Baumdreieck im Generationenwald gesetzt
Ein wachsendes Denkmal für Deutschlands Einheit
Gleichzeitig alljährliche Pflanzaktion durchgeführt
Sinzig. Kanzlerin Angela Merkel hat es vorgemacht und die Schirmherrschaft über die gesamte Aktion übernommen. Und auch in Sinzig wurde ein wachsendes Denkmal für Deutschlands Einheit gesetzt.
Und dies mitten im Sinziger Generationenwald auf dem Mühlenberg, der ja auch an aktuelle Ereignisse aus der Sinziger Geschichte erinnern soll.
Anlässlich 25 Jahre deutsche Wiedervereinigung will die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) bundesweit „wachsende“ Denkmale aus Bäumen errichten. Dazu werden drei Bäume in Form eines gleichseitigen Dreiecks gepflanzt. Symbolisch für den Westen eine Buche und für den Osten eine Kiefer. Die traditionsreiche Eiche steht für das wiedervereinigte Deutschland. Zum Spaten griffen dabei Ortsvorsteher Gunter Windheuser, Initiator für die Sinziger Aktion, Bürgermeister Wolfgang Kroeger und Irmgard Meid von der SDW gemeinsam mit Jugendlichen vom Haus der offenen Tür (HoT).
Ehrenbäume verteilt
Bundesweit haben übrigens über 160 Gemeinden die Idee des wachsenden Denkmals entweder bereits umgesetzt oder planen sie in den kommenden Monaten. Gleichzeitig wurde aber auch die alljährliche Pflanzaktion im Generationenwald durchgeführt. Die Sinziger Bürger pflanzten ihre Bäume meist aus familiären Anlässen.
Aber es gab auch sieben Ehrenbäume der Stadt Sinzig.
Zum 25-jährigen Bestehen erhielt der Kirchbauverein St. Peter Sinzig einen Baum. Der Weltmeister der Friseure Julian Wagner wurde mit einem Baum besonders gehert. Dem Seniorenzentrum Maranatha (40j-ährges Bestehen) in Bad Bodendorf und Johanniterhaus (25 Jahre) in Sinzig, Löhndorf ehemaligem Ortsvorsteher Friedhelm Münch, Bürgermeister André Hentz aus der Partnergemeinde Hettange-Grande und Sinzigs kulinarischem Botschafter Jean-Marie Dumaine galten weitere Ehrenbäume
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