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SV Urmitz 1913/1970 e.V. - Abt. Judo

Erschwerte Kampfbedingungen bei tropischen Temperaturen

24.06.2019 - 08:50

Remagen. Beim diesjährigen 23. Rhein-Ahr-Turnier in Remagen starteten sechs Kämpfer in der Altersklasse U15 und U18 für den SV Urmitz. Den Anfang machte die U15. In der Gewichtsklasse -43kg kämpfte Julian Herzog. Durch zwei Siege über Niklas Poss (PSV-Trier) und Matey Yanchev (JC Vulkaneifel) zog Julian als Poolsieger ins Halbfinale ein, in dem er auf Albert Hamidov (TV 1860 Nassau) traf. Ein harter und lange ausgeglichener Kampf begann zum Einzug ins Finale. Durch eine Kontertechnik wurde Julian im Kampfverlauf mit Waza-ari geworfen. Diesen Rückstand konnte er nicht mehr aufholen und erreichte dadurch den dritten Platz.

Bei der weiblichen U15 kämpfte sich Johanna Wesemann -63kg souverän durch ihre Gewichtsklasse. Nach zwei Ipponsiege über Antina Werner (JC Neuwied) mit einem Armhebel im Bodenkampf und Lena Fuchs (TSV Bayer 04 Leverkusen) durch Haltegriff ebenfalls im Bodenkampf ,wurde es gegen Leonie Lauth (JC Mendig) noch mal spannend. Beide Kämpferinnen kennen sich bereits aus einigen Kämpfen. Trotz einem guten und starken Griff konnten beide Kämpferinnen nicht mit einer Technik punkten. Nach der regulären Wettkampfzeit ging es in die Verlängerung. Bedingt durch die tropischen Temperaturen in der Halle ließen bei beiden Kämpferinen langsam die Kräfte nach. Auch hier endete der Kampf trotz allen Bemühungen ohne eine Wertung auf der Tafel. Durch eine offensivere und aktivere Kampfführung wurde Johanna am Ende zur Siegerin ernannt. Der erste Platz war der Lohn für den harten und schweißtreibenden Kampf.


Maurice Leufgen dominiert seine Gewichtsklasse


In der Alterklasse U18 stand in der Gewichtsklasse -66kg Maurice Leufgen auf der Matte. Im stark besetzten Teilnehmerfeld wurde im Doppel-Ko-System gekämpft. Seinen ersten Gegner Raffael Gruber (TSV Bayer 04 Leverkusen) konnte Maurice mit einem Ura-nage durch Ippon besiegen. Auch seine beiden weiteren Gegnern Niklas Weiler (JC Mendig) und Lucas Vorrat (Beuler Judoclub) wurden durch Ipponsiege bezwungen. Im Finale angekommen stand er seinem Erzrivalen Achmed Hamidov (TV 1860 Nassau) gegenüber. Keine leichte Aufgabe für Maurice. Beide Kämpfer agierten taktisch aufeinander abgestimmt. Am Ende konnte Maurice durch eine Aktion einen Waza-ari auf seinem Konto verbuchen und sich den Sieg sichern.

Eine Gewichtsklasse höher -73kg erwischte Jannik Theisen einen rabenschwarzen Kampftag. Nach kurzer Kampfzeit wurde er von seinen beiden Gegnern jeweils mit einem tiefen Seoi-nage überrascht, wodurch er vorzeitig aus dem Turnier ausschied.

Auch Niederlagen gehören zum Wettkampfjudo dazu. Daher heißt es, Zähne zusammenbeißen und wieder aufstehen. Der nächste Wettkampf kommt.

Nico Schnapp und Simon Patzke standen sich in der Gewichtsklasse -81kg im Eröffnungskampf direkt gegenüber. Hier konnte Nico seine größere Wettkampferfahrung gegenüber Simon nutzen und ihn mit Ippon besiegen. Auch seinen zweiten Kampf gegen Lukas Jonas (JC Mendig) dominierte Nico von Anfang an und konnte ihn im Bodenkampf mit einem Haltegriff besiegen. Im letzten Kampf stand er seinem Freund Jonas Klein (ESV Siershahn) gegenüber, welcher in den Vorkämpfen bereits ebenfalls Lukas Jonas (JC Mendig) und Simon Patzke besiegen konnte. Der letzte Kampf sollte es nun entscheiden, wer als Turniersieger von der Matte gehen sollte. Auch für Nico war es nicht einfach, sich gegen Jonas durchzusetzen.

