Fußball-Bezirksliga Ost
Eine torlose, aber gutklassige Begegnung
SG Hundsangen/Obererbach – VfB Linz 0:0
Hundsangen. Dass torlose Begegnungen auch Qualität und Spannung besitzen können, zeigte das 0:0-Remis zwischen der SG Hundsangen/Obererbach und dem VfB Linz am 28. Spieltag der Fußball-Bezirksliga Ost. 150 Zuschauer erfreuten sich an zwei herzerfrischend aufspielenden Teams, die sich über 90 Minuten einen offenen Schlagabtausch lieferten. Die abstiegsgefährdeten Platzherren traten gegen die favorisierten Gäste mutig auf und beschäftigten den starken VfB-Keeper Sebastian Seitz mehr als ihm lieb war. So behielt er mehrmals in Eins-gegen-Eins-Situationen die Oberhand. Die Hundsangener Sebastian Schneider und Marciano Rodrigues sorgten im Linzer Strafraum für viel Wirbel und spielten mehrere hochkarätige Chancen heraus. Aber auch die Rheinstädter waren nicht untätig und hätten durch Valerian Skorobogatko (42.) und Leonor Tolaj (44.) in Führung gehen können. Beide Male war SG-Schlussmann Philipp Kraft zur Stelle und parierte glänzend. Nach der Pause dominierte zunächst die Heimmannschaft die Partie, aber weder die Distanzschüsse von Daniel Hannappel (48.) sowie Janik Hannappel (50.) fanden den Weg ins Tor. In der Folgezeit mussten die Gastgeber ihrem hohen Tempo Tribut zollen, sodass die Linzer mehr und mehr das Kommando übernahmen. Nennenswerte Torchancen blieben aber Mangelware und wenn, waren zwei überragende Torhüter zur Stelle. „Ihr steigt nicht ab“, sagte VfB-Coach Paul Becker zu seinem Hundsangener Trainerkollegen Egid Hannappel, der meinte: „Das Ergebnis geht vollkommen in Ordnung. Wir sind froh über den Punkt.“
VfB Linz: S. Seitz, Lacher, Y. Becker, Krupp, M. Seitz, Schuth, Skorobogatko (66. Kizilkan), Joch (66. Kalisch), Bernhard, Kyrion, Tolaj. Torfolge: Fehlanzeige. Schiedsrichter: Jens Bachmann (Hilgert).
Vorschau
Bereits am Freitagabend empfängt der VfB Linz um 20 Uhr den Tabellensechsten SG Westerburg/Gemünden auf dem Kaiserberg. Beide Teams können unbeschwert aufspielen. Während die Linzer zwei Spieltage vor Saisonschluss schon als Tabellendritter feststehen, können sich die Westerburger im günstigsten Fall sogar noch auf den vierten Rang vorarbeiten. Die Westerwälder haben sich auswärts Respekt verschafft und 19 Punkte eingefahren. Im Hinspiel setzten sich die Becker-Schützlinge nach einem frühen Tor von Dijan Ramovic (3.) und einem späten Treffer von Valerian Skorobogatko (85.) verdient mit 2:0 durch. LS
