Lokalsport | 20.04.2022

TV Bassenheim

Nach Kraftakt konnte der fünfte HVR-Pokal Sieg gefeiert werden

Nach einem 28:24 (15:13) Kraftakt im Endspiel feierte Bassenheim seinen 5. HVR-Pokal Sieg nach 2013, 2015, 2016 und 2018 und qualifiziert sich damit für die 1. DHB-Pokal Runde Anfang September. Foto: privat

Bassenheim. Nach einem 28:24 (15:13) Kraftakt im Endspiel feierte Bassenheim seinen 5. HVR-Pokal Sieg nach 2013, 2015, 2016 und 2018 und qualifiziert sich damit für die 1. DHB-Pokal Runde Anfang September.

Halbfinale

Nach dem doch schlechten Meisterschaftsspiel ging die Mannschaft von Trainer Marcus Schütz ohne große Erwartungen das Pokal Halbfinale an. Schließlich traf man auf 3. Ligist HSG Hunsrück und war vom Papier her der Außenseiter. Doch wieder einmal zeigte sich, wenn das HVR-Pokal Final-Four ansteht, ist Bassenheim da. Von Beginn an ging man konzentriert die Partie an, führte von der ersten Minute an und ließ nie einen Rückstand zu. Doch auch die HSG Hunsrück wollte ins Finale des Pokalwettbewerbes einziehen und so entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, bei dem Bassenheim immer vorlegte, die HSG Hunsrück nachzog. Folgerichtig ging es mit einer knappen Bassenheimer Führung (9:8) in die Pause.

Bassenheim hatte nun „Lunte“ gerochen, merkte, dass heute die Überraschung möglich war und wollte den Final Einzug. Doch bis zur 34. Spielminute blieb die Partie weiterhin eng und umkämpft. Keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen. Erst in den letzten sechs Spielminuten der verkürzten Spielzeit entschied sich das spannende Halbfinale. Bassenheim konnte nochmals in der Deckung zulegen, traf im Angriff weiterhin konsequent und feierte so mit einem abschließenden 4:0 Lauf einen nicht erwarteten 20:16 Erfolg. Da die Gastgeberinnen vom HC Koblenz im 2. Halbfinale Rheinlandligist HSG Mertesdorf-Ruwertal beim 25:12 keine Chance ließen, kam es im Endspiel zum Derby.

Finale

Im Endspiel kam Bassenheim nur schwer in die Begegnung. In der Anfangsphase kassierte man zu viele und einfach Tore über die rechte Außenposition. So lief man bis zur 18. Spielminute ständig einem Rückstand hinterher. Erst eine Steigerung in der Deckung sorgte für die Wende und eine knappe 15:13 Halbzeitführung. Die Führung konnte Bassenheim in den ersten zehn Spielminuten der 2. Halbzeit behaupten. Als Koblenz dann zwei Zeitstrafen binnen kürzester Zeit kassierte, hatte Bassenheim mit zwei 7 Meter die Chance auf die Vorentscheidung, doch beide Male scheiterte man und so blieb die Partie spannend. Zwar konnte Koblenz in der Folge den Rückstand mehrfach auf zwei Tore verkürzen, doch Bassenheim hielt trotz schwindender Kräfte dagegen und feierte am Ende einen verdienten 28:24 Erfolg. Anschließend war die Freude im Bassenheimer Lager groß, besonders bei vielen der jungen Spielerinnen, für die es der erste Pokal Erfolg war. Der Lohn für diesen Pokal-Erfolg ist die Teilnahme an der 1. DHB-Pokal Hauptrunde, welche am ersten Septemberwochenende ausgespielt wird.

Im Halbfinale spielten: Nora Gabriel (TW), Marie Lohner (TW), Carolin Wambach (2), Nici Brand, Jana Schubert (5), Nathalie Oster (1), Astrid Israel, Steffi Henn, Hannah Schlapp (4), Nicole Hommen (1), Sophie Klapperich (3/3), Aileen Hoppe, Christina Henn (2) und Maya Kohlenbeck (2).

Im Finale spielten: Nora Gabriel (TW), Marie Lohner (TW), Carolin Wambach (2), Nici Brand (2), Jana Schubert (8), Nathalie Oster (3), Astrid Israel, Steffi Henn, Hannah Schlapp (2), Nicole Hommen (8/5), Sophie Klapperich, Aileen Hoppe, Christina Henn (2) und Maya Kohlenbeck (1).

Nach einem 28:24 (15:13) Kraftakt im Endspiel feierte Bassenheim seinen 5. HVR-Pokal Sieg nach 2013, 2015, 2016 und 2018 und qualifiziert sich damit für die 1. DHB-Pokal Runde Anfang September. Foto: privat

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