Politik | 23.03.2013

Ortsbeirat Westum tagte:

Eigenleistung wird mehr und mehr gefragt

Ist die Begegnungsstätte fertig, dann soll in Westum ein weiteres großes Dorffest gefeiert werden

Westum. „Ohne viel Engagement und sehr viel Eigenleistung geht in den Stadtteilen fast gar nichts mehr“, diese Grundsatzfeststellung machte Westum zu Ortsvorsteher Bernd Kriechel bei der jüngsten Sitzung des Westumer Ortsbeirates. Dies vor allen mit Blick auf die knappe Sinziger Haushaltslage und die Vorhaben, die man im „Murreland angehen will. Eines der zentralen Vorhaben ist dabei der Mehrgenerationenplatz auf der Kirchwiese rund um das Gemeindehaus. Zurzeit wird der Zuschussantrag bearbeitet, der bis zum 1. August bei der Aufsicht und Dienstleistungsdirektion (ADD) vorliegen muss. Den Grundsatzbeschluss diese Begegnungsstätte für die Westumer jeden Alters im Herzen des Ortes zu gestalten, verabschiedete der Ortsbeirat bei dieser Sitzung. Ist die Begegnungsstätte fertig, dann soll in Westum ein weiteres großes Dorffest gefeiert werden. Je nach Fortschritt könnte dies frühestens im Jahr 2014 spätestens im Jahr 2015 sein. Einstimmig sprach sich der Beirat auch dafür aus, das Gelände, das ursprünglich für den Bau der Schulsporthalle vorgesehen war, in Spiel und Freiflächen für den Kindergarten zu reaktivieren. Grund dafür ist auch, dass demnächst zwei weitere Gruppen in der Hellenbachgrundschule angesiedelt werden. Die Erweiterung der Schule um diese beiden U3-Kindertagesstättengruppen schlägt mit rund 180.000 Euro zu Buche. 15.000 Euro werden für die Sanierung des Daches des Feuerwehrgerätehauses gebraucht.

Die sehr hohen Pflegekosten sorgen dafür, dass das Biotop am Westumer Backes teilweise zurückgebaut werden muss. 10.000 Euro sind im Haushalt für das Zuschütten des flachen oberen und zugewucherten Teiches vorgesehen. Der Ortsbeiratssitzung sozusagen vorgeschaltet war die Jahreshauptversammlung der Dorffestgemeinschaft. Mit den Erlösen aus der 1175-Jahrfeier unterstützt der Verein die Projekte in Westum. So auch die Errichtung eines Kreuzweges entlang des asphaltierten Wirtschaftsweges in Richtung Koisdorfer Höhe. 2.000 Euro für eine der vierzehn Stationen wird die Dorffestgemeinschaft zur Verfügung stellen. Zudem soll der Haupteingang Richtung Löhndorf an der Ecke Bachstraße und Brunnenstraße gestaltet werden. Ein Sitzplatz mit Bank und berankter Pergola sind geplant. Bei diesem Projekt wird die Dorffestgemeinschaft mit rund 10.000 Euro dabei sein. Daniel Kohzer berichtet über ein gelungenes Martinsfest, das seit dem vergangenen Jahr auch unter der Regie der Dorffestgemeinschaft läuft. Nach der Entlastung des Vorstandes wurden am Angele Konrad und Martin Kohzer zu neuen Kassenprüfer gewählt. Die Dorffestgemeinschaft sucht neue Mitglieder. Sind heute meist die Vereine organisiert, so will man in Zukunft auch gerne Privatpersonen aufnehmen.

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