Lokalsport | 29.09.2020

U19/A-Jugend

Erster Dämpfer in der Bezirksliga

JSG Remagen - JSG Rübenach 1:5 (0:1)

In Hälfte eins war Rübenach die spielbestimmende Mannschaft, aber gerade zum Ende der ersten Halbzeit drehte sich das Blatt. Foto: Tobias Jenatschek

Remagen. Es war am Sonntagabend das erwartet schwere Spiel gegen eines der Topteams der Bezirksliga. Fünf Gegentore waren alles andere als erwartet, dennoch muss man einräumen, dass die Leistung der Kombinierten aus den Koblenzer Stadtteilen Rübenach und Metternich durchaus einen Sieg rechtfertigte. Dabei haben die Remagener keineswegs eine schlechte Leistung gezeigt. Leider verpasste es die Mannschaft der Trainer Norman Tischendorf und Jens Birkelbach in den entscheidenden Momenten ihrerseits die wichtigen Treffer zu machen.

In Hälfte eins war Rübenach die spielbestimmende Mannschaft, aber gerade zum Ende der ersten Halbzeit drehte sich das Blatt und die Gastgeber konnten sich in der gegnerischen Hälfte festsetzen. Etwa 10 Minuten lang presste man vorm gegnerischen Kasten, der Ausgleich gelang jedoch nicht.

In der zweiten Hälfte gestaltete sich das Spiel zunächst noch offen, jedoch nahm die Härte in den Aktionen deutlich zu. Schiedsrichter Ockenfels verpasste es rechtzeitig Grenzen zu ziehen, so dass unnötige Fouls und hartes Einsteigen die Emotionen weiter hochschaukelten. Die Trainer beider Teams beruhigten das Geschehen, aber Remagen hatte den Faden verloren. Während Rübenach ergebnisseitig nachlegte, konnte Remagen durch Mathis Bender zwar noch den Anschlusstreffer erzielen, zwei weitere vielversprechende Gelegenheiten zum Ausgleich blieben jedoch ungenutzt. In der 71. Minute machte Rübenach das vorentscheidende 3:1 und mit einem Doppelschlag in der 78. und 90. Minute der Heimmannschaft dann sportlich den Garaus.

Ob das Ergebnis in der Höhe hätte sein müssen, darüber lässt sich streiten, am verdienten Sieg der Koblenzer ist nichts zu rütteln. Vier verletzte Stammspieler und ein urlaubsbedingter Ausfall im Heimteam waren heute nicht zu ersetzen und darum heißt es jetzt die Reihen wieder zu schließen, die Köpfe hoch zu nehmen und sich für das nächste schwere Spiel am kommenden Samstag in Kobern zu motivieren.

In Hälfte eins war Rübenach die spielbestimmende Mannschaft, aber gerade zum Ende der ersten Halbzeit drehte sich das Blatt. Foto: Tobias Jenatschek

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