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SV Urmitz 1913/1970 e.V., Abteilung Judo

Medaillenregen für Judoka

Medaillenregen für Judoka

Freuen sich über ihre Medaillen: (v.l.) Julian Herzog, Paul Hülße, Johanna Wesemann und (liegend) Jannik Theisen.Foto: privat

12.07.2018 - 08:36

Urmitz/Remagen. Bei dem diesjährigem 22. Internationalen Rhein-Ahr-Turnier der Altersklassen U15, U18, Männer und Frauen traten die Urmitzer Judoka in gewohnter Stärke auf. Insgesamt sieben Judoka kämpften um die Podestplätze und konnten dabei ihr Können sowie ihre Erfahrung unter Beweis stellen. Das Resultat des Tages konnte sich sehen lassen, zweimal Gold, zweimal Silber und zweimal Bronze hieß es für die erfolgreichen Kämpfer.

Zu Beginn des Wettkampfes musste sich Johanna Wesemann in der Gewichtsklasse minus 57 Kilogramm unter Beweis stellen. Auf dem Weg zum Podest standen ihr zwei starke Gegnerinnen im Weg. Nach kleineren Fehlern zu Beginn fand sie schnell in den Kampf zurück und spielte gewohnt ihre Stärken aus und konnte mit einem Uchi-mata links ihre Gegnerin besiegen. Im Kampf um Gold musste sie sich trotz ihrer langjährigen Kampferfahrung der späteren Siegerin vom JC Mendig geschlagen geben. In der Gewichtsklasse minus 37 Kilogramm traten gleich zwei junge ambitionierte Kämpfer des SV Urmitzes an. Im ersten Kampf konnte Julian Herzog gleich mit seiner technischen Überlegenheit glänzen. Mit vielen guten Ansätzen konnte der junge Athlet seinen Gegner zu Fall bringen und im Boden den Punkt sichern. Bedauerlicherweise konnte er nicht an diese hervorragende Leistung anknüpfen und musste sich im nächsten Kampf geschlagen geben. Im Kampf um Platz Drei stand ihm schlussendlich nichts mehr im Wege und er sicherte sich somit die Bronzemedaille.

Auch Paul Hülße zeigte starke Leistungen in dieser Gewichtsklasse. Schon im ersten Kampf traf er auf den späteren Sieger der Altersklasse. Lange konnte sich Paul im Bodenkampf gegen den Kämpfer aus Siershahn beweisen, verlor jedoch leider durch einen Armhebel. Trotz der ersten Niederlage, ließ sich der Urmitzer nicht unterkriegen. Seinen nächsten Gegner hielt er mit Tate-shio-gatame (Haltegriff) und ließ seinem Kontrahenten keine Chance. Somit erreichte er einen verdienten dritten Platz.

Bis 66 Kilogramm ging Jannik Theisen in einer stark besetzten Gruppe an den Start. Direkt im ersten Kampf war sein Ziel klar. Der Einzug ins Finale. Mit einer Fußtechnik beendete der überlegene Judoka seinen Kampf vorzeitig. Auch sein nächster Gegner vom JC Mendig stellte für ihn kein Hindernis dar und er gewann bereits nach kurzer Zeit mit einem De-ashi-barai. Erst im Finale musst er seine Siegesserie aufgrund eines taktischen Fehlers gegen Denis Pfeffer beenden. Dennoch war es ein sehr erfolgreicher Tag für Jannik Theisen.

In der U18 hatte Nico Schnapp minus 73 Kilogramm ein schweres Los gezogen. Die Favoritenrolle war geklärt. Jetzt hieß es sich bestmöglich zu verkaufen. Auch wenn die ersten Kämpfe verloren gingen, zeigte er im Kampf gegen Jonas Klein seine Stärken. Lange war der Kampf der Kontrahenten ausgeglichen, mit guten Chancen für den Urmitzer. Leider unterlag er dennoch im Boden gegen den Kämpfer aus Siershahn.

Auch in der Altersklasse der Frauen waren die Urmitzerinnen wie gewohnt erfolgreich. Annika Chandoni (minus 52 Kilogramm) sowie Katherina Stube (plus 78 Kilogramm) fanden keine ebenbürtigen Gegnerinnen und gewannen souverän die Goldmedaille.


Hartes Training belohnt


Am Ende des Tages zeigte sich mal wieder, dass hartes Training und Ehrgeiz belohnt werden.

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Kommentare
Uwe Klasen :
Zitat Jörg Zschimmer: "...aber daran kann man ja dann den Flüchtlingen die Schuld geben..." --- Noch unterirdischer kann ein Mensch kaum Argumentieren. Die Vertreter, Befürworter und Anhänger der sogenannten Energiewende und des, angeblich durch den Menschen verursachten, Klimawandels agieren fast wie Sektierer, Gegenargumente werden Bestenfalls angehört aber Abgelehnt!
Jörg Zschimmer:
Im Gegensatz zur zum Beispiel Braunkohlesubvention, werden die genannten Vereine nicht subventioniert. Das CO2 zur Photosynthese wichtig ist, ist nur bis zu bestimmten Konzentrationen richtig, danach geh der Ertrag rabide zurück - aber daran kann man ja dann den Flüchtlingen die Schuld geben...
Uwe Klasen :
Die Subventionsabgreifer und unsozialen Energieverteurer diskutieren wohl darüber wie sie die Verbraucher noch mehr schröpfen können! P.S. Kohlenstoffdioxid ist elementar Wichtig für die Photosynthese!
Uwe Klasen :
Ein Termin an einem Wochenende wäre vielleicht von Vorteil gewesen, so sind Berufstätige Radfahrer im Nachteil und gerade deren Erfahrungen und Kenntnisse könnten zusätzliche Informationen erbringen.
juergen mueller:
Das weiss man längst,dass die Stadt auf Radfahrer nicht eingestellt ist u.sich als TOP-Stadt mit der höchsten Arbeitsdichte in Rhld-Pfalz,damit verbunden eine Verkehrsdichte,Tendenz steigend,die mit der vielgepriesenen Attraktivität u.einer positiven Wahrnehmung nicht mehr viel gemein hat ... u.das Ende der Gier nach noch mehr Arbeitsplätzen ist nicht abzusehen, im Gegenteil.Dafür muss ein Stadtteil wie RÜBENACH bluten unter der Last einer unzumutbaren Verkehrsdichte mit all ihren negativen Folgen,auch gesundheitliche u.einem Entzug von Freizeit-/Erholungswert durch Flächennachfrage zur weiteren Ansiedlung von Gewerbe u.Industrie.Die neue Pfaffendorfer Brücke wird "natürlich mit einem breiten Radweg ausgestattet?" Ja,weiss man ebenfalls - mit unzureichenden 30 cm!Dieser angelaufene Paradigmenwechsel (besonders wichtig gehaltene Entwicklungen,Umbrüche) hat sich damit spätestens erledigt.Die Politik hat halt die Macht Vertrautheit zu zerstören.
Olaf Erdmann:
Der sich rsant vollziehende Wandel in unserer Gesellschaft ist weder eine Laune noch Verlust von Pietät, sondern Teil des Gesamtgesellschaftslichen Veränderungsprozesses. Friedhöfe z.B. markieren für mich die unüberbrückbare Linie zwischen "Sein und Nichtsein", zwischen "Leben und Tod", zwischen "Zeit und Ewigkeit". Alle Menschen kennen diese Grenze, die das Leben vom Tod, die die Lebenden von den Toten trennt und deutlich unterscheidet. Ein offener Dialog in unserer Gesellschaft zu diesem Thema ist daher ein hohes GUT.
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