Politik | 07.11.2015

Gottesdienst und anschließend Kranzniederlegung am Ehrenmal in Sinzig

Gedenkfeier zum Volkstrauertag

Am Sonntag, 15. November

Sinzig. Der Volkstrauertag ist Teil der Erinnerungs- und Gedenkkultur in Deutschland. Nun jährt er sich - nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges - zum siebzigsten Mal als ein Tag nationaler Trauer und als Mahnung zum Frieden. Dieser Tag erinnert an die Kriegstoten und Opfer von Gewalt- und Terrorherrschaft in der Vergangenheit und in der Gegenwart.

Kranzniederlegung

Dazu findet am Sonntag, 15. November, um 11 Uhr ein Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Peter statt. Im Anschluss lädt Ortsvorsteher Gunter Windheuser zur Gedenkfeier und Kranzniederlegung am Ehrenmal unterhalb der Pfarrkirche ein. Die Sinziger Bürgerinnen und Bürger sowie die Sinziger Vereine sind herzlich eingeladen, an der Gedenkfeier teilzunehmen.

Mahnung für Achtung und Verständnis

Siebzig Jahre nach dem Ende des zweiten Weltkrieges herrscht in Deutschland Frieden. Es ist ein Tag, der seine Aktualität bis heute nicht verloren hat, denn in vielen Krisengebieten der Welt herrscht Krieg. Menschen in Syrien, aber auch in vielen anderen Ländern, erleiden heute Gewalt, Terror und Verfolgung.

Die Bedrohung des Friedens ist kein Ereignis von gestern. Deshalb ist der Volkstrauertag noch immer ein Tag, an dem nicht weit zurückgeblickt werden muss, um seinen Sinn zu erkennen. Am Volkstrauertag kommen Menschen zum Gedenken, Trauern und Erinnern an die Opfer der Kriege, sowie Bürgerkriege und des Terrors zusammen, damit es kein Vergessen gibt. Dieser Tag soll aber auch eine Mahnung für mehr Achtung, mehr Verständnis, mehr Hilfsbereitschaft, mehr Verantwortung für alle Mitmenschen sein.

Das sind die Bausteine für den Erhalt des Friedens und einer besseren Welt, zu der jeder beitragen kann. "Dazu müssen wir selber bereit und offen sein, in unserem Herzen den Frieden zu wollen", so Ortsvorsteher Gunter Windheuser. "Der Volkstrauertag mahnt uns für alle Zukunft an das Wort von Stefan Zweig: 'Einer muss den Frieden beginnen wie den Krieg.' Möge dadurch der Volkstrauertag auch zum Volksfriedenstag werden."

Pressemitteilung

Ortsvorsteher Gunter Windheuser

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