Lokalsport | 26.02.2025, 11:03 Uhr

Bronze für Sophia Junk

Erfolge bei der DM durch Saisonbestleistungen

Sophia Junk konnte sich in Dortmund über Bronze freuen.  Foto: Dirk Gantenberg

Region. Bronze-Zuwachs im Hause Junk: Genauso wie in der Staffel-Entscheidung der Olympischen Spiele von Paris hat Sophia Junk auch bei der deutschen Hallenmeisterschaft in Dortmund eine weitere Medaille für einen dritten Platz erhalten.

Die Top-Sprinterin der LG Rhein-Wied wollte in der Helmut-Körnig-Halle um die Podestplätze mitlaufen und erreichte hinter Alexandra Burghardt (7,13 Sekunden) und Lisa Mayer (7,21) ihr Ziel. Mit 7,22 Sekunden und Bronze wurden bei der 25-Jährigen Erinnerungen an das Jahr 2022 wach, als sie mit der gleichen Zeit die identische Platzierung schaffte. Noch nie war Junk in einem Hallenwettkampf schneller gelaufen. „Ich bin zufrieden, dass ich mir in dieser Hallensaison ohne Verletzungs-Zwischenfälle eine gute Konstanz erarbeiten konnte“, zog sie zufrieden Bilanz. Die Norm für die Hallen-Europameisterschaft von 7,20 Sekunden verfehlte Junk zwar knapp, aber über das europäische Ranking sollte es trotzdem mit einer Teilnahme an den ersten internationalen Titelkämpfen des Jahres in Appeldoorn (Niederlande) reichen. Bis dahin stehen für DM-Dritte noch zwei Trainingswochen zum weiteren Formaufbau an.

Viktoria Müller baute ihre Form passend zum ersten Saisonhöhepunkt auf und qualifizierte sich mit einer Saisonbestleistung von 8,27 Sekunden für das Finale über 60 Meter Hürden. Hier wurde sie beim Sieg von Marlene Meier Siebte in 8,33 Sekunden. Viktoria Müller freute sich sehr über den Einzug in den Endlauf. Diesen Erfolg erreichte sie das sechste Jahr in Folge. Eine Leistung, die nur ganz wenige Athletinnen und Athleten in Deutschland schaffen. Jetzt gilt der Blick nach vorne auf die Freiluft-DM im August in Dresden. Pascal Kirstges lief im Vorlauf über 60 Meter 6,83 Sekunden und erreichte damit Rang 19. Zum Einzug in das Halbfinale fehlten ihm vier Hundertstelsekunden. Die 4x200-Meter-Staffel der LG Rhein-Wied mit Lennert Kolberg, Pascal Kirstges, Reiko van Wees und Eric Kreuter wurde nach einem Wechselfehler disqualifiziert.

Sophia Junk konnte sich in Dortmund über Bronze freuen. Foto: Dirk Gantenberg

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