Lokalsport | 25.04.2022

Handball-Rheinlandliga: SV Urmitz - TV Bitburg 34:30 (19:14)

Ein begeisternder Sieg in heimischer Halle erfreute das Örmser Publikum

Nach dem Erfolg gegen Bendorf folgte ein Sieg gegen den Tabellendritten

Routinier Lukas Helf in Aktion. Foto: Jürgen Grab.

Urmitz. Eigentlich wollten die Gäste gut ins Spiel finden und vor allem im Deckungsverband hellwach sein und den Hinspielerfolg wiederholen. Es kam anders: Die Eifelaner verschliefen den Start ins Spiel und liefen früh der Gastgeberführung hinterher. Dabei zeigten sich sowohl Markus Häring als auch Jonas Bürggemann, dass sie nicht gewillt waren, ihren bereits zu Beginn des Matches festzustellenden „guten Lauf“ im weiteren Spielverlauf einzustellen. Daran konnten auch die beiden Schiedsrichter aus dem Hunsrück nichts ändern, die nach Meinung der heimischen Zuschauer die eine oder andere Fehlentscheidung getroffen haben und für Unruhe in der Peter-Häring-Halle sorgten. Unter der Regie des Routeniers Lukas Helf entwickelte sich ein durchaus erfolgreiches Spiel der von Coach Frank Knipp bestens eingestellten Mannschaft, in der sowohl Markus Häring (auf der rechten Außenposititon) als als auch der wiederum überragende Jonas Brüggemann immer wieder dafür sorgten, dass der Gast aus der Eifel zu keiner Zeit die Örmser ernsthaft gefährden konnte. Allerdings ist hierzu zu sagen, dass der TV Bitburg nur drei Auswechselspieler zur Verfügung hatte, während der Gastgeber-Coach mit einem absolut ausreichendem Spielerpotential antreten konnte. Außerdem stand mit dem Rountinier Alexander Hoffend ein Keeper zur Verfügung, der mit teilweise überragenden Paraden die Männer von Sven Lauer schier zur Verzweiflung brachte. Der nahm Mitte der 1. Halbzeit beim 10:7 für die Gäste eine Auszeit, die offenkundig Wirkung zeigte, denn sie kamen bis auf auf 10:9 in der 17. Minute heran, doch wieder gelang den Gastgebern eine drei- Tore- Führung zum 13:10 in der 20. Minute herauszuspielen. Bis 15:14 hielten die Gäste denn noch mit,ehe dann die Gastgeber mit vier Treffern in Folge für den unerwarteten 19:14 Pausenstand sorgten, zu dem Jonas Brüggemann, Markus Häring, sowie Lukas Helf , aber auch Lars Rieder, Finn-Luca Bauer und Nils Becker in erheblicher Weise beitrugen, wobei zu dieser gelungenen Partie zweifellos das taktische Konzept des nach der Partie äußerst zufriedenen Trainers Frank Knipp eine maßgebliche Rolle gespielt hat. Getragen vom Wohlwollen des engagiert „mitgehenden“ Publikums, gelang der Mannschaft so manches Kabinettstückchen, die auch die Damen am Zeitnehmertisch Serap Boos und Martina Kreienbrock mit Freude registriert haben.

Auch nach dem Wechsel gelang es den Gästen nicht, ihr ansonsten druckvolles Spiel mit ihren durchaus recht kräftigen Spielern erfolgreich aufzuziehen. Sie liefen weiterhin dem fünf bis sechs Tore Vorsprung der Gastgeber immer hinterher, die über 26:20 in der 43. Minute auf dem besten Wege waren, für die Überraschung zu sorgen. Hoffnung keimte bei den Eifelanern noch einmal auf, als die Mannschaft sich vom 27:21 auf 27:24 in der 47. Minute heranarbeitete und Urmitz die Auszeit nahm. Die Entscheidung fiel, als die Gastgeber sich auf 31:26 in der 51. Minute absetzten, Bitburg nicht mehr näher als drei Tore herankam und nach dem 31:28 den Gastgebern einen unerwarteten 34:30 Sieg überlassen mussten.

Für den SV Urmitz spielten: Alexander Hoffend (mit der Note sehr gut), Luca Hofstetter, Tim Schubert, Philipp Hoffend, Mika Helf (2), Finn-Luica Bauer (4), Lars Rieder (3), Justus Hoffend, Markus Häring (11 !), Sebastian Hessler, Jonas Bürggemann (7), Lukas Helf (4), Tobias Brüninghaus, Nils Becker (3).

Routinier Lukas Helf in Aktion. Foto: Jürgen Grab.

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