlich Engagierten Remagener wichtige Handgriffe für den Ernstfall. Foto: Stefanie Ehlert

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Empfohlene Artikel
Bildergalerien
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis – inkl. E-Paper
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Imageanzeige
Dauerauftrag 2026
Moonlight Concert 27.11.26
Anzeige Aktionstage 03.11. - 10.11.26
Titelanzeige
Herbstaktion KW 45
Weitere Artikel
Symbolbild.
1863

Astrologische Vorschau für die KW 46: Gesundheit, Liebe und Erfolg im Fokus bei den Sternzeichen

Sterne im Blick: Horoskop für die Woche 9. bis 15. November 2026 - Zwischen neuen Chancen und unerwarteten Herausforderungen

Die zweite Novemberwoche bringt Bewegung in den Alltag der zwölf Sternzeichen. Während sich in manchen Lebensbereichen neue Möglichkeiten eröffnen, können an anderer Stelle Spannungen und kleine Rückschläge für Unruhe sorgen. Besonders in der Liebe sind Offenheit und Geduld gefragt. Auch beruflich gilt es, Chancen zu erkennen, ohne vorschnell Entscheidungen zu treffen. Gesundheitlich rückt die Balance zwischen Aktivität und Erholung stärker in den Mittelpunkt.

Weiterlesen

Links: Straßenschild Rheinstraße, Mitte: Nostalgisches Bild der Rheinstraße/Vater Rhein (vom Stadtmuseum Andernach), Rechts: Frau Grafen heute
0

Andernach. Wenn Christina Grafen von ihrer Zeit in der Andernacher Rheinstraße erzählt, klingt es fast so, als würde man für einen Moment die Musik von damals wieder hören. Tanzflächen voller Menschen, mehrere Theken, an denen die Getränke ausgeschenkt wurden, ausgelassene Stimmung und mittendrin sie – meistens hinter dem Tresen, wo es selten ruhig zuging.

Von Dilara Köksal aus Andernach

Weiterlesen