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Sankt Sebastianus Bruderschaft Nierendorf

Eine der ältesten Vereine hält das Dorf lebendig und zusammen

Eine der ältesten Vereine hält
das Dorf lebendig und zusammen

Der Vorsitzende der St. Sebastianus Bruderschaft Nierendorf, Hans-Peter Moog (links), und der Erste Beigeordnete der Gemeinde Grafschaft, Michael Schneider (rechts), ehrten bei der Jahreshauptversammlung (von links) Richard Sturm, Ottilie Assenmacher und Heinz Assenmacher für 50 Jahre Mitgliedschaft.Foto: JOST

22.01.2019 - 08:37

Nierendorf. Auf ein erfolgreiches Jahr blickte der Vorstand der St. Sebastianus Bruderschaft Nierendorf bei der Jahreshauptversammlung in der Alten Schule zurück. Seit mittlerweile zehn Jahren ist das Team um den Vorsitzenden Hans-Peter Moog im Amt, seither nahm der Verein einen ungeahnten Aufschwung. Mittlerweile zählt die Bruderschaft exakt 750 Mitglieder, denn während der Versammlung gab es stolze sieben Neueintritte. Damit ist die Bruderschaft einer der größten Vereine in der Gemeinde Grafschaft und mit seinem Wiedergründungsdatum 1725 einer der ältesten ohnehin. Trotz zahlreicher Aktionen konnte Moog im voll besetzten Schulsaal einen stattlichen Kassenbestand vorweisen. Doch das Geld soll nicht gehortet, sondern sinnvoll in das Dorfleben investiert werden. Deshalb spendete der Verein jüngst auch 685 Euro für die Modernisierung des Spielplatzes, weiterhin kümmert sich die Bruderschaft um das Außengelände der Nierendorfer Kirche, wofür nicht nur das Material über 5000 Euro zur Verfügung gestellt wurde, sondern auch noch 500 ehrenamtliche Arbeitsstunden im Wert von gut 7500 Euro geleistet wurden.


Unglaublicher Zuspruch


Erfreulicherweise verzeichneten auch im vergangenen Jahr alle von der Bruderschaft angebotenen Veranstaltungen einen geradezu unglaublichen Zuspruch, und auch die Zusammenarbeit im Vorstand sei vorbildlich, freute sich Moog. So nahmen an der „Fahrt ins Blaue“, die auf den Gröner Hof in der Eifel führte, stolze 171 Personen teil. Die Fahrt ins Blaue soll 2019 am 18. August stattfinden, für die Mehrtagesfahrt ins Lechtal hätten sich schon jetzt 142 Personen angemeldet.

Ein großer Erfolg war laut Moog auch die achte Auflage des Nierendorfer Kartoffelfestes, das von schätzungsweise 700 Leuten besucht worden sei. Dabei seien gemeinsam elf Zentner Kartoffeln geschält worden, was immer wieder eine sehr schöne Sache sei, die noch einmal wesentlich zum Zusammenhalt in der Bruderschaft beitrage. Er dankte allen Helfern, die zum Gelingen der zahlreichen Veranstaltungen beigetragen haben, und wünschte sich diese Unterstützung auch im jetzt beginnenden neuen Jahr.

Nachdem auch die beiden Kassenprüfer Ingrid Kunze und Günter Bach eine „tadellose Kassenführung“ bescheinigt hatten, wurden bei der Neuwahl der Vorsitzende Hans-Peter Moog, seine Stellvertreterin Rosemarie Brämm, Schatzmeisterin Erika Lauck, ihre Stellvertreterin Daniela Nöthen, Geschäftsführer Udo Klein und Beisitzerin Karin Baltes einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Neuer Schriftführer ist Daniel Bleil, seine Stellvertreterin bleibt Monika Sturm, neue Beisitzerin ist Katrin Ihlau.


