Selbsthilfegruppe Frauen mit/nach Krebs Remagen
Vortrag informierte über Leistungen und Rechte für Krebspatienten
aus Remagen
Remagen. Eine Krebsdiagnose stellt Betroffene und ihre Angehörigen nicht nur medizinisch, sondern oft auch sozial und finanziell vor große Herausforderungen. Die Selbsthilfegruppe Frauen mit/nach Krebs Remagen veranstaltete einen informativen Vortrag zum Thema „Alltag bewältigen nach einer Krebsdiagnose“ mit Referentin Julia Köhler vom Bundesverband Rehabilitation (BDH). Sie gab einen verständlichen Überblick darüber, welche Unterstützungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen.
Folgende Themen wurden besprochen: Wie lange hat man Anspruch auf Krankengeld? Welche Rehabilitationsmaßnahmen kommen infrage? Auch Themen wie Beantragung und Verlängerung eines Schwerbehindertenausweises, Widerspruchsverfahren und Wiedereingliederung ins Berufsleben wurden anschaulich erläutert. Der Vortrag half den Zuhörenden dabei, ihre Rechte zu kennen und Leistungen gezielt zu beantragen.
Im Anschluss an den Vortrag wurden die Infostände vom BDH und EUTB Remagen (Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung) mit Interesse aufgesucht. Es wurden Informationen ausgetauscht und die Beraterinnen und Berater standen für Fragen und einen offenen Austausch zur Verfügung.
Die Selbsthilfegruppe Frauen mit/nach Krebs Remagen bedankt sich herzlich bei allen Beteiligten und freut sich auf die nächste Veranstaltung im Rahmen ihrer Vortragsreihe. Der nächste Vortrag findet zum Thema „Krebs-Langzeit-Überlebende (Cancer Survivor): Wie mit Spätfolgen und Nebenwirkungen umgehen?“ statt und wird durch Dr. Rieka von der Warth (Universitätsklinikum Bonn) gehalten. Dieser Vortragsabend wird am 11.09.2026 um 19:00 Uhr im evangelischen Gemeindehaus in Remagen durchgeführt. Weitere Informationen: www.sh-frauen-remagen.de