Lokalsport | 05.03.2019

FC Unkel 1980 e.V.

Erster Pflichtspielsieg im neuen Jahr

Bericht aus der Mitgliederversammlung

Unkel. Mit einem 3:0-Sieg gegen die Zweitvertretung der SG Niedererbach/Dreikirchen/Nom-born/Görgeshausen haben die blau-weißen Senioren den Einzug ins Viertelfinale des Kreispokals perfekt gemacht. Trotz eines momentan dünn besetzten Kaders und einer überschaubar gefüllten Ersatzbank waren die Jungs in blau-weiß über 90 Minuten die spielbestimmende Mannschaft.

Die Anfangsphase war hitzig und durch viele Unterbrechungen und Wortgefechte geprägt. Glücklicherweise hatte der Unparteiische hier ein gutes Händchen und brachte schnell wieder Ruhe in die Partie.

Die tief stehenden Gastgeber boten den blau-weißen viel Raum für einen geordneten Spielaufbau, sodass man sich über die gesamte Partie hinweg immer wieder sehr gute Abschlussmöglichkeiten erspielte. Allerdings dauerte es bis zur 65. Minute, ehe der Ball endlich zur verdienten Führung im Netz zappelte. Daniel Forkosh brachte einen butterweichen Freistoß aus halblinker Position auf den langen Pfosten, wo Adrian zur Führung einschieben konnte. Der Knoten war endlich geplatzt und drei Minuten später das gleiche Szenario, nur diesmal mit anderen Akteuren: wieder ein hervorragend hereingebrachter Freistoß von Marcel auf den langen Pfosten, wo Korbinian sich hochschraubt und den Ball per Kopf ins Zentrum auf Andy ablegt. Der Rest war nur noch Formsache und die 2:0-Führung perfekt.

Die Gastgeber kamen kaum noch über die Mittellinie hinaus und lediglich der starke Schlussmann verhinderte Schlimmeres. Den Endstand von 3:0 erzielte Daniel mit einem satten Volley nach schöner Vorlage von Severin.

Unterm Strich ein absolut verdienter Sieg, der aufgrund der bei einer etwas konsequenteren Chancenverwertung hätte höher ausfallen müssen.

Beschauliche Mitgliederversammlung des FCU

Zu einer beschaulichen Versammlung trafen sich die Mitglieder des FCU im Vereinsheim. Beschaulich deshalb, weil es keine Wahlen gab und keine konträren Themen auf der Tagesordnung standen. Dafür konnten sowohl der Vorsitzende als auch der Schatzmeister mit guten Informationen aufwarten.

Mit großer Freude konnte berichtet werden, dass auf dem Vereinsheim, seit dem vergangenen November, keine finanziellen Lasten mehr liegen. Erstaunlicherweise ist dies ohne finanzielle Unterstützung der öffentlichen Hand erfolgt, obwohl diese vormals zugesagt wurde. Aber zwischen Zusage und Einhaltung besteht halt immer noch ein kleiner Unterschied.

Weiterhin wurde das Thema „BHAG-Sportpark“ thematisiert. Zur allgemeinen Information: bei einer Besprechung im Mainzer Innenministerium wurde den anwesenden Vertretern der Stadt entgegen des einstimmigen Votums des Stadtrates zur Installation eines Kunstrasenplatzes die Erstellung eines Hybridplatzes „aufgezwungen“, obwohl dieser in Anschaffung und Pflege erheblich mehr Kosten verursacht. Eine derartige Weisung an eine hochverschuldete Stadt ist sicherlich nicht nachzuvollziehen und rechtlich sehr bedenklich. Auch die so gerne ins Spiel gebrachte Hochwasserproblematik zieht in diesem Falle nicht, da bei einem gleichgelagerten Fall auf der anderen Rheinseite ein Kunstrasenplatz genehmigt wurde. Fragt sich nur, wie man in Mainz zu diesen unterschiedlichen, von jeglichem Sachverstand befreiten Entscheidungen gelangt. Leider wurde und wird dieses Verhalten von der Unkeler Politik nicht hinterfragt.

Der FCU ist hier jedoch um eine Klärung bemüht und wird diesbezüglich auch weiterhin kritische Fragen stellen, zumal die Gesamtthematik (Nutzung, Gewährleistung etc.) die Sporttreibenden in Unkel noch etwas länger beschäftigen wird.

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