Herzschlagfinale der SGO Herren gegen MTV Köln II
Aufstieg in die Verbandsliga
Ollheim/Straßfeld. „Ein gutes Pferd spring nicht höher als es muss.“ Mit diesem Resümee könnte man die beiden Aufstiegsspiele zusammen. Aber erst noch mal ein Schritt zurück: am vergangenen Wochenende hatten die beiden 4. Platzierten der Landesliga A und B die Change, den Aufstieg in die Verbandliga doch noch zu schaffen. Dafür fanden am Samstag das Hinspiel im Heimerzheimer Höhenring und eine Tag später am Sonntag das Rückspiel in Köln statt.
Im Hinspiel konnte die SG Ollheim-Straßfeld überzeugen. Von Beginn an legten die Hausherren vor und konnten sich nach 9 Minuten eine 5:4 Führung sichern. Die SG Deckung war ein Bollwerk und der Mittelblock um Andreas Flatten und Marcell Falk war kaum zu überwinden. So machte die SG Ollheim-Straßfeld weiter Druck und konnte bis zur 20. Minute mit 10:8 in Führung gehen. Über 12:8 in der 25. Minute ging man mit 14:10 in die Halbzeitpause.
Nach dem Seitenwechsel legte die SG richtig los und schaffte einen 6:0 Lauf und ging bis zur 38. Minute mit 20:10 in Führung. Vor allem Torwart Sascha Hostnik, der neue „Wolf“ im SG Tor, war nicht mehr zu überwinden. Immer wieder entschärfte er 100%ige Chancen der Kölner. Zwar konnten die Gäste auf Köln noch einmal verkürzen, aber am Ende gewann man deutlich mit 27:19, wobei die SG sogar noch weitere gute Torchancen ausließ. Hoffentlich sollte sich das im Rückspiel nicht rechen.
Nur einen Tag später musste nun die SG nach Köln zum Rückspiel reisen. Begleitet wurde Sie dabei von ca. 200 lautstarken Zuschauern und Fans der SG Ollheim-Straßfeld. Doch das Spiel entwickelte sich anders als gedacht. Von Beginn an war die SG viel zu nervös und nach mehreren technischen Fehlern konnten die Kölner mit 5:2 in Führung gehen. Immer wieder schlichen sich Unachtsamkeit in das Deckungsverhalten der SG ein und dies nutzte der MTV Köln 1850, um bis zur 20. Minute mit 10:5 in Führung zu gehen. Bis zur Halbzeit konnten die Gäste Ihre Nerven wieder in den Griff bekommen und so ging man mit einem 8:13 Rückstand in die Pause. Noch war alles gut!
Nach dem Seitenwechsel war das Spiel deutlich ausgeglichener. Zwar musste Abwehrspezialist Andreas Flatten wegen einer Rückenverletzung aus dem Spiel, aber dafür kam Andreas Franken in den Mittelblock. Im Angriff war es Tobias Felten, der sich immer wieder durchsetzen konnte und so die SG im Spiel hielt. Beim Spielstand von 22:18 in der 57. Minute schien dann schon alles klar zu sein. Doch die Kölner versuchten noch mal alles und konnten 70 Sekunden vor dem Ende auf 25:18 erhöhen. Zwar gelang der SG kein Tor mehr, aber auch die Kölner konnten die Abwehr der SGO nicht mehr überwinden. Am Ende verlor die SG mit 25:18 und war dennoch aufgestiegen. Das Hinspiel wurde mit 8 Toren gewonnen und das Rückspiel mit „nur“ 7 Toren verloren. Aufgrund des besseren Torverhältnisses war damit der Aufstieg perfekt. Danach brachen natürlich alle Dämme bei Spielern, Zuschauern und Fans der SG Ollheim-Straßfeld.