Eine Unachtsamkeit von Nico nutzte Jonas aus, um ihn zu Fall zu bringen und im Bodenkampf mit einem Haltegriff lange genug festhalten zu können. Auch mit einem zweiten Platz konnte Nico an diesem Tag mit seiner gezeigten Leistung zufrieden sein.

Weitere Infos gibt es unter www.svurmitz-judo.de.

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Kommentare

Illegale Hundezucht aufgelöst: 136 Tiere befreit

juergen mueller:
Strafrechtlich und mit aller Härte zur Verantwortung ziehen - richtig.Aber nicht nur das.Jeder,der einen Hund,speziell WELPEN zur "Hundesteueranmeldung" bringt,sollte darüber Auskunft geben MÜSSEN,WOHER und von WEM er diesen "erworben/gekauft" hat,damit "illegale" Mehr-Hundezüchtung/haltung überprüft werden kann.Mir ist nicht bekannt,dass sowohl illegale wie auch legale Hundezüchter in irgendeiner Art u.Weise registriert werden/wurden. Und wieso ist dieser Zustand nicht bereits früher aufgedeckt worden?Eine Hundehaltung diesen Ausmaßes lässt sich doch nicht so einfach übersehen/geheimhalten. Und die überflüssige Wortwahl "Eigentumsrechte" von Herrn Klasen passt mal wieder wie die Faust auf`s Auge - nämlich überhaupt nicht.Diese abnorme Form von Hundehaltung/Hundevermarktung überhaupt mit Eigentumsrecht i.V..zu bringen,ist genauso abnorm wie die weit auszulegende,unzureichende gesetzliche Definierung hierzu.
Brunhilde Hildebrandt:
Ich bin sehr froh und dankbar das es trotz allem Menschen gibt die handeln , wenn sie von solchen Zuständen Kenntnis bekommen. Hochachtung an alle die Helfer und Tierärzte. Die "Halter" sollten strafrechtlich mit aller Härte zur Verantwortung gezogen werden!!
Uwe Klasen:
Hier wurde, zu Recht und zum Tierwohl bzw. Tierschutz, in die Eigentumsrechte der, offensichtlich vollkommen überforderten, Besitzer eingegriffen!
Armin Linden:
Die KV. bildet aus. Eine gute dringliche Sache. Auch viele andere "Behörden" sind tätig. Beamtenanwärter werden gesucht. OK. Rest geht in Verwaltung und Fachabteilungen. Finden die jungen Leute also alle einen Job ? Auch Übernahmen ? Teils werden die Behörden immer weiter "aufgebläht". Die "SGD" in Kob. ist bereits eine Mammutbehörde. Die Rentner werden paralell immer jünger. Die BRD "Gutverdiener". Mit "5O" war man vor Jahren "Alt". Mit "6O" - Uralt. (Deutsche Philosophie des Jugendwahn). Dieser ist vor 2O Jahren vollzogen worden. Alternativ wurde die BA. in Nürnberg "Neu" aufgepumpt. Tatsache. Auch die Jobcenter, feierten sich als zusätzliche "Neue Industrie". Ich frage mich: Wo geht die Reise hier hin ! Wer zahlt das auf Dauer alles ?
Uwe Klasen:
Sehr geehrte Mitkommentatoren, ich habe nie behauptet was Sie in meinem Kommentar hinein deuten! Es ist nicht mein Fehler, dass Sie sich, ob ihrer fehlerhaften Interpretation einer Aussage oder einer Meinung, Angegriffen fühlen und deshalb empören!
S. Granzow:
Sehr geehrter Herr Klasen, ich finde es schade, daß Sie sich mit Ihrer Meinung nicht an Fakten orientieren. Tatsache ist, daß jegliches kommunalpolitisches Engagement freiwillig, als Ehrenamt neben Arbeit, Ausbildung oder Schule geleistet wird. Es handelt sich um einen nicht unerheblichen Zeitaufwand, der leider nur selten gewürdigt wird. Ich finde es bewundernswert, daß sich junge Leute dafür einsetzen, die Zukunft mitzugestalten. Es ist immer leicht, irgendwo 'dagegen zu sein' oder Kritik zu äußern - freiwillig in der raren Freizeit neben Ausbildung oder Beruf nach Lösungen zu suchen ist nach meiner Meinung schon lobenswert.
Sabine Granzow:
Sehr geehrter Herr Klasen, es wäre schön, wenn Sie auf Basis von Fakten urteilen würden. Das kommunalpolitische Engagement findet neben der Arbeit oder Ausbildung statt - häufig abends oder an Wochenenden. Ich rechne es allen hoch an, die neben der beruflichen oder schulischen Belastung auch noch bereit sind, Weichen für die Zukunft zu stellen, und die Zukunft so mitzugestalten.
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