50 Jahre Mitglied


Für 50 Jahre Mitgliedschaft in der Sankt Sebastianus Bruderschaft Nierendorf wurden Heinz und Ottilie Assenmacher sowie Richard Sturm vom Ersten Beigeordneten der Gemeinde Grafschaft, Michael Schneider, mit Ehrenurkunden ausgezeichnet. Wobei Schneider feststellte, dass einer der ältesten Vereine in der Grafschaft noch immer quicklebendig sei und die Traditionen weitertrage. Dem schloss sich Pfarrer Alexander Burg an: „Sie halten das Dorf zusammen und lebendig.“ JOST

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Kommentare
Jürgen Müller:
Der Bitte/Forderung von Anwohnern/Herrn Altmaier ist seitens der STADT zu folgen, die bisher KEINE Weitsicht und Kompetenz gezeigt hat - im Gegenteil.Die Reaktion von Herrn Langner ist mehr als bedenklich und kindergartenmässig.Die Auswüchse von alkohol- und feierwütigen Unbelehrbaren in Coronazeiten hat er NICHT im Griff - auch NICHT seine offensichtliche Eitelkeit und Reaktion auf berechtigte Kritik.
Gabriele Friedrich:
Alkoholverbot in der Öffentlichkeit, ob mit oder ohne Corona. Was in anderen Ländern hervorragend funktioniert, scheint in Deutschland unmöglich. Auch die Pizza-Esserei auf der Straße, da braucht man sich nur einmal die städtischen Müllkörbe anzusehen. Wann raffen die Politiker endlich mal, das sie sich auch unbeliebt machen dürfen, wenn es Sinn macht. Keine Chance den Alkoholikern und so schützt man auch Jugendliche, die ohnehin schon zu viel "saufen" Wenn der OB sich beschwert, soll er halt seine Arbeit machen und zwar so, wie die Wähler das wollen.
Jean Seligmann:
Verbote, Verbote und nochmals Verbote, könnt ihr nichts anderes mehr? Es ist doch klar Erkennbar das die Menschen diese immer mehr unterlaufen, lt. einer Studie haben sich 2/3 der Menschen in Deutschland nicht an die Corona-Verbote gehalten! Es geht auch anders, schaut euch Schweden an, sinkende Infektionszahlen! Und das ohne Panik schüren, Verbote, Strafe, hier wurden ganz wenige Maßnahmen ergriffen, die Freiheit der Menschen wurde nicht eingeschränkt!
Gabriele Friedrich:
Bei der AfD ist es eben schwierig die Leute auszusortieren, die rechtes Gedankengut haben. Ich finde auch, das man nicht generell alles ablehnen sollte, was von dieser Partei kommt. Lieber wäre mir, es würde sie gar nicht erst geben. Zu verdanken haben wir das der versagenden Bundespolitik und auch Landespolitik. [ Zitat] Unterdrückung / Isolierung / Diffamierung / Verächtlichmachung [ Zitat Ende] "Das" können Sie auch ganz normal in Arztpraxen, Krankenkassen, öffentliche Stellen, auf der Straße und eigentlich überall erleben, wo Menschen sich begegnen. Ganz normale Deutsche diffamieren andere Deutsche, nur weil sie sich gegen etwas wehren, etwas einfordern wollen oder einfach nur freundlich behandelt werden wollen. Auch wer eine "andere" Meinung hat, wird verbal niedergetrampelt oder verächtlich gemacht. Deutschland ist nicht unbedingt mehr das Vorbild für andere. Die Menschen haben noch niemals aus der Vergangenheit gelernt, die Fehler geschehen immer in der Gegenwart!
Jean Seligmann:
"auf allen Ebenen der kommunalen politischen Arbeit Anträge der AfD abzulehnen, wurde dabei einstimmig beschlossen." So sieht das demokratische Verständnis der anderen Parteien also aus, INTOLERANT wäre noch geschmeichelt, hier werden Menschen diskriminiert ob ihrer politischen Ansicht, obwohl diese durch Artikel 3 Absatz 3 Grundgesetz im Grunde ausgeschlossen sein sollte. Aber soviel Verständnis für Andersdenkende darf von den anderen Parteien und im besonderen von GRÜNEN nicht erwartet werden! Wo die Unterdrückung / Isolierung / Diffamierung / Verächtlichmachung von anderen Menschen hinführt, dass hat uns die Geschichte hinlänglich gelehrt!
juergen mueller:
Dieser sogenannte "Handlungsbedarf" wurde über JAHRE ignoriert. Jetzt, wo die Kacke am Dampfen ist, wird man munter. Dieses plötzliche Umdenken ist das was Politik ausmacht - erst dann, wenn die Öffentlichkeit auf etwas aufmerksam macht, was über Jahre vernachlässigt wurde, (vermeintlich) aktiv werden. Man sucht sich halt zu seinem persönlichen Vorteil das aus, was eben zur eigenen Profilierung gerade passt. Widerlich und anbiedernd.
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