Remagen Stadtrat Projekte 2026
Remagen Stadtrat beschließt vielfältige Projekte und Bauleitplanungen
aus Remagen
Remagen. Zu seiner zehnten öffentlichen Sitzung in der laufenden Wahlperiode kam der Stadtrat der Stadt Remagen am Montag, 28. September 2026, im Dorfgemeinschaftshaus Bandorf zusammen. Insgesamt standen 68 Tagesordnungspunkte auf der umfangreichen Agenda.
Ein Thema war die Neufassung der Satzung der Rheinfähre Linz-Kripp GmbH. Mit der Überarbeitung werden insbesondere Zuständigkeiten innerhalb der Gesellschaft neu geregelt und die entsprechenden Regelungen rechtssicher und nachvollziehbar gefasst.
Gleich mehrere Beschlüsse betrafen Projekte für Kinder, Familien und Freizeit. So soll der bestehende Waldlehrpfad auf dem Reisberg zu einem modernen Wald- und Klimalehrpfad weiterentwickelt werden. Für das LEADER-Projekt stellte der Stadtrat zusätzliche Haushaltsmittel zur Verfügung, um die weitere inhaltliche Konkretisierung und Planung auf den Weg zu bringen.
Ebenfalls über LEADER soll eine inklusive Sensorik-Arena im Stadtpark Remagen mit einer barrierefreien Gestaltung des Umfeldes realisiert werden. Damit die Stadt noch in der aktuellen Förderperiode einen entsprechenden Antrag stellen kann, fasste der Stadtrat einen Vorratsbeschluss für das Haushaltsjahr 2027.
Beschlossen wurde zudem der Austausch der drei Trinkwasserbrunnen in Remagen, Kripp und Oberwinter. Die bestehenden Anlagen mussten im Sommer aufgrund von Problemen bei Wartung und Ersatzteilversorgung außer Betrieb genommen werden. Durch die nun bereitgestellten Mittel soll die Beschaffung der neuen Anlagen noch in diesem Jahr vorangetrieben werden, damit die Trinkwasserbrunnen im kommenden Sommer wieder zur Verfügung stehen.
Eine Anpassung gab es außerdem beim Pachtvertrag mit dem Tennis-Club Goldene Meile Remagen. Hintergrund ist die geplante Errichtung von zwei Padelplätzen, für die der Verein ebenfalls eine LEADER-Förderung anstrebt.
Weitere Themen waren verschiedene Verfahren der Bauleitplanung, Grundstücksangelegenheiten sowie zahlreiche Widmungen von Gemeindestraßen. Letztere sind insbesondere für die rechtssichere Erhebung wiederkehrender Ausbaubeiträge erforderlich. Bei verschiedenen bereits in der Vergangenheit erstmals hergestellten Straßen war eine entsprechende Widmung nicht erfolgt beziehungsweise heute nicht mehr nachweisbar und wurde daher nachgeholt.
Trotz der insgesamt 68 Tagesordnungspunkte konnte die umfangreiche öffentliche Sitzung zügig abgearbeitet werden. Einen großen Teil der Tagesordnung machten dabei die einzelnen Straßenwidmungen aus.
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Visualisierung inklusives Spielgerät im Stadtpark Foto: KI-Beispielbild
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