Lokalsport | 10.02.2025

EPG Guardians Koblenz verlieren packenden Krimi in Tübingen mit 76:67 (49:40)

Spielglück fehlte zum Sieg

Koblenzer kämpfen tapfer, verlieren jedoch gegen die Tigers Tübingen. Foto: Dennis Duddek

Koblenz. Für die EPG Guardians Koblenz ging es kürzlich zu den Tigers nach Tübingen. Das Team von Marco van den Berg, das mit sieben Niederlagen aus den letzten sieben Spielen aktuell auf dem 16. Tabellenplatz steht, musste erneut krankheitsbedingte Ausfälle hinnehmen und sowohl auf die Neuverpflichtung Brandon Averette, als auch auf Ben Stevens verzichten.

Erneut stellten die Guardians von Beginn an ihr starkes Rebounding unter Beweis und konnten so nicht nur lange auf Augenhöhe mit den deutlich besser platzierten Tübingern das Spiel gestalten, sondern das erste Viertel gar mit 24:27 für sich entscheiden. Dazu trugen Kapitän Dominique Johnson, der seine enorme Physis immer wieder clever einsetzte, sowie David Böhm, der durch seine sichere Trefferquote überzeugte, bei. Ein starkes erstes Viertel war trotz der zahlreichen Niederlagen in den letzten Spielen keine Seltenheit für das Team von Rhein und Mosel. Oft kamen sie sehr gut in die Partie und verspielten die Führungen in Hälfte zwei. Dies sollte heute verhindert werden.

In den ersten Minuten des zweiten Viertels gelangen den Tübingern viele einfache Punkte, weshalb sie nicht nur den Ausgleich erzielen, sondern sich auch die Führung erspielen konnten. Das Offensivspiel der Guardians war von zu vielen Ungenauigkeiten geprägt und in der Defensive machte man es den Hausherren gerade von der Dreipunktelinie oft zu leicht, da auf den ballführenden Spieler zu wenig Druck ausgeübt wurde und dieser nahezu unbedrängt zum Abschluss kommen konnte. Die erste Hälfte endete 49:40, doch noch war nichts verloren und völlig zurecht glaubten die Guardians weiterhin an einen möglichen Auswärtssieg.

Aus der Kabine kommend zeigten die Koblenzer eine beeindruckende Leistung in der Defensive. In den ersten 7:30 Minuten verteidigten sie ihren eigenen Korb so gut, dass die Tübinger lediglich zwei Punkte erzielen konnten. Doch auch die Guardians hatten Schwierigkeiten in der Offensive und kamen nur bis auf zwei Punkte heran. Eine Auszeit der Hausherren sorgte für ein Wiedererstarken der eigenen Offensive. Das Viertel endete 58:51.

Der bereits mehrfach erwähnte Dominique Johnson erwischte einen Traumstart in das Schlussviertel. Innerhalb weniger Minuten punktete er gleich siebenfach und trug somit entscheidend dazu bei, dass die Guardians nach einem getroffenen Dreier von Kasey Draper in Führung gingen. Erneut zwang man die Hausherren in eine Auszeit, aus der sie erneut erstarkt hervorgingen. Schlussendlich war es das Spielglück, das den Guardians in ihren Abschlüssen fehlte, um den ersten Saisonsieg im neuen Jahr feiern zu können. Die entscheidenden Dreier sprangen vom Rand des Korbes in die Arme der besser positionierten Tübinger. Das Spiel endete 76:67.

Trotz der Niederlage können die EPG Guardians Koblenz stolz auf ihre Leistung sein. Im Vergleich zu den letzten Spielen war eine deutliche Leistungssteigerung zu erkennen. Auf die Leistung am Sonntagabend gilt es nun aufzubauen. Am 16. Februar erwarten die EPG Guardians Koblenz den Tabellenletzten aus Vechta in der heimischen EPG Arena. Der Tip-Off erfolgt um 17 Uhr, die Halle öffnet bereits um 15.30 Uhr. Für das Abstiegsduell in der 2. Basketball Bundesliga braucht das Team dringend die Unterstützung der Koblenzer. Die Fans erwartet ein wegweisendes Spiel für den restlichen Saisonverlauf.

EPG Guardians Koblenz

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