Lokalsport | 08.10.2018

SV Rheinbreitbach - Tischtennis

Krimi ohne Happy End

Mit drei Zählern gegen Bad Hönningen, erfolgreichster SVR-Spieler: Klaus Riddering. David Riddering

Rheinbreitbach. Als nach knapp vier Stunden Spielzeit kurz vor Mitternacht die Bad Hönninger Spieler jubelnd die Arme hochrissen, war in der Kreisliga ein Tischtenniskrimi beendet, den es so in der Rheinbreitbacher Hans-Dahmen-Halle schon lange nicht mehr gegeben hatte. 9:7 hieß es am Ende für die Gäste, die sich buchstäblich mit dem letzten Ballwechsel den knappen Erfolg sicherten.

Ohne ihre etatmäßigen Spitzenspieler Horst Baermann und Martin Jünger hatten sich die bis dahin noch ungeschlagenen Rheinbreitbacher wenig Chancen auf etwas Zählbares ausgerechnet. Zumal die Hönninger erstmals in dieser Saison nach einem eher durchschnittlichen Start in die Saison ihr stärkstes Teams ins Rennen schickten. Auch wenn die Gäste am Ende hauchdünn die Nase vorn hatten, lief in dem Marathonmatch dann doch vieles ein wenig anders als erwartet.

Schon in den Eingangsdoppel zeigte sich, dass es mit den Vorab-Prognosen nicht weit her war. Während Ekkehart Ridder/Klaus Riddering am Ende in einem Fünfsatz-Krimi hauchdünn die Oberhand behielten, zogen die favorisierten SVR-Spieler Reinhard Ahlke/Niels Assenmacher gegen Marc Schmelzer/Michael Preiß ebenso knapp in ebenfalls fünf Sätzen den Kürzeren. Ausgerechnet diese Doppelniederlage sollte sich am Ende dann noch einmal entscheidende Hypothek bemerkbar machen.

Auch in den nachfolgenden Einzeln lief vieles anders als erwartet. Während Riddering und Ahlke ihre derzeit gute Form unterstrichen, beide Spiele gewannen und so dafür sorgten, dass die Hausherren nicht vorzeitig den Anschluss verloren, gab es an den anderen Platten manch überraschenden Spielverlauf. Der durch den Ausfall von Baermann und Jünger zusammen mit Assenmacher ins obere Paarkreuz gerückte SVR-Nachwuchsspieler Arne Beines zeigte eine starke Leistung und unterlag in beiden Einzeln nur denkbar knapp in fünf Sätzen. Das Glück nicht gerade auf ihrer Seite hatten auch Assenmacher und Ridder, der nach einer Verletzungspause wieder dabei war. Während Assenmacher seine erste Saisonniederlage nicht vermeiden konnte, aber wenigstens einen Einzelzähler beisteuern konnte, ging Ridder – sonst die Zuverlässigkeit in Person – diesmal leer aus.

Eine überzeugende Vorstellung zeigte Jugendspieler Tim Kuppi, der erstmals in dieser Saison einen Einsatz in der Ersten hatte. Mit einem Sieg im letzten Einzel brachte er die Rheinbreitbacher noch einmal auf 8:7 heran, so dass die Entscheidung erst im allerletzten Doppel fiel. Nach 2:1 Satzrückstand führten Assenmacher/Ahlke im vierten Satz bereits 10:7, bevor der Faden urplötzlich riss. Drei vergebene Satzbälle zeigten am Ende ebenso wie insgesamt acht Fünfsatzspiele, wie knapp es am Ende zuging.

„Einmal musste es ja passieren“, bilanzierte SVR-Mannschaftskapitän Reinhard Ahlke nach der ersten Saisonniederlage des SVR in der Kreisliga. „Auch wenn es am Ende nicht ganz gereicht hat, haben wir trotz zweier Ausfälle nicht nur ein tolles Spiel abgeliefert, sondern auch gezeigt, dass wir nicht von ungefähr im oberen Tabellendrittel stehen.“

Mit drei Zählern gegen Bad Hönningen, erfolgreichster SVR-Spieler: Klaus Riddering. Foto: David Riddering

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