Freundschaft Remagen-ML
Städtepartnerschaft Remagen und Maisons-Laffitte: Austausch und Freundschaft erleben
aus Remagen
Remagen/Maisons-Laffitte. Seit 45 Jahren haben sie nun Tradition – die gegenseitigen Besuche von Bürgerinnen und Bürger der beiden Partnerstädte Remagen und Maisons-Laffitte.
Dieses Jahr war es an den Remagenern an die Seine zu reisen und sie erlebten vom 12. bis 15. Juni ein Wochenende der Freundschaft und Herzlichkeit gemeinsam mit den „Freunden von Remagen“.
Zu den Teilnehmenden gehörte auch Bürgermeister Björn Ingendahl in Begleitung seiner Frau, der den neu gewählten Bürgermeister der Partnerstadt traf und die Gelegenheit nutzte, den partnerschaftlichen Austausch weiter zu vertiefen.
Nach einer entspannten Busanreise erwartete die Delegation der obligatorische Empfang im Rathaus, erstmals eingeladen durch Bürgermeister Arthur Dehaene, der seinen Amtskollegen Björn Ingendahl herzlich begrüßte; man verstand sich auf Anhieb. Auch zur neu ernannten Stadträtin für die Städtepartnerschaft, Amal Chamboud, fanden die Mitglieder des Remagener Beirates für die Städtepartnerschaft direkt einen herzlichen Kontakt. So entwickelte sich schnell ein produktiver Austausch und es dauerte nicht lange, bis gemeinsame Ideen und Pläne für die Zukunft geschmiedet wurden.
Außerdem war Jacques Myard anwesend, der 37 Jahre lang Bürgermeister von Maisons-Laffitte war. Björn Ingendahl nutzte die Gelegenheit, um Myard für seinen Einsatz für die Städtepartnerschaft zu danken. Als sichtbares Zeichen der Anerkennung zeichnete Ingendahl Jacques Myard mit der Ehrennadel der Stadt Remagen aus. Die Auszeichnung unterstrich die Wertschätzung für Myards Engagement und die Bedeutung der langjährigen Verbindung zwischen den Kommunen.
Ein weiterer bewegender Moment des Empfangs war die Übergabe eines Geschenks an den neuen Bürgermeister Arthur Dehaene. Ingendahl schenkte seinem Kollegen ein eigens angefertigtes Gemälde von Volker Thehos. Das Werk stellt die Brücke von Remagen und das Schloss von Maisons-Laffitte als eine Einheit dar und symbolisiert damit die enge Verbindung und die gemeinsamen Ziele beider Städte. Das Bild fand große Zustimmung und wurde als passendes Symbol für die erneuerte Partnerschaft gelobt.
Der Empfang im Rathaus mit den Grußworten der beiden Bürgermeiste endete in einer Atmosphäre gegenseitigen Respekts und positiver Erwartung für die zukünftige Zusammenarbeit. Die Gespräche und persönlichen Kontakte legen den Grundstein für eine aktive, lebendige Partnerschaft, die sowohl kulturelle als auch gesellschaftliche Projekte fördern soll. Insgesamt vermittelte die Veranstaltung den Eindruck eines gelungenen Auftakts mit den neuen französischen Akteuren, der die bestehenden Bande stärkt und neue Impulse für gemeinsame Vorhaben setzt.
Am Samstagmorgen startete ein gemeinsamer Ausflug nach Paris. Von der Opéra aus begannen geführte Rundgänge, die am Louvre vorbei bis zur Kathedrale Notre-Dame führten. Die anschließende Freizeit ermöglichte es, die Umgebung der Île de la Cité eigenständig zu erkunden, bevor die Gruppe gemeinsam nach Maisons-Laffitte zurückkehrte. Für die beiden mitgereisten Feuerwehrmänner aus Remagen organisierten die Kolleginnen und Kollegen aus der Partnerstadt ein umfangreiches Fachprogramm rund um die Leitstelle des Départements Yvelines in Versailles.
Das gemeinsame Abendessen aller Gäste und Gastgeber fand im Restaurant „La Vielle Fontaine“ statt. Pascal Lullier, Präsident der „Amis de Remagen“ und Volker Thehos, Sprecher des Remagener Beirats für die Städtepartnerschaft betonten in Ihren Grußworten die Lebendigkeit der Freundschaft, nicht nur zwischen zwei Städten, sondern auch zwischen den Menschen. Das gemeinsam erstellte und vom Remagener Beirat realisierte deutsch-französische Kochbuch spiegelt nicht nur die tiefe Verbundenheit der beiden Städte wider, sondern auch die Freude ihrer Bewohner daran, Brücken zwischen den beiden Kulturen zu bauen durch das, was verbindet: gutes Essen und herzliche Begegnungen.
Für den Sonntagmittag organisierten die „Amis des Remagen“ im Tennisclub einen Brunch; eine letzte Gelegenheit, in lockerer Runde miteinander zu plaudern. Dabei zeigte sich erneut, dass mangelnde Sprachkenntnisse kein Hindernis für eine freundschaftliche deutsch-französische Kommunikation darstellen.
Der nun zwangsläufige Abschied fiel angesichts der großen Herzlichkeit seitens der Gastgeber schwer. Auf der Rückfahrt resümierten die Reiseteilnehmer, dass sie eine intensive und eindrucksvolle Zeit in der französischen Partnerstadt verbracht haben und das Maisons-Laffitte immer eine Reise wert ist.
Pressemitteilung Stadt Remagen
Die Remagener Reisegruppe und ihre französischen Gastgeber. Foto: Volker Thehos
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Herzlicher Empfang durch den neuen Bürgermeister Arthur Dehaene Foto: Volker Thehos
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